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Rechtsanwälte für Insolvenzrecht Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Rechtsanwälte für Insolvenzrecht-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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April 2026
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt rund 1.777 Fachanwälte für Insolvenzrecht, die als Insolvenzverwalter tätig sind.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 50 registrierten Insolvenzverwaltern. Baden-Württemberg folgt mit 21, Bayern mit 31.
  • Das neue StaRUG-Gesetz erweitert präventive Restrukturierungsmöglichkeiten. Die Nachfrage bleibt konstant.
  • Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands vereint 468 Mitglieder mit hohen Qualitätsstandards.
  • Firmendatenbanken liefern strukturierte Kontaktdaten für B2B-Marketing, Marktforschung und Geschäftspartnersuche.
  • Spezialisierungen reichen von Regelinsolvenz über Eigenverwaltung bis zu StaRUG-Verfahren und branchenspezifischen Schwerpunkten.

Was sind Insolvenzverwalter und Insolvenzverwaltung?

Insolvenzverwalter sind Rechtsanwälte, die von Insolvenzgerichten bestellt werden. Sie verwalten Insolvenzverfahren, sichern Insolvenzmassen und befriedigen Gläubiger. Diese Fachleute vertreten Schuldner und Gläubiger in Insolvenz-, Sanierungs- und Restrukturierungsverfahren. Wenn Unternehmen oder Privatpersonen zahlungsunfähig oder überschuldet sind, übernehmen sie eine zentrale Funktion. Sie verteilen die verfügbare Masse gerecht und berücksichtigen die Interessen aller Beteiligten.

Die Tätigkeit erfordert eine Rechtsanwaltszulassung. Häufig ergänzt ein Fachanwaltstitel für Insolvenzrecht die Qualifikation. Viele Verwalter verfügen über zusätzliche Abschlüsse wie Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer. Das zuständige Insolvenzgericht bestellt sie nach strengen Eignungskriterien. Neben der klassischen Insolvenzverwaltung übernehmen sie auch Rollen als Sachwalter in Eigenverwaltungsverfahren. Als Restrukturierungsbeauftragte nach dem StaRUG agieren sie ebenfalls.

Synonyme und verwandte Begriffe umfassen Sachwalter, Treuhänder und vorläufiger Insolvenzverwalter. Die Branche gehört zum übergeordneten Bereich Rechtsberatung und Rechtsdienstleistungen. Insolvenzverwalter arbeiten eng mit Insolvenzgerichten, Gläubigerversammlungen, Banken und Unternehmensorganen zusammen. Ziel ist eine geordnete Abwicklung oder bestenfalls eine erfolgreiche Sanierung.

Wie viele Insolvenzverwalter gibt es in Deutschland?

Deutschland zählte 2022 etwa 1.777 Fachanwälte für Insolvenzrecht. Sie können als Insolvenzverwalter tätig sein. Diese Zahl stammt von der Bundesrechtsanwaltskammer und bildet die Grundlage für die Berufsstatistik. Firmendatenbanken erfassen 464 Insolvenzverwalter mit vollständigen Kontaktdaten und Kanzleizugehörigkeiten. Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands zählt 468 Mitglieder. Sie zeichnen sich durch Qualitätsnachweise und Berufsgrundsätze aus.

Die Zahlen zeigen eine stabile Marktgröße. Trotz konjunktureller Schwankungen bleibt die Nachfrage konstant. Insolvenzen treten zyklisch auf und verstärken sich durch wirtschaftliche Krisen. Das 2021 eingeführte Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz hat neue Tätigkeitsfelder eröffnet. Restrukturierungsbeauftragte und Sanierungsmoderatoren ergänzen nun das klassische Berufsbild. Präventive Krisenbewältigung gewinnt an Bedeutung.

Kennzahl Wert Quelle
Fachanwälte für Insolvenzrecht 1.777 Bundesrechtsanwaltskammer (2022)
VID-Mitglieder 468 Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands
Erfasste Kontaktdaten 464 Firmendatenbank

Methodische Unterschiede in der Datenerhebung erklären die Abweichungen. Die Bundesrechtsanwaltskammer erfasst alle Fachanwälte. Firmendatenbanken und Verbände listen nur aktiv tätige oder registrierte Verwalter. Die tatsächliche Zahl der regelmäßig bestellten Insolvenzverwalter liegt vermutlich zwischen diesen Werten.

