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waschsalons Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte waschsalons-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Liste Waschsalons Deutschland umfasst je nach Datenquelle zwischen 216 und über 1.800 Betriebe (Stand 2026). Unterschiedliche Erfassungsmethoden und Branchendefinitionen erklären die Diskrepanz.
  • Bayern führt die regionale Verteilung mit 42 erfassten Betrieben an, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (39) und Baden-Württemberg (23).
  • Die höchste Waschsalon-Dichte weist Bremen auf (1,14 Betriebe pro 100.000 Einwohner), vor Hamburg (0,54) und Thüringen (0,47).
  • Städtische Lagen dominieren: In Aachen entfallen 1,52 Waschsalons auf 100.000 Einwohner, in Leipzig 1,32 und in Mannheim 1,26.
  • Die Branche gliedert sich in SB-Waschsalons, Waschcenter, Wäschereien und SB-Outdoor-Waschstationen, mit wachsendem Anteil von Franchise-Ketten wie Eco-Express und Speed Queen.
  • Professionelle Firmenlisten mit Waschsalon-Adressdaten enthalten bis zu 21 Datenfelder je Eintrag und stammen von spezialisierten Anbietern.
  • Hauptnutzer einer solchen Adressliste sind Vertriebsteams aus dem Waschmittel- und Reinigungsbereich, Maschinenbauunternehmen sowie Franchise-Systeme auf Expansionskurs.

Was sind Waschsalons?

Waschsalons sind gewerbliche Einrichtungen, die Selbstbedienungswaschmaschinen und Trockner gegen Gebühr bereitstellen. Kunden waschen dort Kleidung, Bettwäsche und andere Textilien eigenständig, ohne eigene Geräte besitzen zu müssen. Waschmittel und Weichspüler bieten Automaten an. Die Maschinen sind typischerweise für größere Füllmengen ausgelegt als handelsübliche Haushaltsgeräte und bieten Programme für verschiedene Textilarten und Verschmutzungsgrade.

Wer Waschsalons mit verwandten Betriebstypen vergleicht, erkennt klare Abgrenzungen. In einer Wäscherei reinigt ausgebildetes Fachpersonal die Textilien vollständig im Vollservice-Verfahren. Der Kunde gibt seine Wäsche ab und holt sie fertig bearbeitet wieder ab. Eine Textilreinigung arbeitet zusätzlich mit chemischen Verfahren für empfindliche Stoffe, die nicht wassergewaschen werden dürfen. Die Selbstbedienung bleibt das entscheidende Abgrenzungsmerkmal.

In der Branchensystematik zählen Waschsalons zum Reinigungsgewerbe. Das Branchenbuch erfasst sie unter verschiedenen Synonymen: Waschcenter, SB-Waschsalon, Waschomat sowie im älteren Sprachgebrauch Münzwäscherei oder Selbstbedienungswaschsalon. Gesellschaftlich übernehmen Waschsalons eine wichtige Versorgungsfunktion, vor allem in städtischen Mietlagen mit hohem Anteil an Haushalten ohne eigene Waschmaschine. Das Branchenverzeichnis zeigt entsprechend eine starke Konzentration in Groß- und Universitätsstädten.

Wie viele Waschsalons gibt es in Deutschland?

Wer die Anzahl der Waschsalons in Deutschland recherchiert, stößt auf erheblich voneinander abweichende Zahlen. Die Diskrepanz ist kein Anzeichen für lückenhafte Datenlage. Sie erklärt sich durch unterschiedliche Erhebungsmethoden und Branchendefinitionen.

Verschiedene Branchendatenbanken weisen für 2026 unterschiedliche Werte aus: Eine spezialisierte Firmendatenbank erfasst 216 Betriebe (Stand Januar 2026), eine weitere 619, eine dritte 1.195 und ein vierter Anbieter über 1.800. Engere Definitionen arbeiten mit Webcrawlern und Handelsregisterdaten. Sie erfassen vorrangig aktiv gewerblich tätige Betriebe und liefern täglich aktualisierte Marktdaten. Breitere Branchendefinitionen schließen Wäschereien, Teilservice-Betriebe und kleingewerbliche Strukturen ein. Eine einheitliche amtliche Statistik für die Branche existiert nicht.

