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Gärtnereien Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Gärtnereien-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie EinzelhändlerKategorie Garten
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Gärtnereien
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April 2026
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt aktuell 3.766 Gärtnereien (Stand 2025/2026). Unsere Firmendatenbank enthält für die Branche insgesamt 6.587 Firmenadressen mit umfangreichen Datenfeldern. Die meisten Gärtnereien befinden sich in Nordrhein-Westfalen mit 1.420 Betrieben, gefolgt von Bayern mit 1.080 und Baden-Württemberg mit 907 Unternehmen. Die Branche umfasst verschiedene Spezialisierungen wie Staudengärtnereien, Wildpflanzengärtnereien, Baumschulen und Versandgärtnereien. Besonders relevant ist ein Adressverzeichnis für Hallenbauer, Düngermittelhersteller, Gartenausstatter und Vertriebsteams, die neue Geschäftskontakte suchen. Die Datenqualität bei führenden Anbietern liegt bei 87% Telefonnummern, 39% E-Mail-Adressen und 46% Webseiten. Bio-Gärtnereien und Wildpflanzengärtnereien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Zertifizierungen wie Bioland, Naturgarten e.V. und VWW Regiosaatgut kennzeichnen Qualitätsbetriebe in der Branche.

Was sind Gärtnereien?

Gärtnereien züchten, kultivieren und verkaufen Blumen, Kräuter, Stauden, Gehölze und andere Pflanzen. Manche betreiben eigene Gewächshäuser für die Pflanzenzucht. Andere beschränken sich auf Verkauf und Serviceleistungen wie Blumengestecke, Überwinterungsservice und Gartenberatung. Als Teil der Dienstleistungsbranche spielen sie eine wichtige Rolle im deutschen Gartenbau.

Die Geschäftstätigkeit umfasst das Ein- und Umpflanzen, Nachschneiden, Gießen und fachgerechte Pflege von Pflanzen. Darüber hinaus beraten Fachbetriebe Kunden zur richtigen Kultivierung. Sie bieten individuelle Lösungen für private und gewerbliche Auftraggeber. Die Pflanzen werden entweder in einem Geschäft vor Ort oder zunehmend auch über Online-Shops vertrieben.

Man unterscheidet zwischen Produktionsgärtnereien, die schwerpunktmäßig Pflanzen züchten, und Einzelhandelsgärtnereien, die sich auf Verkauf und Beratung konzentrieren. Eine Unterkategorie bilden Friedhofsgärtnereien. Sie kümmern sich um die Bepflanzung und Pflege von Friedhöfen. Das Firmenverzeichnis zeigt eine große Vielfalt an Betriebsformen.

Wie viele Gärtnereien gibt es in Deutschland?

Deutschland verzeichnet aktuell 3.766 Gärtnereien (Stand 2025/2026). Diese Zahl bezieht sich auf aktive Betriebe im Branchenverzeichnis. Parallel dazu existieren in verschiedenen Firmendatenbanken insgesamt 6.587 Adressen. Diese umfassen zusätzlich historische Einträge, Niederlassungen und spezialisierte Betriebsformen.

Der Unterschied zwischen beiden Zahlen erklärt sich durch verschiedene Erfassungsmethoden. Die 3.766 Betriebe stellen den aktuellen Kern der Branche dar. Die erweiterte Unternehmensdatenbank beinhaltet auch verwandte Geschäftsfelder wie Gartencenter, Baumschulen und Blumenläden. Für B2B-Marketing stehen damit umfangreiche Marktdaten zur Verfügung.

Die Unternehmensgrößenverteilung zeigt eine klare Struktur: 3.008 Betriebe sind Kleingewerbe oder Freiberufler. 469 zählen zu den Kleinstunternehmen. 269 gehören zu den Kleinunternehmen. Nur 14 Betriebe ordnen sich dem Mittelstand zu, während sechs Großunternehmen die Spitze bilden. Die Branche wird überwiegend von inhabergeführten Klein- und Familienbetrieben geprägt.