9 der größten Kanzleien für Insolvenzrecht in Deutschland

Auswahl großer, auf Insolvenzverwaltung, Sanierung und Restrukturierung spezialisierter Kanzleien, sortiert nach Mitarbeiterzahl laut Unternehmensangaben bzw. Fachpresse. Keine vollständige Rangliste – die Angaben stammen aus unterschiedlichen Quellen und Jahren; große Wirtschaftskanzleien mit Restrukturierungspraxis sind nicht berücksichtigt.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
Schultze & Braun Achern schultze-braun.de 1975 gegründete interdisziplinäre Kanzlei für Insolvenzverwaltung, Restrukturierung, Steuer- und Wirtschaftsberatung, die zu den meistbestellten Verwalterkanzleien zählt. Laut Unternehmen mehr als 500 Mitarbeitende an rund 30 Standorten europaweit.
PLUTA Rechtsanwalts GmbH Ulm pluta.net Auf Insolvenzverwaltung, Eigenverwaltung und Sanierung spezialisierte Kanzlei mit Niederlassungen in Deutschland, Italien und Spanien. Laut InsolvenzverwalterDatenbank (2026) rund 500 Mitarbeitende, über 90 Rechtsanwälte und mehr als 60 bestellte Insolvenzverwalter an über 40 Niederlassungen.
SGP Schneider Geiwitz Ulm schneidergeiwitz.de Interdisziplinäre Kanzlei aus Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern für Insolvenzverwaltung und Restrukturierung, bekannt u. a. durch die Schlecker-Insolvenz. Laut Website 24 Standorte in Deutschland; laut InsolvenzverwalterDatenbank etwa 320 Mitarbeitende.
Brinkmann & Partner Hamburg brinkmann-partner.de Partnerschaft aus Rechtsanwälten, Steuerberatern und Insolvenzverwaltern mit Schwerpunkt Insolvenzverwaltung, Sachwaltung und Insolvenzpläne. Laut Unternehmen 30 Niederlassungen und 270 Arbeitnehmer im Bundesgebiet.
hww hermann wienberg wilhelm Berlin hww.eu 2015 aus der Fusion zweier Insolvenzkanzleien entstandene Kanzlei für Sanierung, Restrukturierung und Insolvenzverwaltung. Laut Unternehmen mehr als 200 Expertinnen und Experten an 26 Standorten.
Anchor Rechtsanwälte Ulm anchor.eu Restrukturierungskanzlei, die Insolvenzverwaltung mit rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Sanierungsberatung (Anchor Management) verbindet. Laut InsolvenzverwalterDatenbank (2026) rund 200 Mitarbeitende an 15 Standorten.
ECKERT Rechtsanwälte Hannover eckert.law Seit 1992 bestehende Kanzlei für Insolvenzverwaltung und Restrukturierung, laut JUVE besonders bekannt im Krankenhaus- und Pflegesektor. Laut Unternehmen rund 170 Mitarbeitende.
Flöther & Wissing Halle (Saale) floether-wissing.de Kanzlei für Insolvenzverwaltung und Restrukturierung um Lucas Flöther, der u. a. als Insolvenzverwalter von Air Berlin bekannt wurde. Laut Unternehmen an zehn Standorten in Deutschland vertreten.
Buchalik Brömmekamp (BBR) Düsseldorf buchalik-broemmekamp.de Auf Insolvenzrecht, Sanierung und Restrukturierung spezialisierte Wirtschaftskanzlei, u. a. bei Eigenverwaltungen tätig, mit Büros in Düsseldorf, Berlin, Düren, Erfurt, Frankfurt am Main und Hannover. Laut Unternehmen rund 30 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Quellen: juve.de, insolvenzverwalterdatenbank.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung nach Bundesland

