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parkhaeuser Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte parkhaeuser-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt zwischen 344 und 1.865 Parkhausbetreiber, je nach Zählweise und Erfassungsmethode (Stand 2026).
  • Die Branche wächst durch Digitalisierung, schrankenfreies Parken und die Integration von E-Ladesäulen.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 465 Parkhäusern und einem Anteil von 24,9 Prozent aller erfassten Standorte.
  • Rund 60 Prozent der Betreiber sind Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern.
  • Eine Firmenliste von Parkhäusern eignet sich für Vertrieb, Marktanalysen und gezielte Neukundengewinnung.
  • Neben klassischen Parkhäusern umfasst die Branche Tiefgaragen, Parkdecks, P+R-Anlagen und Flughafenparkhäuser.
  • Strategische Allianzen großer Betreiber wie Interparking und Saba prägen den Markt zunehmend.

Was sind Parkhäuser?

Ein Parkhaus bietet Stellplätze für Pkw, Lkw und andere Fahrzeuge in einer mehrstöckigen Anlage. Neben dem Ticketverkauf gehören die Sicherheit der Fahrzeuge und der Besucher zu den zentralen Aufgaben eines Betreibers. Viele Parkhäuser ergänzen ihr Angebot durch Serviceleistungen wie Pannen-Hilfe, Besucherinformationen oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Die Branche zählt damit zum Segment der Dienstleistungsunternehmen.

Befinden sich die Stellplätze unter der Erdoberfläche, wird die Anlage als Tiefgarage bezeichnet. Weitere gängige Bezeichnungen sind Parkgarage, Parkdeck, Autoabstellplatz und Parkierungsanlage. Im weiteren Sinne zählen auch ebenerdige Parkflächen und automatisierte Parksysteme zur Branche. Die Begriffe überschneiden sich häufig im alltäglichen Sprachgebrauch.

Der Bundesverband Parken e.V. vertritt die Interessen der Branche mit über 200 Mitgliedern. Das Spektrum reicht von reinen Betreibern über kommunale Eigenbetriebe bis hin zu Zulieferern, Technologieanbietern und Beratungsunternehmen. Die Parkraumbewirtschaftung hat sich als wachsendes Segment innerhalb der urbanen Mobilitätsinfrastruktur etabliert. Neun Geschäftsbereiche decken dabei alles ab: vom klassischen Betrieb über Bezahlsysteme und Gebäudetechnik bis hin zu digitalen Mobilitätsdienstleistungen.

Wie viele Parkhäuser gibt es in Deutschland?

Die Gesamtzahl der Parkhäuser in Deutschland variiert je nach Zählmethode erheblich. Eine Firmendatenbank erfasst 344 Parkhausbetreiber, ein breiteres Branchenverzeichnis weist 1.865 Firmenadressen aus (Stand Januar 2026). Eine dritte Erhebung listet 533 verifizierte Adressen. Der Unterschied erklärt sich durch die Abgrenzung: Manche Zählungen erfassen nur eigenständige Betreiber, andere berücksichtigen auch Filialen und kommunale Einrichtungen.

Kennzahl Wert (Stand 2026)
Parkhausbetreiber (eng gefasst) 344
Verifizierte Firmenadressen 533
Firmenadressen (breit gefasst) 1.865
Geschätzte Stellplätze gesamt in Deutschland ca. 160 Millionen (alle Parkarten)

Die Unternehmensstruktur zeigt ein klares Bild. Von 344 erfassten Betreibern sind 208 Kleinstunternehmen und 113 Kleinunternehmen. Der Mittelstand stellt 15 Betriebe, Großunternehmen sind mit 8 Einträgen vertreten. Die Branche ist somit stark fragmentiert. Wenige überregionale Anbieter stehen einer Vielzahl lokaler Betreiber gegenüber: Contipark betreibt über 520 Parkeinrichtungen in mehr als 200 Städten, APCOA kommt auf über 300 Parkhäuser in Deutschland. Zunehmende Urbanisierung und wachsender Parkdruck in Innenstädten treiben den Bedarf an professioneller Parkraumbewirtschaftung weiter nach oben.

Regionale Verteilung: Parkhäuser nach Bundesland

Die regionale Verteilung der Parkhäuser in Deutschland folgt der Bevölkerungsdichte und der wirtschaftlichen Aktivität. Ballungsräume mit hohem Verkehrsaufkommen weisen die größte Konzentration auf. Besonders auffällig ist die starke Präsenz in den westdeutschen Bundesländern.

