Skip to main content

VR-Banken Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte VR-Banken-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Finanzen
Diese Liste konfigurieren
VR-Banken
bis zu 50
Datenfelder
April 2026
Letzte Aktualisierung
CSV / Excel / API
Exportformate

inkl. Geschäftsführer, E-Mail, Telefon, Adresse · sofort verfügbar

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 672 selbstständige Genossenschaftsbanken (Stand Ende 2024), die gemeinsam eine aggregierte Bilanzsumme von 1.208 Milliarden Euro halten.
  • Die genossenschaftliche FinanzGruppe beschäftigt bundesweit rund 136.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vereint 17,6 Millionen Mitglieder.
  • Bayern führt die regionale Verteilung mit 1.640 Instituten, gefolgt von Baden-Württemberg (1.405) und Nordrhein-Westfalen (978).
  • Der Sektor befindet sich in einem anhaltenden Konsolidierungstrend: Seit 1970 sank die Institutsanzahl von über 7.000 auf 672.
  • Professionelle Adresslisten der VR-Banken enthalten 6.820 Einträge mit Kontaktdaten, Geschäftsführungsangaben und Finanzkennzahlen.
  • Fintech-Unternehmen, IT-Dienstleister und Vertriebsteams nutzen das Firmenverzeichnis der Genossenschaftsbanken als Grundlage für B2B-Marketing und Partnerakquise.
  • Neben der Kerngruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken gehören 11 Sparda-Banken, 11 PSD Banken und rund 20 Spezialinstitute zur genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Was sind Genossenschaftsbanken?

Genossenschaftsbanken sind Kreditinstitute in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft (eG). Ihr wesentliches Merkmal ist das Förderungsprinzip: Das Institut dient nicht der Gewinnmaximierung externer Aktionäre, sondern der wirtschaftlichen Förderung seiner Mitglieder. Wer einer Volksbank oder Raiffeisenbank beitritt, erwirbt einen Genossenschaftsanteil und wird Miteigentümer seines Instituts. Diese Eigentümerstruktur macht Genossenschaftsbanken zu einer eigenständigen Säule im deutschen Bankensystem neben Sparkassen und Privatbanken.

In Deutschland bilden diese Institute die genossenschaftliche FinanzGruppe. Ihr Dachverband ist der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken mit Sitz in Berlin. Als Zentralbank fungiert die DZ BANK AG in Frankfurt am Main, die alle angeschlossenen Primärbanken mit Liquidität und Kapitalmarktdienstleistungen versorgt. Die Primärbanken gliedern sich in regionale Prüfungsverbände, die sowohl die Mitgliederbetreuung als auch die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung nach dem Kreditwesengesetz (KWG) sicherstellen.

Im Branchenbuch und in Firmendatenbanken erscheinen diese Institute unter verschiedenen Bezeichnungen: VR-Banken, Volksbanken, Raiffeisenbanken, Genossenschaftsbanken oder eG-Banken. Im B2B-Kontext hat sich "VR-Banken" als übergreifender Begriff etabliert. Er umfasst Volksbanken, Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken und Spezialinstitute gleichermaßen. Für Adresslisten und Marktdaten ist diese einheitliche Bezeichnung besonders praktisch.

Wie viele Genossenschaftsbanken gibt es in Deutschland?

Wer eine vollständige Genossenschaftsbank-Liste für Deutschland benötigt, stößt schnell auf verschiedene Zahlenangaben. Maßgeblich ist die aktuelle Branchenstatistik: Ende 2024 zählte Deutschland 672 selbstständige Genossenschaftsbanken. Diese Zahl bezieht sich auf rechtlich eigenständige Primärinstitute mit eigener Bankzulassung.

Kennzahl Wert (Stand Ende 2024)
Anzahl Institute gesamt 672
Aggregierte Bilanzsumme 1.208 Mrd. EUR
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 136.900
Mitglieder 17,6 Mio.

Kommerzielle Adresslisten weisen teils abweichende Zahlen aus. Eine Adressliste VR-Banken enthält 6.820 Einträge. Handelsregistereinträge, Verbandsstatistiken und Eigenrecherchen liefern unterschiedliche Ergebnisse. Fusionen, die rechtlich bereits vollzogen, aber in Datenbanken noch nicht aktualisiert sind, verstärken diesen Effekt. Tagesaktuelle Pflege der Firmendaten ist daher unverzichtbar.