Die regionale Verteilung von Insolvenzverwaltern spiegelt die Wirtschaftsstruktur wider. Nordrhein-Westfalen führt mit 50 registrierten Insolvenzverwaltern. Baden-Württemberg folgt mit 21, Bayern mit 31. Diese drei Bundesländer vereinen fast die Hälfte aller erfassten Verwalter. Berlin und Hessen liegen mit jeweils 13 Verwaltern auf den Plätzen vier und fünf. Die Konzentration in Wirtschaftszentren erklärt sich durch die Dichte an Unternehmen und damit einhergehend höhere Insolvenzzahlen.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 50 22,8 %
Bayern 31 14,2 %
Niedersachsen 24 11,0 %
Berlin 22 10,0 %
Baden-Württemberg 21 9,6 %
Sachsen 17 7,8 %
Hessen 13 5,9 %
Rheinland-Pfalz 9 4,1 %
Hamburg 7 3,2 %
Sachsen-Anhalt 6 2,7 %
Saarland 5 2,3 %
Schleswig-Holstein 5 2,3 %
Bremen 4 1,8 %
Thüringen 4 1,8 %
Mecklenburg-Vorpommern 1 0,5 %

Diese Verteilung korreliert mit der Bevölkerungszahl, der Unternehmensanzahl und der wirtschaftlichen Leistungskraft. Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland mit starker Industrie verzeichnet entsprechend viele Insolvenzverfahren. Bayern und Baden-Württemberg als wirtschaftsstarke Regionen mit hoher Mittelstandsdichte folgen dicht dahinter. Ostdeutsche Bundesländer wie Thüringen oder Mecklenburg-Vorpommern weisen geringere Verwalteranzahlen auf. Das entspricht der kleineren Wirtschaftsbasis.

Der Markt für Insolvenzverwaltung zeigt sich stabil. Wiederkehrende Insolvenzverfahren sichern konstante Nachfrage. Das im Januar 2021 in Kraft getretene Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz hat die Branche nachhaltig verändert. Es erweitert die Möglichkeiten für präventive Restrukturierungen. Unternehmen können bereits vor Eintritt der Insolvenzreife Sanierungsmaßnahmen einleiten. Insolvenzverwalter übernehmen dabei neue Rollen als Restrukturierungsbeauftragte oder Sanierungsmoderatoren. Das diversifiziert ihre Tätigkeitsfelder.

Die Digitalisierung prägt zunehmend die Arbeit. Elektronische Insolvenzbekanntmachungen, digitale Gläubigerinformationssysteme und Online-Gläubigerversammlungen werden zum Standard. Das Justizportal insolvenzbekanntmachungen.de zentralisiert Veröffentlichungen bundesweit. Automatisierung bei der Forderungsprüfung oder Masseverwertung bringt Effizienzgewinne. Die Arbeitsabläufe ändern sich. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Transparenz und Compliance, insbesondere hinsichtlich Datenschutz und DSGVO-Konformität.

Branchenspezifische Entwicklungen beeinflussen die Nachfrage. Der Einzelhandel kämpft mit Strukturwandel durch E-Commerce. Die Automobilindustrie steht vor der Transformation zur Elektromobilität. Das Gesundheitswesen leidet unter Finanzierungsdruck. Verwalter mit Spezialkenntnissen in diesen Sektoren sind besonders gefragt. Grenzüberschreitende Insolvenzen nehmen durch internationale Verflechtungen zu. Erfahrung mit EU-Insolvenzverordnungen und multilingualen Verfahren gewinnt an Bedeutung.

Welche Arten von Insolvenzverfahren gibt es?

Das deutsche Insolvenzrecht differenziert verschiedene Verfahrensarten. Jede stellt unterschiedliche Anforderungen an Insolvenzverwalter. Die Regelinsolvenz ist das klassische Verfahren für Unternehmen und Selbstständige. Ein Insolvenzverwalter erhält umfassende Verfügungsbefugnis über das Vermögen des Schuldners. Er sichert und verwertet die Insolvenzmasse. Den Erlös verteilt er an die Gläubiger nach festgelegter Rangfolge.