Die Unternehmensstruktur ist ausgesprochen kleinteilig. Von den 216 verifizierten Betrieben in der engsten Erfassung entfallen 125 auf Kleingewerbe und Freiberufler, 75 auf Kleinstunternehmen und 16 auf Kleinunternehmen. Mittelständler und Großunternehmen fehlen vollständig. Das Handelsregister listet nur 42,8 Prozent der Betriebe. Die Branche wird von Einzelbetreibern dominiert. Franchise-Ketten verändern dieses Bild schrittweise, ohne die Grundstruktur bisher fundamental zu verschieben.

Regionale Verteilung: Waschsalons nach Bundesland

Die regionale Verteilung der Waschsalons folgt eng dem Urbanisierungsgrad und der Bevölkerungsdichte der Bundesländer. Ballungsräume mit hohem Mietwohnungsanteil weisen die höchsten absoluten Betriebszahlen auf.

Bundesland Anzahl Waschsalons (Stand 2026)
Bayern 42
Nordrhein-Westfalen 39
Baden-Württemberg 23
Niedersachsen 17
Berlin 15
Sachsen 15
Thüringen 10
Hamburg 10
Rheinland-Pfalz 9
Bremen 8
Hessen 8
Mecklenburg-Vorpommern 6
Sachsen-Anhalt 5
Schleswig-Holstein 5
Brandenburg 3
Saarland 1

Bayern und Nordrhein-Westfalen belegen die Spitzenpositionen aufgrund ihrer hohen Einwohnerzahlen und wirtschaftlichen Verdichtung. Bei der relativen Dichte kehrt sich das Bild teilweise um. Bremen führt mit 1,14 Betrieben pro 100.000 Einwohner bundesweit, Hamburg folgt mit 0,54 und Thüringen mit 0,47. Bayern (0,32) und Nordrhein-Westfalen (0,22) liegen trotz ihrer absoluten Führungsposition bei der Dichte deutlich zurück.

Auf Stadtebene verdeutlicht sich das Muster weiter. Aachen verzeichnet mit 1,52 Waschsalons pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert unter deutschen Großstädten. Leipzig folgt mit 1,32 und Mannheim mit 1,26. Im NRW-Städtevergleich führt Köln mit 59 Standorten, Düsseldorf folgt mit 23 und Aachen mit 16. Saarland (1 Betrieb) und Brandenburg (3) bilden das Schlusslicht. Der strukturelle Zusammenhang ist eindeutig: Wo viele Mieterhaushalte ohne eigene Waschmaschine leben, entsteht dauerhaft eine wirtschaftlich tragfähige Nachfrage.

Die Waschsalon-Branche befindet sich im spürbaren Wandel, geprägt von zwei gegenläufigen Kräften. Wachsende Ketten setzen Einzelbetriebe unter Druck, die Urbanisierung schafft gleichzeitig neue Nachfrage. Franchise-Systeme wie Eco-Express (West- und Süddeutschland, Berlin, Hamburg, Köln, München) und Speed Queen professionalisieren das Segment. Sie setzen Qualitäts- und Preisstandards. Mehr als 58 Prozent der Betriebe zählen zum Kleingewerbe. Diese kleinteilige Struktur steht unter zunehmendem Anpassungsdruck.

Digitalisierung verändert das Betriebsmodell grundlegend. Schleudertraum betreibt in Berlin über 20 Standorte mit App-basierter Zahlung. Waschsalon SnowBall in Leipzig setzt auf ferngesteuerte, personalreduzierte Betriebsführung mit eigenem Franchisekonzept. Kontaktlose Zahlung, WLAN und Kreditkartenakzeptanz gelten an modernen Standorten als Mindeststandard. Ein aktueller Branchenreport würde diesen Trend als strukturellen Wandel zum automatisierten Kleinbetrieb einordnen.

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt weiter an Gewicht. Green & Clean Professional (gegründet 2009, aktiv in Deutschland, Österreich und Italien) positioniert sich mit ökologischen Waschprogrammen und energieeffizienten Geräten. Der Urbanisierungseffekt als struktureller Treiber bleibt stabil. In Großstädten mit steigendem Mietanteil und beengten Wohnverhältnissen bleibt die Nachfrage dauerhaft relevant.

Welche Arten von Waschsalons gibt es?