Regionale Verteilung: Genossenschaftsbanken nach Bundesland

Kein anderer Bankensektor zeigt eine so ausgeprägte regionale Verwurzelung wie das Genossenschaftsbankenwesen. Die Verteilung der Volksbanken und Raiffeisenbanken nach Bundesland folgt historischen Mustern. Süddeutschland, wo die Raiffeisen-Idee im 19. Jahrhundert zuerst Fuß fasste, weist bis heute die höchste Institutsdichte auf.

Bundesland Unternehmen Anteil
Bayern 1.640 24,0 %
Baden-Württemberg 1.405 20,6 %
Nordrhein-Westfalen 978 14,3 %
Niedersachsen 656 9,6 %
Hessen 567 8,3 %
Rheinland-Pfalz 460 6,7 %
Sachsen 216 3,2 %
Schleswig-Holstein 214 3,1 %
Thüringen 132 1,9 %
Brandenburg 126 1,8 %
Saarland 108 1,6 %
Sachsen-Anhalt 106 1,6 %
Mecklenburg-Vorpommern 100 1,5 %
Berlin 63 0,9 %
Hamburg 36 0,5 %
Bremen 13 0,2 %

Bayern und Baden-Württemberg vereinen allein 246 der 672 Institute. Das entspricht mehr als einem Drittel aller deutschen Genossenschaftsbanken. Die geringe Dichte in den ostdeutschen Bundesländern hat historische Gründe: In der DDR existierte das genossenschaftliche Bankensystem nicht. Sachsen kommt auf 216 Institute, Brandenburg auf 126, Thüringen auf 132. Größere Betriebe mit ausgedehnten Filialnetzen kompensieren diese strukturelle Unterrepräsentation.

Der Konsolidierungstrend prägt den genossenschaftlichen Bankensektor nachhaltig. Von 7.096 Instituten im Jahr 1970 über 1.793 im Jahr 2000 auf 672 Ende 2024: Der Rückgang verläuft stetig. Allein zwischen 2020 und 2024 verschwanden 140 eigenständige Institute durch Fusionen. Der Markt schrumpft weiter.

Wachsende regulatorische Anforderungen durch Basel III/IV und steigende IT-Kosten belasten die Rentabilität kleinerer Betriebe. Fachkräftemangel und demografischer Wandel kommen als weitere Belastungsfaktoren hinzu. Rund 40 Firmen gelten aktuell als sanierungsbedürftig oder befinden sich in Präventionsmaßnahmen des Bundesverbands.

Für 2026 sind bereits über zehn Zusammenschlüsse geplant oder vollzogen. VR Bank Main-Kinzig-Büdingen und VR Bank Fulda werden zur VR RegionalBank eG. Volksbank Mönchengladbach und VR-Bank Region Aachen fusionieren zur Volksbank im Rheinland eG. Jede Fusion verändert Firmennamen, Kontaktdaten und Ansprechpartner. Eine aktuelle Genossenschaftsbanken-Übersicht ist kein statisches Dokument, sondern muss kontinuierlich gepflegt werden.

Trotz des Rückgangs der Institutszahl wächst die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors. Die verbleibenden Banken werden größer und investieren verstärkt in digitale Angebote. Fintech-Kooperationen, moderne Online-Banking-Plattformen und automatisierte Kreditprozesse stehen im Mittelpunkt ihrer strategischen Weiterentwicklung.

Welche Arten von Genossenschaftsbanken gibt es?

Die genossenschaftliche FinanzGruppe ist strukturell vielfältiger als der Sammelbegriff "VR-Banken" vermuten lässt. Vier Hauptgruppen lassen sich unterscheiden. Sie unterscheiden sich in Geschichte, Zielgruppe und Verbandsorganisation voneinander.

Volksbanken und Raiffeisenbanken bilden mit rund 650 Primärinstituten die Kerngruppe. Sie gliedern sich in sechs regionale Prüfungsverbände: BWGV (Karlsruhe), GVB (München), Genoverband (Frankfurt am Main), GVWE (Oldenburg), FGV (Düsseldorf) und PDG (Erfurt). Volksbank und Raiffeisenbank sind heute rechtlich gleichwertige Marken. Historisch stand hinter der Volksbank das Stadtbürgertum, hinter der Raiffeisenbank die ländliche Landwirtschaft.

