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Versicherungsmakler Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Versicherungsmakler-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Finanzen
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt 14.094 Versicherungsmaklerfirmen (Stand 2024). Hinzu kommen 47.046 registrierte Einzelpersonen im bundesweiten Vermittlerregister, darunter Firmeninhaber, Angestellte und selbstständig tätige Makler.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 2.828 Maklerbetrieben, gefolgt von Bayern (2.490) und Baden-Württemberg (1.674). Diese drei Bundesländer vereinen mehr als die Hälfte aller deutschen Versicherungsmaklerfirmen.
  • Der Markt zeigt eine stabile Registrierungsbasis bei rund 46.000 bis 47.000 eingetragenen Vermittlern. Auf Firmenebene ist eine ausgeprägte Konsolidierungstendenz erkennbar.
  • Große Maklerhäuser wachsen stark: Die GGW Group verzeichnete 2023 ein Umsatzwachstum von 71 Prozent. Die Ecclesia Holding führt das deutsche Ranking mit rund 327 Millionen Euro Jahresumsatz an.
  • Die durchschnittliche Maklerfirma beschäftigt rund zwei Mitarbeiter, betreut typischerweise 450 Kunden und verwaltet etwa 2.000 aktive Verträge.
  • Versicherungsmakler benötigen nach §34d Abs. 1 GewO eine gewerbliche Erlaubnis. Sie handeln rechtlich unabhängig von Versicherungsgesellschaften und ausschließlich im Interesse ihrer Kunden.
  • Eine DSGVO-konforme Firmenliste der Versicherungsmakler bietet Versicherern, IT-Dienstleistern und anderen B2B-Anbietern eine belastbare Grundlage für Neukundengewinnung und Marktanalyse.

Was sind Versicherungsmakler?

Versicherungsmakler sind unabhängige Vermittler, die Versicherungsverträge für Privatpersonen und Firmenkunden aushandeln. Ihre rechtliche Grundlage bildet §34d Abs. 1 der Gewerbeordnung. Danach handeln Makler ausschließlich im Auftrag des Versicherungsnehmers, nicht im Auftrag der Versicherungsgesellschaft. Im deutschen Firmenverzeichnis für Finanzdienstleistungen hebt diese Neutralität Makler von allen anderen Vermittlertypen ab.

Wer als Makler tätig sein will, unterliegt der Erlaubnispflicht nach §34d GewO. Voraussetzungen sind eine IHK-Sachkundeprüfung, eine Zuverlässigkeitsprüfung, geordnete Vermögensverhältnisse sowie der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Als Synonyme gelten Begriffe wie Assekuranzmakler, Versicherungsvermittler oder Versicherungsbüro. Als Oberbegriff umfasst Versicherungsvermittler auch Vertreter und Berater. Der Versicherungsvertreter unterscheidet sich wesentlich: Er arbeitet im Auftrag einer oder mehrerer Versicherungsgesellschaften und bietet ausschließlich deren Produkte an. Der Ausschließlichkeitsvertreter ist an einen Strukturvertrieb wie die DVAG gebunden.

Versicherungsmakler finanzieren sich überwiegend über Courtage. Der Versicherer zahlt diese als Einmalcourtage bei Vertragsabschluss oder als laufende Bestandscourtage. Der Versicherungsberater nach §34d Abs. 2 GewO arbeitet hingegen auf Honorarbasis direkt für den Kunden. Das Einsatzspektrum der Branche reicht von der privaten Krankenversicherungsberatung über gewerbliche Betriebshaftpflicht bis hin zu komplexen Industrieversicherungen. Unabhängige Beratung ist der gemeinsame Nenner aller echten Maklertätigkeit.

Wie viele Versicherungsmakler gibt es in Deutschland?

Die Frage nach der genauen Anzahl lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Zwei grundverschiedene Zählperspektiven existieren. Die Personenperspektive erfasst alle registrierten Einzelpersonen: Das deutsche Vermittlerregister verzeichnet für 2024 exakt 47.046 Einträge. Davon verfügen 46.666 über eine vollständige Erlaubnis nach §34d Abs. 1 GewO, weitere 380 über eine Erlaubnisbefreiung nach §34d Abs. 6 GewO. Zum 1. Oktober 2025 stieg diese Zahl auf rund 46.885 registrierte Makler und erreichte damit einen neuen Höchststand.