Bundesland Anzahl (Stand 2026) Anteil
Nordrhein-Westfalen 465 24,9 %
Baden-Württemberg 338 18,1 %
Bayern 269 14,4 %
Hessen 182 9,8 %
Niedersachsen 115 6,2 %
Berlin 94 5,0 %
Hamburg 82 4,4 %
Rheinland-Pfalz 67 3,6 %
Sachsen 65 3,5 %
Schleswig-Holstein 48 2,6 %
Thüringen 28 1,5 %
Brandenburg 28 1,5 %
Mecklenburg-Vorpommern 27 1,4 %
Bremen 21 1,1 %
Saarland 18 1,0 %
Sachsen-Anhalt 18 1,0 %

Allein die drei führenden Bundesländer vereinen 57,4 Prozent aller Parkhaus-Standorte auf sich. Nordrhein-Westfalen profitiert von seiner polyzentrischen Struktur mit Großstädten wie Köln, Düsseldorf und Dortmund. Baden-Württemberg und Bayern folgen mit wirtschaftsstarken Ballungsräumen rund um Stuttgart, München und Frankfurt. In den ostdeutschen Bundesländern fällt die Dichte deutlich geringer aus; Sachsen bildet hier mit 65 Standorten eine Ausnahme. Parkhäuser und Tiefgaragen konzentrieren sich insgesamt stark in urbanen Gebieten, an Einkaufszentren, Flughäfen, Krankenhäusern und Bahnhöfen.

Die Parkhaus-Branche befindet sich im technologischen Umbruch. Schrankenfreies Parken per Kennzeichenerkennung ersetzt zunehmend das klassische Ticketsystem. App-basierte Bezahlsysteme gewinnen parallel an Bedeutung, und bargeldlose Bezahlung gehört in vielen Parkhäusern bereits zum Standard. Der Wandel ist spürbar.

Die Integration von E-Ladesäulen entwickelt sich zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Parkhausbetreiber in Deutschland. Betreiber, die Ladeinfrastruktur anbieten, sichern sich einen wachsenden Kundenkreis. Gleichzeitig ermöglichen Sensortechnologien und cloud-basierte Parkmanagementsysteme Echtzeitdaten zur Belegung und leiten Fahrer gezielt auf freie Stellplätze. Die Effizienz steigt.

Auf Betreiberseite konsolidiert sich der Markt. Die strategische Allianz zwischen Interparking und Saba ab Oktober 2025 verdeutlicht diesen Trend zu größeren Einheiten. Digitale Plattformen ersetzen lokale Insellösungen, und innovative Unternehmen verwalten bereits Hunderttausende Stellplätze über zentrale Systeme. Die Digitalisierung durchdringt sämtliche Bereiche der Parkraumbewirtschaftung, vom Zugang über die Bezahlung bis zum Forderungsmanagement.

Welche Arten von Parkhäusern gibt es?

Die Parkhaus-Branche umfasst mehrere Gebäudetypen und Betriebsmodelle, die sich in Bauweise, Standort und Zielgruppe unterscheiden.

Das klassische Parkhaus ist mehrstöckig und oberirdisch errichtet. Es bietet in der Regel mehrere hundert Stellplätze und befindet sich in Innenstadtlagen oder an Einkaufszentren. Die offene Bauweise sorgt für natürliche Belüftung und geringere Baukosten.

Tiefgaragen liegen unterirdisch, häufig unter Bürogebäuden, Hotels oder öffentlichen Plätzen. Sie nutzen den begrenzten Stadtraum effizient. Ihre Errichtung ist allerdings deutlich kostenintensiver als ein oberirdisches Parkhaus.

Parkdecks zeichnen sich durch eine offene, ein- oder zweigeschossige Bauweise aus. Sie finden sich oft auf dem Gelände von Supermärkten oder Gewerbebetrieben. Die Investitionskosten bleiben vergleichsweise niedrig.

P+R-Anlagen (Park and Ride) befinden sich an Bahnhöfen und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs. Sie ermöglichen Pendlern den Umstieg vom Auto auf Bus oder Bahn. DB BahnPark betreibt als Gemeinschaftsunternehmen mit Contipark zahlreiche solcher Anlagen an Bahnhöfen in ganz Deutschland.

Flughafenparkhäuser bedienen eine spezielle Zielgruppe mit mehrtägigem Parkbedarf. Sie bieten oft Zusatzservices wie Shuttle-Dienste zum Terminal oder Reservierungssysteme. APCOA ist an mehreren deutschen Flughäfen als Betreiber vertreten.

Neuere Konzepte umfassen Quartiersgaragen für Wohnviertel und Fahrradparkhäuser für den wachsenden Radverkehr. Die Grenzen zwischen den Typen verschwimmen zunehmend durch multifunktionale Nutzungskonzepte.

Für wen ist eine Liste von Parkhäusern relevant?

Eine Adressliste deutscher Parkhäuser ist ein wertvolles Werkzeug für unterschiedliche Geschäftszwecke. Vertriebsteams, Marktforscher und Investoren profitieren gleichermaßen von strukturierten Adressdaten und Kontaktdaten der Branche. Ein aktuelles Firmenverzeichnis spart gegenüber der manuellen Recherche erhebliche Zeit.