Sparda-Banken zählen bundesweit 11 Institute. Sie schließen sich im Verband der Sparda-Banken e.V. (Frankfurt am Main) zusammen. Ursprünglich für Eisenbahner gegründet, stehen sie heute allen Kundengruppen offen. Sie differenzieren sich häufig durch günstige Konditionen und schlanke Filialstrukturen.

PSD Banken gingen aus den Post-Spar- und Darlehenskassen hervor. Der Verband der PSD Banken e.V. (Bonn) vereint ebenfalls 11 Institute. Heute operieren sie vollständig eigenständig, ohne institutionelle Verbindung zur Deutschen Post.

Sonstige Genossenschaftsbanken umfassen rund 20 Spezialinstitute mit klar definierten Zielgruppen. Herausragend ist die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank, Düsseldorf) mit rund 59,4 Milliarden Euro Bilanzsumme als größtes Spezialinstitut dieser Gruppe. Weitere Vertreter sind die GLS Gemeinschaftsbank eG (Bochum) als nachhaltigkeitsorientierte Bank sowie die Evangelische Bank eG (Kassel) für kirchliche Einrichtungen. Hinzu kommen die BBBank eG (Karlsruhe) und die Münchener Hypothekenbank eG.

Für wen ist eine Liste von Genossenschaftsbanken relevant?

Eine strukturierte Firmenliste der VR-Banken ist für ein breiteres Publikum von Interesse als zunächst erkennbar. Wer Genossenschaftsbanken als Auftraggeber, Partner oder Kunden gewinnen möchte, braucht verlässliche Adressdaten als Ausgangspunkt.

Fintech-Unternehmen und IT-Dienstleister zählen zur wichtigsten Nutzergruppe. Genossenschaftsbanken suchen aktiv nach digitalen Lösungen für Zahlungsverkehr, Kreditprozesse und Compliance-Anforderungen. Eine Firmendatenbank mit Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl erlaubt die Priorisierung nach Institutsgröße und Investitionspotenzial. Großinstitute wie die Frankfurter Volksbank Rhein/Main eG (Bilanzsumme 19.589 Mio. EUR) oder die Berliner Volksbank eG (18.539 Mio. EUR) haben anderen Beratungsbedarf als kleinere Regionalbanken.

Vertriebsteams nutzen Adresslisten für Direktmailing, Telefonakquise und E-Mail-Marketing. B2B-Kontaktaufnahmen mit Gesellschaften sind rechtlich grundsätzlich zulässig, sofern DSGVO-Anforderungen und UWG-Vorgaben eingehalten werden. Eine professionelle Adressliste VR-Banken enthält neben Postadresse und Telefonnummer auch Kontaktdaten der Geschäftsführung und Prokuristen.

Marktforscher und Unternehmensberater nutzen Branchenreports, um Konsolidierungsgrad, regionale Marktdichte und Bilanzsummenentwicklung im deutschen Genossenschaftsbankensektor zu analysieren. Veranstaltungsdienstleister und Caterer erschließen über das Branchenverzeichnis Bankkonferenzen und Mitgliederversammlungen als Akquisechancen. Der Nutzerkreis einer Genossenschaftsbank-Liste ist damit deutlich breiter als der Begriff "Bankendaten" zunächst vermuten lässt.

Datenverfügbarkeit: VR-Banken

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für VR-Banken in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

Stellen Sie Ihre VR-Banken-Liste jetzt individuell zusammen

Datenfelder auswählen

Datenabdeckung

Anteil der Einträge (6.820) mit dem jeweiligen Datenfeld.