Die Firmenperspektive ergibt eine abweichende Zahl. Die aktuelle Firmendatenbank verzeichnet 14.094 selbstständig tätige Maklerbetriebe (Stand 2024). Das Register erfasst Einzelpersonen, darunter auch Angestellte und Mitinhaber. Die Adressliste zählt dagegen nur eigenständige Unternehmen. Beide Zahlen weichen aus diesem Grund voneinander ab. Die Gesamtzahl aller Versicherungsvermittler inklusive gebundener Vertreter ist inzwischen auf rund 179.426 gesunken. Die Tendenz ist klar: Unabhängige Makler wachsen, gebundene Vertreter verlieren Marktanteile.

Die Branchenstruktur ist ausgeprägt kleinteilig. Von 14.094 Maklerfirmen zählen 6.884 als Kleinstunternehmen, 4.764 als Kleingewerbe oder Freiberuf und 2.342 als Kleinunternehmen. Mittelstandsbetriebe gibt es lediglich 79, Großunternehmen gerade einmal 25. Die typische Maklerfirma beschäftigt zwei Mitarbeiter, betreut 450 Kunden und verwaltet rund 2.000 Versicherungsverträge. Der geschätzte Betriebswert liegt bei rund 250.000 Euro. Diese kleinteilige Struktur steht in starkem Kontrast zu den wenigen umsatzstarken Maklerhäusern an der Marktspitze.

10 der größten Versicherungsmakler in Deutschland

Auswahl großer Industrie- und Gewerbeversicherungsmakler nach Umsatz, überwiegend aus der Top-30-Liste von datenmarkt.de (2026), ergänzt um die Maklergruppe GGW laut Hamburger Abendblatt. Keine vollständige Rangliste – Gruppen- und Einzelgesellschaftszahlen sind nur eingeschränkt vergleichbar.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
Ecclesia Gruppe Detmold ecclesia.com Maklergruppe mit Schwerpunkt auf Kirche, Sozialwirtschaft, Gesundheitswesen und Industriekunden, mit Spezialmaklern und eigenem Rückversicherungsmakler. Laut datenmarkt.de (2026) rund 461 Mio. € Umsatz und damit Platz 1 der deutschen Versicherungsmakler.
GGW Group Hamburg ggwgroup.de Erst um 2020 gegründete Gruppe, die über 60 mittelständische, inhabergeführte Maklerhäuser unter einem Dach bündelt; Sitz im Hamburger Chilehaus. Laut Hamburger Abendblatt (2025) über eine halbe Milliarde Euro Umsatz.
Funk Gruppe Hamburg funk-gruppe.de 1879 in Berlin gegründeter, inhabergeführter Versicherungsmakler und Risikoberater mit Standorten im In- und Ausland. Laut datenmarkt.de (2026) rund 298 Mio. € Umsatz, 37 Standorte und 1.650 Mitarbeitende.
Aon Deutschland Hamburg aon.com Deutsche Landesorganisation des weltweit tätigen Makler- und Beratungskonzerns Aon für Versicherungs-, Risiko- und Vorsorgemanagement. Laut datenmarkt.de (2026) rund 294 Mio. € Umsatz in Deutschland.
Marsh Frankfurt am Main marsh.com Deutsche Gesellschaft des internationalen Industrieversicherungsmaklers Marsh (Konzern Marsh McLennan). Laut datenmarkt.de (2026) rund 172 Mio. € Umsatz.
MRH Trowe Frankfurt am Main mrh-trowe.com Aus mehreren Maklerhäusern zusammengewachsener, unabhängiger Versicherungsmakler für Industrie, Mittelstand und Privatkunden. Laut datenmarkt.de (2026) rund 160 Mio. € Umsatz.
WTW (Willis Towers Watson) Frankfurt am Main wtwco.com Deutsche Maklergesellschaft des internationalen Beratungs- und Maklerkonzerns WTW mit Schwerpunkt Industrie- und Firmenversicherung. Laut datenmarkt.de (2026) rund 65 Mio. € Umsatz der Willis Towers Watson Versicherungsmakler GmbH.
SÜDVERS Freiburg im Breisgau suedvers.de Familiengeführter Versicherungsmakler und Risikomanager in zweiter Generation mit Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Laut datenmarkt.de (2026) rund 63 Mio. € Umsatz; laut Unternehmen 635 Mitarbeitende an 20 Standorten.
AVW Gruppe Bosau avw-gruppe.de Auf die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft spezialisierte Maklergruppe mit Büro in Hamburg. Laut datenmarkt.de (2026) rund 54 Mio. € Umsatz der AVW Assekuranzvermittlung der Wohnungswirtschaft.
ARTUS Gruppe Baden-Baden artus-gruppe.com Familiengeführte Maklergruppe für Firmenkunden mit Gruppenunternehmen in ganz Deutschland und der Schweiz. Laut datenmarkt.de (2026) rund 51 Mio. € Umsatz der Artus Holding.