Der klassische SB-Waschsalon stellt das verbreitetste Betriebsmodell dar. Kunden nutzen münz- oder kartenbasierte Maschinen eigenständig, ohne Betreuungspersonal in Anspruch nehmen zu müssen. Viele Standorte sind rund um die Uhr zugänglich. Den Begriff Waschomat verwenden viele synonym, obwohl er häufig kleinere Betriebe mit einfacherer Ausstattung bezeichnet.

Das Waschcenter ist eine größere Variante mit mehr Maschinen, höheren Kapazitäten und breiterem Programmangebot. Solche Betriebe verfügen teilweise über einen Serviceschalter oder Betreuungspersonal zu Stoßzeiten. Das Angebot reicht von der Kompaktwäsche für einzelne Kleidungsstücke bis zur Großwäsche in Maschinen mit bis zu 20 kg Fassungsvermögen.

Die Wäscherei unterscheidet sich grundlegend vom Selbstbedienungsmodell. Ausgebildetes Personal reinigt die Textilien im Vollservice. Der Kunde gibt ab und holt fertig bearbeitet wieder ab. Einige Betriebe kombinieren beide Modelle und bieten neben dem SB-Bereich optional einen Abgabe- und Abholservice an.

SB-Outdoor-Waschstationen bilden einen eigenen Subtyp. Diese Außenanlagen befinden sich häufig auf Supermarkt-Parkplätzen und sind ohne umschließendes Gebäude rund um die Uhr nutzbar. Ein europäischer Betreiber verwaltet rund 5.000 solcher Stationen, davon etwa 2.000 allein in Frankreich. Das Konzept verbindet hohe Erreichbarkeit mit niedrigem Investitionsbedarf.

Eco-Waschsalons wie jene von Green & Clean Professional richten sich an umweltbewusste Kunden. Sie setzen auf biologisch abbaubare Reinigungsmittel sowie zertifizierte Energieeffizienz. Dieser Subtyp wächst, ist aber noch selten vertreten. Eine professionelle Unternehmensdatenbank unterscheidet diese Betriebstypen durch entsprechende Branchenkategorien und ermöglicht so eine gezielte Suche.

Für wen ist eine Liste von Waschsalons relevant?

Hersteller und Großhändler von Waschmitteln und Weichspülern gehören zu den primären Nutzern einer Waschsalon-Firmenliste. Sie benötigen direkte Kontaktdaten der Betreiber, um Produktvorstellungen, Mengenangebote und Promotionen gezielt zu platzieren. Post-Mailing und Telefonvertrieb sind im B2B-Bereich besonders wirksam. Waschsalon-Betreiber nehmen regelmäßig größere Mengen Reinigungsmittel ab und suchen verlässliche Lieferantenbeziehungen.

Maschinenbauunternehmen und Equipmentlieferanten bilden eine weitere Hauptnutzergruppe. Wer energieeffiziente Gewerbewaschmaschinen oder Trockner vermarktet, benötigt ein vollständiges Firmenverzeichnis der Betreiber. Eine strukturierte Adressliste mit Geschäftsführungsdaten ermöglicht die direkte Ansprache von Entscheidungsträgern. Branchendatenbanken führen für dieses Segment über 300 verifizierte E-Mail-Adressen und erleichtern so gezielte Kampagnen erheblich.

Franchise-Systeme auf Expansionskurs, etwa Eco-Express, nutzen Waschsalon-Adressdaten für Wettbewerbsanalyse und Standortplanung. Werbeagenturen setzen Branchenlisten für Kampagnen im Reinigungsbereich ein. Marktforschungsinstitute greifen auf Adressdaten für Befragungen und Branchenanalysen zurück. Start-ups finden dort potenzielle Kooperationspartner für Pilotprojekte. Der Kernvorteil liegt in der gebündelten Tiefe. Firmennamen, Kontaktdaten, Geschäftsführung und Finanzkennzahlen stehen in einem strukturierten Dokument. Es lässt sich direkt in CRM-Systeme importieren.

Häufig gestellte Fragen zu Waschsalons in Deutschland

Wie viele Waschsalons gibt es in Deutschland?