Die Eigenverwaltung ermöglicht es dem Schuldner, unter Aufsicht eines Sachwalters selbst die Sanierung durchzuführen. Der Sachwalter überwacht die Geschäftsführung, prüft Forderungen und erstellt Berichte für das Gericht. Das Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO ist eine besondere Form der Eigenverwaltung. Das Unternehmen kann unter staatlichem Schutz einen Insolvenzplan erstellen. Voraussetzung: keine Zahlungsunfähigkeit, sondern nur drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung.

Verbraucherinsolvenzverfahren richten sich an natürliche Personen ohne selbstständige Tätigkeit. Hier liegt der Fokus auf Schuldenbereinigung und Restschuldbefreiung nach einem vereinfachten Verfahren. Nachlassinsolvenzverfahren betreffen überschuldete Nachlässe verstorbener Personen. StaRUG-Verfahren sind präventive Restrukturierungen außerhalb der Insolvenzordnung. Ein Restrukturierungsbeauftragter begleitet die Umsetzung des Sanierungsplans. Eine Insolvenz wird nicht eröffnet.

Insolvenzverwalter spezialisieren sich häufig auf bestimmte Branchen. Einige konzentrieren sich auf Automotive, andere auf Einzelhandel, Immobilien, Gesundheitswesen, Energie oder Maschinenbau. Diese Branchenkompetenz ist entscheidend. Jede Industrie weist spezifische rechtliche und wirtschaftliche Besonderheiten auf. Großkanzleien wie PLUTA, Schultze & Braun oder White & Case bearbeiten komplexe, grenzüberschreitende Verfahren mit hohen Verbindlichkeiten. Regionale Boutique-Kanzleien betreuen mittelständische Mandate.

Für wen ist eine Firmenliste relevant?

Branchenverzeichnisse von Insolvenzverwaltern sind für verschiedene Zielgruppen von hohem Nutzen. Gläubiger und Banken benötigen qualifizierte Verwalter, um bei Insolvenzverfahren ihre Forderungen durchzusetzen. Sie suchen erfahrene Fachleute, die Insolvenzmassen professionell sichern und verwerten. Investoren im Bereich Distressed M&A nutzen Adresslisten, um Kontakte zu Verwaltern aufzubauen. Diese veräußern sanierungsfähige Unternehmen oder Unternehmensanteile. Der direkte Draht ermöglicht frühzeitigen Zugang zu attraktiven Assets.

B2B-Marketing- und Vertriebsteams setzen Insolvenzverwalter-Listen ein, um ihre Dienstleistungen gezielt anzubieten. Raumausstatter, die Kanzleien einrichten, profitieren davon. Reinigungsfirmen für Büroservice oder IT-Dienstleister für Digitalisierungslösungen ebenfalls. Post-Mailings, Telefon-Marketing oder E-Mail-Kampagnen lassen sich effizient durchführen, wenn präzise Kontaktdaten vorliegen. Die Zeitersparnis gegenüber manueller Recherche ist erheblich. Typischerweise über zehn Stunden pro Projekt.

Rechtsabteilungen und Wirtschaftsprüfer greifen auf Listen zu, um bei Mandate-Konflikten oder Spezialisierungsanfragen passende Verwalter zu identifizieren. Schuldner, die Insolvenzantrag stellen wollen, können anhand von Listen geeignete Verwalter mit Branchenkompetenz auswählen. Marktforscher analysieren die regionale Verteilung, Spezialisierungen und Marktanteile. So erstellen sie Branchenreports. Alle genannten Anwendungsfälle setzen DSGVO-konforme Datenquellen voraus. Öffentlich zugängliche Insolvenzbekanntmachungen oder Kammerdaten bilden die rechtliche Grundlage.

Datenverfügbarkeit: Rechtsanwälte für Insolvenzrecht

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Rechtsanwälte für Insolvenzrecht in Deutschland.