Quellen: datenmarkt.de, abendblatt.de, ggw.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Versicherungsmakler nach Bundesland

Die Verteilung der deutschen Maklerfirmen folgt der wirtschaftlichen Stärke und Bevölkerungsdichte der Bundesländer. Bevölkerungsreiche Regionen mit dichtem Mittelstand und industrieller Basis beherbergen naturgemäß mehr Versicherungsmaklerbetriebe. Dort ist die Nachfrage nach unabhängiger Beratung am größten. Die folgende Übersicht zeigt die vollständige regionale Verteilung der Adressdaten nach Bundesland:

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 2.828 20,3 %
Bayern 2.490 17,8 %
Baden-Württemberg 1.674 12,0 %
Niedersachsen 1.242 8,9 %
Hessen 999 7,2 %
Sachsen 813 5,8 %
Schleswig-Holstein 596 4,3 %
Rheinland-Pfalz 559 4,0 %
Hamburg 505 3,6 %
Thüringen 479 3,4 %
Berlin 452 3,2 %
Brandenburg 436 3,1 %
Sachsen-Anhalt 335 2,4 %
Mecklenburg-Vorpommern 282 2,0 %
Saarland 158 1,1 %
Bremen 106 0,8 %

Nordrhein-Westfalen dominiert mit 2.828 Betrieben das Branchenbuch der deutschen Versicherungsmaklerfirmen. Das bevölkerungsreichste Bundesland vereint eine dichte Unternehmenslandschaft aus Handel, Mittelstand und Industrie. Das erzeugt eine besonders hohe Nachfrage nach gewerblichen Versicherungslösungen. Bayern folgt mit 2.490 Firmen auf Platz zwei. Der Finanzplatz München, ausgeprägte Mittelstandskultur und hohe Exportstärke treiben die Nachfrage nach spezialisierten Maklern. Baden-Württemberg schließt mit 1.674 Betrieben die Spitzengruppe ab. Die Stadtstaaten Hamburg (650) und Berlin (587) weisen trotz ihrer kleinen Fläche eine vergleichsweise hohe Maklerdichte auf. Ostdeutsche Flächenländer wie Sachsen-Anhalt (335) oder Mecklenburg-Vorpommern (282) zeigen deutlich niedrigere Zahlen. Darin spiegelt sich die unterschiedliche Unternehmensstruktur zwischen alten und neuen Bundesländern.

Der deutsche Maklermarkt erlebt eine strukturelle Zweiteilung. Die Zahl der registrierten unabhängigen Makler wächst stetig. Parallel dazu setzt an der Marktspitze eine intensive Konsolidierungswelle ein: Kapitalstarke Investoren und große Maklerhäuser kaufen systematisch kleinere Betriebe auf. Die GGW Group Hamburg steigerte ihren europäischen Umsatz 2023 auf 360 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Howden Deutschland entstand durch den Zusammenschluss mehrerer etablierter Spezialisten. Die 20 größten europäischen Versicherungsvermittler erzielten 2023 gemeinsam 18,8 Milliarden Euro, ein Plus von 2,7 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Dieser Branchenreport belegt die Dynamik des gesamteuropäischen Marktes.

Die Digitalisierung verändert das Marktgefüge nachhaltig. Vergleichsportale wie CHECK24 zählen mit rund 207 Millionen Euro Jahresumsatz zu den umsatzstärksten Akteuren der Branche. Der Trend hält an. Persönliche Fachberatung bleibt bei komplexen Unternehmensrisiken unverzichtbar. Gewerbeversicherungsmakler und Industriemakler, die mittelständische Betriebe betreuen, profitieren von wachsenden Absicherungsbedürfnissen und steigenden Prämienniveaus. Der Markt polarisiert sich zwischen digitaler Skalierung und spezialisierter Beratungstiefe.