10 bekannte Gärtnereien in Deutschland

Auswahl großer und überregional bekannter Produktionsgärtnereien für Zierpflanzen, Stauden und Jungpflanzen auf Basis von Unternehmensangaben und Fachpresse; alphabetisch sortiert. Keine vollständige Rangliste – Gartencenter und Baumschulen sind nicht berücksichtigt, und vergleichbare Umsatzzahlen gibt es kaum.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
Emsflower Emsbüren emsflower.de 1954 gegründete Gärtnerei für Topf-, Beet- und Balkonpflanzen, die überwiegend im Vertragsanbau Kunden in ganz Europa beliefert; angeschlossen sind ein Besucherpark und der Tomatenanbau Emsland Gemüse. Laut Unternehmen 87 Hektar unter Glas und 400 Mitarbeitende.
Foerster-Stauden Potsdam foerster-stauden.de Auf den Staudenzüchter Karl Foerster zurückgehende Staudengärtnerei in Potsdam-Bornim, die seit 1910 besteht. Beliefert Gartencenter und Garten- und Landschaftsbau, betreibt einen Einkaufsgarten und ist Partner im Stauden Ring.
Heuger Gartenbaubetriebe Glandorf heuger.com Familienbetrieb, der seit über 70 Jahren Helleborus (Christrosen), Hortensien und Saxifraga züchtet und produziert und weltweit exportiert. Laut Unternehmen rund 30 ha Freiland und 70.000 m² Gewächshaus; laut Deutschlandfunk etwa acht Millionen Jungpflanzen pro Jahr.
Kientzler Gensingen kientzler.eu Jungpflanzenbetrieb mit Tochterfirmen für Züchtung (InnovaPlant), Stecklingsproduktion in Costa Rica und einem Gewebekulturlabor in Polen. Der Stammbetrieb verfügt laut Unternehmen über 63.000 m² Gewächshausfläche; in Gensingen arbeiten etwa 130 Mitarbeitende plus Saisonkräfte.
Kötterheinrich Hortensienkulturen Lengerich koetterheinrich.de Auf Hortensien spezialisierte Gärtnerei, die Stecklinge, Jungpflanzen und Rohware für den Erwerbsgartenbau produziert. Bietet laut Unternehmen über 50 ausgewählte Hortensiensorten an.
Selecta one (Selecta Klemm) Stuttgart selecta-one.com Züchtungs- und Jungpflanzenunternehmen für Beet- und Balkonpflanzen, Zimmerpflanzen, Stauden und Schnittblumen mit Produktionsstandorten u. a. in Afrika. Laut Unternehmen weltweit mehr als 2.000 Mitarbeitende, davon rund 200 am Hauptsitz Stuttgart.
Staudengärtnerei Gaißmayer Illertissen gaissmayer.de Seit über 40 Jahren bestehende Staudengärtnerei mit Pflanzenversand und einem Sortiment von mehr als 2.500 Stauden, Kräutern, Gräsern und Farnen. Seit 1996 als Bioland-Betrieb zertifiziert und Bio-Pionier bei Topfkräutern.
Stauden Ring Oldenburg staudenring.com Seit über 25 Jahren bestehender Verbund von acht Staudengärtnereien, die regional produzieren und gemeinsam den gärtnerischen Fachhandel beliefern. Zu den Partnern gehört u. a. Foerster-Stauden.
Trübenbach Gemüsejungpflanzen Bickenbach jungpflanzen-truebenbach.de Familienbetrieb, der seit 1979 Gemüse-Jungpflanzen, Kräuter und Sommerschnittblumen für landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe produziert. Laut Unternehmen mehr als 10 Hektar Gewächshausfläche.
Volmary Münster volmary.com Internationale Unternehmensgruppe für Saatgut und Jungpflanzen von Blumen, Gemüse, Kräutern und Obst mit Produktion in Münster und einem Bio-Standort in Selm.

Quellen: deutschlandfunk.de, dega-gartenbau.de, landkreis.neu-ulm-tourismus.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Gärtnereien nach Bundesland

Die regionale Verteilung zeigt deutliche Schwerpunkte in den bevölkerungsreichen Bundesländern. Nordrhein-Westfalen führt die Rangliste mit 1.420 Betrieben an. Bayern folgt mit 1.080 Gärtnereien. Baden-Württemberg verzeichnet 907 Unternehmen. Niedersachsen kommt auf 435 Betriebe, während Hessen mit 232 Gärtnereien die Top 5 komplettiert. Diese Konzentration spiegelt Bevölkerungsdichte, Wirtschaftskraft und Gartenbautradition der Regionen wider.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 1.420 21,6 %
Bayern 1.080 16,4 %
Baden-Württemberg 907 13,8 %
Niedersachsen 755 11,5 %
Hessen 451 6,8 %
Sachsen 377 5,7 %
Rheinland-Pfalz 315 4,8 %
Schleswig-Holstein 299 4,5 %
Brandenburg 235 3,6 %
Hamburg 209 3,2 %
Thüringen 172 2,6 %
Sachsen-Anhalt 123 1,9 %
Mecklenburg-Vorpommern 82 1,2 %
Saarland 69 1,0 %
Berlin 60 0,9 %
Bremen 33 0,5 %

Die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen weisen mit 59, 45 und 18 Betrieben erwartbar niedrige Zahlen auf. Flächen für gärtnerische Produktion sind dort knapp und teuer. Die ostdeutschen Bundesländer zeigen insgesamt eine geringere Dichte an Gärtnereien. Dies geht auf strukturelle Unterschiede in der Wirtschaftsentwicklung seit der Wiedervereinigung zurück.

In den westdeutschen Flächenländern haben sich über Jahrzehnte gewachsene gärtnerische Strukturen etabliert. Familienbetriebe führen sie über mehrere Generationen weiter. Bayern und Baden-Württemberg profitieren zudem von günstigen klimatischen Bedingungen für den Gartenbau.