Firmenname
Branche
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Allgemeine Telefonnummer
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Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Insolvenzverwalter gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt etwa 1.777 Fachanwälte für Insolvenzrecht, die als Insolvenzverwalter tätig sein können. Diese Zahl stammt von der Bundesrechtsanwaltskammer aus dem Jahr 2022. Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands hat 468 Mitglieder, die sich zu hohen Qualitätsstandards verpflichten. Firmendatenbanken erfassen 464 Insolvenzverwalter mit vollständigen Kontaktdaten. Die Unterschiede ergeben sich aus methodischen Abweichungen bei der Datenerhebung.
Welche sind die größten Rechtsanwälte für Insolvenzrecht in Deutschland?
Zu den größten Rechtsanwälte für Insolvenzrecht in Deutschland zählen unter anderem Schultze & Braun, PLUTA Rechtsanwalts GmbH, SGP Schneider Geiwitz, Brinkmann & Partner und hww hermann wienberg wilhelm. Eine Übersicht mit 9 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „9 der größten Kanzleien für Insolvenzrecht in Deutschland“ weiter oben.
Wo gibt es die meisten Insolvenzverwalter?
Nordrhein-Westfalen führt mit 50 registrierten Insolvenzverwaltern. Baden-Württemberg folgt mit 21, Bayern mit 31. Diese drei Bundesländer konzentrieren fast die Hälfte aller Verwalter. Die Verteilung korreliert mit der Wirtschaftskraft und Unternehmensdichte. Großstädte wie Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Hamburg und Berlin sind zentrale Standorte. Dort fallen die meisten komplexen Insolvenzverfahren an. Ostdeutsche Bundesländer wie Thüringen oder Mecklenburg-Vorpommern weisen deutlich geringere Verwalteranzahlen auf.
Welche Arten von Insolvenzverfahren gibt es?
Das deutsche Insolvenzrecht unterscheidet zwischen Regelinsolvenz, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren, Verbraucherinsolvenz, Nachlassinsolvenz und StaRUG-Verfahren. Regelinsolvenz ist das klassische Verfahren mit umfassender Verwalterbefugnis. Eigenverwaltung erlaubt dem Schuldner, unter Aufsicht eines Sachwalters selbst zu sanieren. Schutzschirmverfahren bieten staatlichen Schutz bei drohender Insolvenz. Verbraucherinsolvenz richtet sich an Privatpersonen. StaRUG-Verfahren ermöglichen präventive Restrukturierungen außerhalb der Insolvenzordnung. Jedes Verfahren erfordert spezifische Kompetenzen vom Verwalter.
Wer nutzt Listen von Insolvenzverwaltern?
Gläubiger, Banken, Investoren, Rechtsabteilungen, Wirtschaftsprüfer und Schuldner nutzen Listen von Insolvenzverwaltern. B2B-Vertriebsteams setzen sie für Marketing-Kampagnen ein, um Dienstleistungen wie Kanzleiausstattung, IT-Services oder Reinigung anzubieten. Marktforscher analysieren Branchenstrukturen und regionale Verteilungen. Distressed-M&A-Investoren suchen Kontakte zu Verwaltern, die sanierungsfähige Unternehmen veräußern. Schuldner wählen anhand von Listen spezialisierte Verwalter für ihre Branche aus. Alle Anwendungsfälle profitieren von präzisen, aktuellen Kontaktdaten und DSGVO-konformer Datenerhebung.
Welche Datenfelder sind über Insolvenzverwalter verfügbar?
Verfügbare Datenfelder umfassen Firmenname, Standort, Webseite, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Fachanwaltstitel und Kanzleizugehörigkeit. Öffentliche Quellen wie die Bundesrechtsanwaltskammer, das VID-Mitgliederverzeichnis oder Insolvenzbekanntmachungen liefern rechtlich zulässige Informationen. Firmendatenbanken bieten strukturierte Listen mit 219 Adressen, 217 Telefonnummern, 105 E-Mail-Adressen und 9 Ansprechpartnern. Spezialisierungen nach Verfahrensart oder Branche können recherchiert werden. Die Datenqualität hängt von Aktualität und Verifizierung ab. Qualitätsgarantien und regelmäßige Updates sind entscheidend.

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