Regulatorisch bleibt der Rahmen komplex. Die EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD, die Versicherungsvermittlungsverordnung VersVermV und §59 ff. des Versicherungsvertragsgesetzes definieren weitreichende Dokumentations- und Beratungspflichten. Jährliche Weiterbildungspflichten erhöhen den Professionalisierungsdruck. Diese Anforderungen begünstigen professionell aufgestellte Maklerhäuser gegenüber kleinen Einzelmaklern und beschleunigen die Konsolidierung.

Welche Arten von Versicherungsmaklern gibt es?

Das deutsche Vermittlerrecht unterscheidet mehrere Kategorien, die im Alltag häufig verwechselt werden. Die Abgrenzung folgt aus §34d GewO und §59 des Versicherungsvertragsgesetzes. Sie ist für Kunden wie für Marketing-Zielgruppen gleichermaßen relevant.

Versicherungsmakler (§34d Abs. 1 GewO) sind vollständig erlaubnispflichtig und handeln ausschließlich im Auftrag des Versicherungsnehmers. Sie vergleichen Produkte aller Versicherungsgesellschaften neutral. Mit 46.666 registrierten Personen stellen sie die zahlenmäßig größte Gruppe dar.

Versicherungsvertreter arbeiten im Auftrag einer oder mehrerer Versicherungsgesellschaften und bieten ausschließlich deren Produkte an. Der gebundene Ausschließlichkeitsvertreter, etwa innerhalb der DVAG, ist an Kooperationsprodukte seiner Dachgesellschaft gebunden. Der Mehrfachvertreter darf mehrere Versicherer vertreten, bleibt aber stets an deren Interessen gebunden.

Versicherungsberater (§34d Abs. 2 GewO) sind wie Makler unabhängig, erhalten jedoch keine Courtage vom Versicherer. Sie arbeiten auf Honorarbasis direkt für den Kunden, führen Vertragsanalysen durch und können Versicherungsnehmer auch gerichtlich vertreten. Das Honorarmodell sichert vollständige Interessenneutralität ohne Provisionsdruck.

Produktakzessorische Vermittler (§34d Abs. 6 GewO) bieten Versicherungen als Ergänzungsprodukt neben einem Hauptprodukt an. Ein Kfz-Händler, der zusätzlich Kfz-Haftpflicht vermittelt, fällt in diese Kategorie. Unter bestimmten Bedingungen gilt eine Erlaubnisbefreiung. Vergleichsportale operieren als eigenständiger digitaler Markttyp und zählen zu den umsatzstärksten Akteuren des Sektors.

Für wen ist eine Liste von Versicherungsmaklern relevant?

Eine strukturierte Adressliste mit deutschen Versicherungsmaklerbetrieben richtet sich an Unternehmen, die Versicherungsmakler als B2B-Zielgruppe betrachten. Versicherungsgesellschaften gehören zu den wichtigsten Nutzern. Sie möchten neue Policen, geänderte Tarife oder Sonderkonditionen direkt an Maklerhäuser und Maklerbüros kommunizieren. Diese geben die Informationen an ihre Kunden weiter. Eine aktuelle Unternehmensdatenbank erlaubt dabei eine präzise Selektion nach Bundesland, Betriebsgröße oder Umsatzklasse.

IT- und Softwareanbieter für den Versicherungsbereich nutzen Branchenverzeichnisse zur Neukundenakquise. Maklerverwaltungssysteme, digitale Antragsstrecken oder Schadenmanagement-Lösungen sprechen gezielt Versicherungsmakler als Geschäftskunden an. Telefonakquise und E-Mail-Marketing über eine vollständige Firmenliste verkürzen den Weg zu neuen Kunden deutlich. Die verfügbaren Adressdaten weisen eine Telefonabdeckung von 88 Prozent und eine E-Mail-Abdeckung von 75 Prozent auf. Eine Ansprechpartnerabdeckung von 18 Prozent ermöglicht personalisierte Direktansprache.

Marktforscher, Unternehmensberater und Investoren greifen auf Marktdaten des Maklermarkts für Wettbewerbsanalysen, Übernahmeprüfungen und Standortbewertungen zurück. Rechtsanwälte mit Schwerpunkt Versicherungsrecht sowie Weiterbildungsanbieter erschließen über das Firmenregister neue Mandanten. Bei der Nutzung von B2B-Firmenadressen für Direktmarketing gelten die Regeln des UWG. Im B2B-Bereich ist telefonische Kaltakquise bei mutmaßlichem Interesse des Empfängers rechtlich zulässig.