Die Zahl variiert je nach Datenquelle erheblich. Spezialisierte Firmendatenbanken weisen Werte zwischen 216 verifizierten Betrieben (Stand Januar 2026) und über 1.800 aus. Die Unterschiede resultieren aus verschiedenen Branchendefinitionen (nur SB-Waschsalons versus inklusive Wäschereien) sowie aus unterschiedlichen Datengrundlagen (Handelsregister versus Webcrawler-Erfassung). Eine einheitliche amtliche Statistik für die Waschsalon-Branche existiert nicht. Verschiedene Adresslisten gelangen daher je nach Methodik zu abweichenden Gesamtzahlen.

In welchem Bundesland gibt es die meisten Waschsalons?

Absolut führt Bayern mit 42 Betrieben vor Nordrhein-Westfalen (39) und Baden-Württemberg (23). Bei der relativen Dichte liegt Bremen mit 1,14 Waschsalons pro 100.000 Einwohner bundesweit vorn, Hamburg folgt mit 0,54 und Thüringen mit 0,47. Hoher Mietwohnungsanteil und städtische Verdichtung erklären, warum stadtstaatliche Bundesländer trotz niedrigerer Absolutzahlen bei der Dichte die Spitze bilden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Waschsalon und einer Wäscherei?

Im Waschsalon wäscht der Kunde seine Textilien selbst an Selbstbedienungsmaschinen. In einer Wäscherei übernimmt ausgebildetes Personal die Reinigung vollständig. Der Kunde gibt ab und holt fertig bearbeitet wieder ab. Eine Textilreinigung nutzt zusätzlich chemische Verfahren für empfindliche Stoffe. Die Abgrenzung ist auch für das Branchenverzeichnis relevant, da alle drei Betriebstypen teilweise unter denselben Suchbegriffen erscheinen.

Ist der Kauf von Waschsalon-Adressen DSGVO-konform?

Ja, sofern die Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen stammen und ausschließlich Firmendaten umfassen. Kommunikationsdaten wie Telefon, Fax und E-Mail von Unternehmen gelten im Rahmen der DSGVO als nicht personenbezogen. B2B-Direktmarketing per Post und Telefon ist unter den Voraussetzungen des UWG grundsätzlich erlaubt. Bei E-Mail-Kampagnen prüfen Sie das berechtigte Interesse im Einzelfall. Seriöse Anbieter verwenden ausschließlich öffentlich verfügbare Daten.

Welche Datenfelder enthält eine professionelle Waschsalon-Adressliste?

Zu den Basisfeldern zählen Firmenname, Postadresse, Telefon, E-Mail und Webseite. Erweiterte Listen enthalten Geschäftsführungsdaten, HR-Nummer, USt.ID sowie Unternehmensgrößenklasse und Mitarbeiterzahl. Finanzkennzahlen wie Bilanzsumme, Umsatz und Betriebsergebnis enthält die Datenbank nur für einen Teil der Betriebe. Geo-Daten wie Längen- und Breitengrad sowie PLZ-Kaufkraft ermöglichen standortbezogene Analysen. Eine spezialisierte Branchendatenbank mit 216 Betrieben weist Telefonnummern für 74 Prozent und E-Mail-Adressen für 66 Prozent der Einträge aus.

Für welche Branchen ist eine Liste mit Waschsalons besonders nützlich?

FMCG-Hersteller von Waschmitteln und Weichspülern profitieren am stärksten, da sie Betreiber als Direktabnehmer ansprechen können. Maschinenbauunternehmen nutzen solche Listen für den Vertrieb von Gewerbewaschmaschinen und Trocknern. Franchise-Systeme im Reinigungsbereich setzen sie für Expansionsplanung und Wettbewerbsanalysen ein. Werbeagenturen und Marktforschungsinstitute greifen auf Branchenlisten für gezielte Kampagnen und Umfragen zurück.

Fazit: Waschsalons in Deutschland im Überblick

Die Liste Waschsalons Deutschland zeigt eine Branche, die kleinteilig strukturiert, urban konzentriert und im Wandel ist. Mit 216 bis über 1.800 erfassten Betrieben je nach Datenbasis bietet der Markt ein differenziertes Bild. Bayern, Nordrhein-Westfalen und die deutschen Großstädte dominieren die regionale Verteilung. Franchise-Systeme gewinnen schrittweise an Bedeutung, ohne die kleinteilige Grundstruktur bisher zu verändern. Das Branchenverzeichnis der Waschsalons ist für zahlreiche B2B-Anwendungen relevant: von der Maschinenvermarktung über FMCG-Vertrieb bis zur Expansionsplanung. Professionelle Firmendatenbanken mit bis zu 21 Datenfeldern je Eintrag bilden dafür die notwendige Grundlage.