Adresse100%
Website94%
E-Mail88%
Telefon99%
Ansprechpartner4%
Fax62%

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Genossenschaftsbanken gibt es aktuell in Deutschland?
Ende 2024 gab es in Deutschland 672 selbstständige Genossenschaftsbanken. Sie halten zusammen eine aggregierte Bilanzsumme von 1.208 Milliarden Euro und beschäftigen rund 136.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zahl der Institute sinkt durch Fusionen jährlich weiter. Kommerzielle Adresslisten weisen je nach Anbieter zwischen 477 und 776 Einträge aus, weil Handelsregister- und Verbandsdaten methodisch voneinander abweichen können.
Warum weichen Adresslisten von der offiziellen Statistik ab?
Die Branchenstatistik erfasst rechtlich eigenständige Primärinstitute. Datenanbieter arbeiten mit Handelsregisterdaten, die Fusionen, Zweigniederlassungen und Bearbeitungsstand unterschiedlich abbilden. Tagesaktuelle Datenbankpflege schließt diese Lücke. Eine Liste mit 477 bis 776 Einträgen deckt die für B2B-Marketing und Marktanalyse relevante Zielgruppe in der Praxis vollständig ab.
Welche Bundesländer haben die meisten Volksbanken und Raiffeisenbanken?
Bayern führt mit 1.640 Instituten, gefolgt von Baden-Württemberg (1.405) und Nordrhein-Westfalen (978). Diese drei Bundesländer beheimaten rund 42 Prozent aller deutschen Genossenschaftsbanken. Die hohe Dichte in Süddeutschland geht auf die Raiffeisen-Tradition zurück, die hier im 19. Jahrhundert besonders starke Wurzeln schlug. In ostdeutschen Bundesländern ist die Institutsdichte aufgrund der DDR-Geschichte deutlich geringer.
Was unterscheidet Volksbanken, Sparda-Banken und PSD Banken?
Volksbanken und Raiffeisenbanken sind die Kerngruppe mit rund 650 Primärinstituten. Sparda-Banken (11 Institute) entstanden für Bahnbedienstete und stehen heute allen Kundengruppen offen. PSD Banken (11 Institute) gehen auf Post-Spareinrichtungen zurück und operieren heute vollständig eigenständig. Alle drei Gruppen gehören zur genossenschaftlichen FinanzGruppe mit der DZ BANK AG als gemeinsamem Zentralinstitut.
Welche Daten enthält eine professionelle VR-Banken-Adressliste?
Eine vollständige Adressliste umfasst Firmenname, Postadresse, Telefonnummer, Faxnummer, Webseite und E-Mail-Adresse. Hochwertige Listen enthalten zusätzlich Angaben zu Geschäftsführung und Prokura, Bilanzsumme, Betriebsergebnis und Mitarbeiterzahl. Marktübliche Preise liegen zwischen 192 und 205 Euro für Listen mit 477 bis 776 Adressen. Das entspricht 0,26 bis 0,40 Euro pro Adresse.
Wie entwickelt sich die Anzahl der Genossenschaftsbanken langfristig?
Die Richtung ist eindeutig: Von 7.096 Instituten im Jahr 1970 über 1.793 im Jahr 2000 auf 672 Ende 2024. Jedes Jahr kommen neue Fusionen hinzu. Für 2026 sind bereits über zehn Zusammenschlüsse geplant oder vollzogen. Die Zahl der Institute sinkt weiter, während die verbleibenden Banken wachsen. Eine verlässliche Genossenschaftsbanken-Übersicht muss diesen Wandel laufend abbilden. --- Die Liste VR-Banken Deutschland erfasst mit 672 selbstständigen Instituten (Stand 2024) einen wirtschaftlich bedeutenden Teilmarkt des deutschen Bankensektors. Mit einer aggregierten Bilanzsumme von 1.208 Milliarden Euro, 17,6 Millionen Mitgliedern und 136.900 Beschäftigten ist die genossenschaftliche FinanzGruppe ein Schwergewicht. Wer Volksbanken und Raiffeisenbanken systematisch als Zielgruppe erschließen möchte, profitiert von einer aktuellen Unternehmensdatenbank mit vollständigen Kontakt- und Finanzdaten. Der anhaltende Fusionsprozess macht die Aktualität des Verzeichnisses der Genossenschaftsbanken zur entscheidenden Qualitätsgröße beim Einsatz von Adressdaten für Marketing und Vertrieb.

Erstellen Sie jetzt Ihre individuelle Branchenliste

Individuelle Liste erstellen
Teilen
Branchenlisten als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Teilt Google mit, dass Ihnen mehr Inhalte von Branchenlisten in KI, Suche und Discover angezeigt werden sollen.

Erst zählen, dann kaufen.

Zählen Sie Ihre Zielgruppe kostenlos und sehen Sie Beispieldatensätze, bevor Sie kaufen.

Firmen kostenlos zählen