Datenverfügbarkeit: Versicherungsmakler

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Versicherungsmakler in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Adresse100%
Website66%
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Telefon91%
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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Versicherungsmakler gibt es in Deutschland?
Im bundesweiten Vermittlerregister waren zum 1. Oktober 2025 rund 46.885 unabhängige Versicherungsmakler eingetragen. Das ist ein neuer Höchststand. Die aktuelle Firmendatenbank zählt 14.094 selbstständig tätige Maklerbetriebe (Stand 2024). Das Register erfasst Einzelpersonen, die Firmenliste dagegen nur eigenständige Unternehmen. Daher unterscheiden sich beide Zahlen. Die Gesamtzahl aller Versicherungsvermittler inklusive gebundener Vertreter liegt bei rund 179.426 Personen.
Welche sind die größten Versicherungsmakler in Deutschland?
Zu den größten Versicherungsmakler in Deutschland zählen unter anderem Ecclesia Gruppe, GGW Group, Funk Gruppe, Aon Deutschland und Marsh. Eine Übersicht mit 10 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „10 der größten Versicherungsmakler in Deutschland“ weiter oben.
Wo sind Versicherungsmakler in Deutschland registriert?
Nach erfolgreicher Sachkundeprüfung bei der regionalen IHK erhalten Versicherungsmakler eine Erlaubnisurkunde. Die zuständige IHK trägt sie in das bundesweite DIHK-Vermittlerregister ein. Das Register ist öffentlich zugänglich und wird über 79 regionale IHKs geführt. Die BaFin übt eine indirekte Aufsicht über den Versicherungsvertrieb aus. Die Nutzung der dort gespeicherten Daten zu Werbezwecken ist ausdrücklich untersagt.
Welche Daten enthält eine professionelle Versicherungsmakler-Liste?
Eine professionelle Adressliste enthält Firmenname, Postanschrift, Telefonnummern (in 91 Prozent der Einträge verfügbar), E-Mail-Adressen (60 Prozent) und Webseiten. Optional verfügbar sind Angaben zu Geschäftsführung, Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Rechtsform, Gründungsdatum, HR-Nummer und USt-ID. Die Daten stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Sie sind für den B2B-Einsatz DSGVO-konform, da Kommunikationsdaten von Firmen nicht als personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO gelten.
Wie ist der Versicherungsmakler-Markt in Deutschland strukturiert?
Der Markt ist ausgeprägt kleinteilig: 6.884 Kleinstunternehmen und 4.764 Kleingewerbetreibende bilden die Mehrheit. Nur 25 Firmen zählen als Großunternehmen. Ein erheblicher Umsatzanteil konzentriert sich auf wenige Maklerhäuser: Ecclesia Holding (rund 327 Mio. EUR), Aon Holding Deutschland (rund 211 Mio. EUR) und CHECK24 Vergleichsportal (rund 207 Mio. EUR) führen das Umsatzranking an. Diese Zweiteilung zwischen Kleinstmaklern und umsatzstarken Konzernen ist das strukturelle Kernmerkmal der Branche.
Welche Arten von Versicherungsvermittlern gibt es in Deutschland?
Das Vermittlerrecht nach §34d GewO unterscheidet Versicherungsmakler (unabhängig, im Auftrag des Kunden), Versicherungsvertreter (im Auftrag des Versicherers), Ausschließlichkeitsvertreter (gebundene Vertreter wie DVAG), Mehrfachvertreter, Versicherungsberater auf Honorarbasis sowie produktakzessorische Vermittler. Nur Versicherungsmakler nach §34d Abs. 1 GewO vergleichen Produkte aller Versicherungsgesellschaften neutral. Vergleichsportale wie CHECK24 agieren als eigenständiger digitaler Markttyp mit erheblichem Umsatzvolumen.
Wer nutzt Firmenlisten von Versicherungsmaklern für Marketing und Vertrieb?
Typische Nutzer einer Versicherungsmakler-Adressliste sind Versicherungsgesellschaften, IT-Anbieter, Rechtsanwälte für Versicherungsrecht, Weiterbildungsanbieter und Marktforscher. Versicherungsgesellschaften möchten neue Produkte und Tarife direkt an Maklerhäuser kommunizieren. Direktmailing, E-Mail-Marketing und Telefonakquise sind die gebräuchlichsten Vertriebskanäle. Im B2B-Bereich ist Kaltakquise per Telefon bei mutmaßlichem Interesse rechtlich zulässig. Es gelten die Regeln des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb.

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