Technologieanbieter und IT-Dienstleister zählen zu den wichtigsten Nutzern einer solchen Parkhausliste. Unternehmen, die Fahrzeugscanner, digitale Parksysteme oder Kennzeichenerkennung anbieten, erreichen über eine Unternehmensdatenbank ihre Zielgruppe direkt. Verfügbare Datenfelder umfassen Firmenname, Postadresse, Telefon (bis zu 90 Prozent Abdeckung), E-Mail (46 bis 47 Prozent) und Webseite (bis zu 98 Prozent).

Gebäudedienstleister und Reinigungsfirmen nutzen ein Verzeichnis der Parkhäuser in Deutschland, um neue Aufträge für die Reinigung von Parkflächen und Tiefgaragen zu gewinnen. Per Postmailing oder Telefonakquise lassen sich Betreiber gezielt ansprechen. Realistische Antwortraten bei Direktmailings liegen zwischen 0,5 und 3 Prozent.

E-Ladesäulen-Anbieter finden in Parkhausbetreibern ideale Geschäftspartner für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Die Nachfrage nach Ladestationen in Parkhäusern steigt kontinuierlich, und eine Firmendatenbank erleichtert die systematische Markterschließung. Auch Bau- und Sanierungsunternehmen benötigen Marktdaten und Kontakte für Betoninstandsetzung, Beschichtung und Brandschutz von Parkbauten. Sicherheitstechnik-Anbieter (Videoüberwachung, Zutrittskontrolle) und Webdesigner greifen ebenfalls auf ein Branchenbuch zurück, um Parkhausbetreiber als Neukunden zu gewinnen. Ein Branchenreport mit aktuellen Firmenadressen bildet dabei die Grundlage jeder zielgerichteten Kampagne.

Datenverfügbarkeit: parkhaeuser

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für parkhaeuser in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Parkplätze gibt es insgesamt in Deutschland?
Schätzungen gehen von rund 160 Millionen Park- und Stellplätzen in Deutschland aus (Stand 2026). Das entspricht statistisch mehr als drei Stellplätzen pro zugelassenem Pkw. Die Zahl umfasst private Garagen, gewerbliche Flächen und öffentliche Einrichtungen. Zählt man ausschließlich Parkhäuser und Tiefgaragen, liegt die Zahl deutlich niedriger. Berlin allein verfügt über rund 24.700 Parkhausplätze.
Wo gibt es die meisten Parkhäuser in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen führt mit 465 Parkhäusern und einem Anteil von 24,9 Prozent (Stand 2026). Baden-Württemberg folgt mit 338 Standorten, Bayern belegt Platz drei mit 269 Einträgen. Die Verteilung korreliert stark mit Bevölkerungsdichte und Wirtschaftskraft der jeweiligen Region. Großstädte wie Berlin (94), Hamburg (82) und Köln weisen die höchste urbane Konzentration auf.
Welche Arten von Parkhausbetreibern gibt es in Deutschland?
Die Branche gliedert sich in private Betreiber, kommunale Eigenbetriebe, überregionale Betreibergruppen, Flughafenbetreiber und Gemeinschaftsunternehmen. Private Parkhaus-Firmen wie APCOA, Contipark und B+B Parkhaus dominieren den Markt. Kommunale Eigenbetriebe betreiben Parkhäuser im Auftrag der Städte. DB BahnPark verbindet als Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Bahn und Contipark beide Modelle.
Welche Daten sind über Parkhäuser in Deutschland verfügbar?
Firmendatenbanken bieten umfangreiche Datensätze zu Parkhäusern. Typische Felder umfassen Firmenname, Postadresse, Telefon (bis zu 90 Prozent Abdeckung), E-Mail (46 bis 47 Prozent), Webseite (bis zu 98 Prozent) und Angaben zur Geschäftsführung. Ergänzend stehen Unternehmenskennzahlen wie Mitarbeiterzahl und Umsatzklasse zur Verfügung. Die Adressdaten werden kontinuierlich aktualisiert.
Wie entwickelt sich die Parkhaus-Branche in Deutschland?
Die Branche wächst und modernisiert sich gleichzeitig. Schrankenfreies Parken, Kennzeichenerkennung und digitale Bezahlsysteme ersetzen herkömmliche Ticketautomaten. Die Integration von E-Ladesäulen wird zum Branchenstandard. Große Betreibergruppen konsolidieren den Markt durch strategische Allianzen und Übernahmen. Einzelne Plattformen verwalten bereits über 250.000 Stellplätze digital.
Wer nutzt eine Firmenliste von Parkhäusern?
IT-Dienstleister, Reinigungsfirmen, Sicherheitstechnik-Anbieter, E-Ladesäulen-Hersteller und Bausanierer gehören zu den häufigsten Nutzern. Sie verwenden die Adresslisten für Neukundengewinnung per Postmailing, Telefonakquise oder E-Mail-Kampagnen. Auch Marktforscher und Investoren greifen auf ein Branchenverzeichnis der Parkhaus-Branche zurück, um Wettbewerbsanalysen durchzuführen oder Investitionsentscheidungen vorzubereiten.

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