Datenverfügbarkeit: waschsalons

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für waschsalons in Deutschland.

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check_circleBranche
check_circlePostadresse
check_circleAllgemeine Telefonnummer
check_circleFaxnummer
check_circleWebseite
check_circleAllgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Waschsalons gibt es in Deutschland?
Die Zahl variiert je nach Datenquelle erheblich. Spezialisierte Firmendatenbanken weisen Werte zwischen 216 verifizierten Betrieben (Stand Januar 2026) und über 1.800 aus. Die Unterschiede resultieren aus verschiedenen Branchendefinitionen (nur SB-Waschsalons versus inklusive Wäschereien) sowie aus unterschiedlichen Datengrundlagen (Handelsregister versus Webcrawler-Erfassung). Eine einheitliche amtliche Statistik für die Waschsalon-Branche existiert nicht. Verschiedene Adresslisten gelangen daher je nach Methodik zu abweichenden Gesamtzahlen.
In welchem Bundesland gibt es die meisten Waschsalons?
Absolut führt Bayern mit 42 Betrieben vor Nordrhein-Westfalen (39) und Baden-Württemberg (23). Bei der relativen Dichte liegt Bremen mit 1,14 Waschsalons pro 100.000 Einwohner bundesweit vorn, Hamburg folgt mit 0,54 und Thüringen mit 0,47. Hoher Mietwohnungsanteil und städtische Verdichtung erklären, warum stadtstaatliche Bundesländer trotz niedrigerer Absolutzahlen bei der Dichte die Spitze bilden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Waschsalon und einer Wäscherei?
Im Waschsalon wäscht der Kunde seine Textilien selbst an Selbstbedienungsmaschinen. In einer Wäscherei übernimmt ausgebildetes Personal die Reinigung vollständig. Der Kunde gibt ab und holt fertig bearbeitet wieder ab. Eine Textilreinigung nutzt zusätzlich chemische Verfahren für empfindliche Stoffe. Die Abgrenzung ist auch für das Branchenverzeichnis relevant, da alle drei Betriebstypen teilweise unter denselben Suchbegriffen erscheinen.
Ist der Kauf von Waschsalon-Adressen DSGVO-konform?
Ja, sofern die Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen stammen und ausschließlich Firmendaten umfassen. Kommunikationsdaten wie Telefon, Fax und E-Mail von Unternehmen gelten im Rahmen der DSGVO als nicht personenbezogen. B2B-Direktmarketing per Post und Telefon ist unter den Voraussetzungen des UWG grundsätzlich erlaubt. Bei E-Mail-Kampagnen prüfen Sie das berechtigte Interesse im Einzelfall. Seriöse Anbieter verwenden ausschließlich öffentlich verfügbare Daten.
Welche Datenfelder enthält eine professionelle Waschsalon-Adressliste?
Zu den Basisfeldern zählen Firmenname, Postadresse, Telefon, E-Mail und Webseite. Erweiterte Listen enthalten Geschäftsführungsdaten, HR-Nummer, USt.ID sowie Unternehmensgrößenklasse und Mitarbeiterzahl. Finanzkennzahlen wie Bilanzsumme, Umsatz und Betriebsergebnis enthält die Datenbank nur für einen Teil der Betriebe. Geo-Daten wie Längen- und Breitengrad sowie PLZ-Kaufkraft ermöglichen standortbezogene Analysen. Eine spezialisierte Branchendatenbank mit 216 Betrieben weist Telefonnummern für 74 Prozent und E-Mail-Adressen für 66 Prozent der Einträge aus.
Für welche Branchen ist eine Liste mit Waschsalons besonders nützlich?
FMCG-Hersteller von Waschmitteln und Weichspülern profitieren am stärksten, da sie Betreiber als Direktabnehmer ansprechen können. Maschinenbauunternehmen nutzen solche Listen für den Vertrieb von Gewerbewaschmaschinen und Trocknern. Franchise-Systeme im Reinigungsbereich setzen sie für Expansionsplanung und Wettbewerbsanalysen ein. Werbeagenturen und Marktforschungsinstitute greifen auf Branchenlisten für gezielte Kampagnen und Umfragen zurück.

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