Die Gärtnereibranche erlebt derzeit mehrere parallele Entwicklungen, die den Markt nachhaltig prägen. Der Bio-Trend zeigt sich in der zunehmenden Nachfrage nach Bioland-zertifizierten Betrieben. Immer mehr Kunden legen Wert auf nachhaltige Anbaumethoden und transparente Produktionsketten. Bio-Staudengärtnereien und Kräutergärtnereien mit biologischer Wirtschaftsweise verzeichnen entsprechend steigende Umsätze.

Parallel dazu gewinnt der Wildpflanzen-Trend erheblich an Bedeutung. Wildpflanzengärtnereien profitieren vom wachsenden Bewusstsein für Artenvielfalt und Naturgärten. Sie bieten gebietseigenes Saatgut und heimische Stauden an. Zertifizierungen wie VWW Regiosaatgut und die Anerkennung als Naturgarten e.V. Fachbetrieb werden zu wichtigen Qualitätsmerkmalen. Kommunale Initiativen zur Förderung von Biodiversität verstärken diese Entwicklung zusätzlich.

Die Digitalisierung verändert die Vertriebswege grundlegend. Versandgärtnereien und Online-Shops ermöglichen es Betrieben, überregional tätig zu werden. Sie erreichen neue Kundengruppen. Viele Firmen spezialisieren sich auf Nischenprodukte wie bestimmte Staudensorten, Sempervivum, Iris oder Taglilien. Diese Fokussierung auf Expertise schafft Wettbewerbsvorteile gegenüber Gartencentern mit breitem, aber weniger spezialisiertem Angebot.

Welche Arten von Gärtnereien gibt es?

Staudengärtnereien konzentrieren sich auf mehrjährige Pflanzen. Sie bieten oft ein breites Sortiment an Zierpflanzen für Gärten und Balkone. Sie kultivieren Pflanzen, die Jahr für Jahr wiederkommen. Diese zeichnen sich durch Vielfalt in Form, Farbe und Blütezeit aus. Viele Staudengärtnereien führen eigene Züchtungen und pflegen besondere Sortimente historischer oder moderner Sorten.

Wildpflanzengärtnereien haben sich auf heimische und gebietseigene Pflanzenarten spezialisiert. Sie produzieren Wildstauden, die an regionale Standortbedingungen angepasst sind. Diese stellen wichtige Nahrungsquellen für Insekten dar. Häufig arbeiten diese Betriebe eng mit Naturschutzverbänden zusammen. Sie tragen Zertifizierungen wie Naturgarten e.V. oder VWW Regiosaatgut.

Baumschulen widmen sich der Anzucht von Gehölzen, Bäumen und größeren Sträuchern. Sie kultivieren sowohl Zierpflanzen als auch Obstgehölze. Sie benötigen entsprechend größere Produktionsflächen. Versandgärtnereien haben ihr Geschäftsmodell auf den Online-Vertrieb ausgerichtet. Sie liefern Pflanzen deutschlandweit per Paketdienst. Sie kombinieren oft eigene Produktion mit zugekauften Spezialitäten.

Friedhofsgärtnereien übernehmen die Grab- und Trauerfloristik sowie die dauerhafte Grabpflege. Ihr Leistungsspektrum umfasst Bepflanzungskonzepte für verschiedene Jahreszeiten. Sie bieten regelmäßige Pflege von Grabstätten an. Kräutergärtnereien kultivieren Heil- und Gewürzpflanzen. Sie bieten häufig auch getrocknete Kräuter sowie Beratung zur Verwendung an.

Bio-Staudengärtnereien verbinden die Staudenproduktion mit ökologischen Anbaumethoden. Sie verzichten auf synthetische Pflanzenschutzmittel. Spezialgärtnereien fokussieren sich auf einzelne Pflanzengattungen wie Rosen, Iris, Taglilien oder Sempervivum. Dazu bieten sie umfassende Fachberatung. Gartencenter kombinieren Einzelhandel mit Beratungsleistungen. Sie führen neben Pflanzen auch Gartenzubehör, Werkzeug und Dekoartikel. Die Unterscheidung zwischen Produktionsgärtnereien, die selbst züchten, und Einzelhandelsgärtnereien, die zugekaufte Ware verkaufen, prägt zusätzlich die Branchenstruktur.

Für wen ist eine Liste von Gärtnereien relevant?

Eine Firmenliste ist besonders wertvoll für Vertrieb und Marketing in verwandten Branchen. Hallenbauer, die Gewächshauskonstruktionen anbieten, finden hier ihre Zielgruppe. Das gilt ebenso für Düngermittelhersteller, die ihre Produkte an professionelle Gartenbaubetriebe vermarkten möchten. Gartenausstatter, die Bewässerungssysteme, Pflanztische oder Anzuchtbedarf verkaufen, können durch gezielte Ansprache neue Geschäftskontakte aufbauen.

B2B-Zulieferer aus verschiedenen Segmenten nutzen Adressverzeichnisse zur systematischen Marktbearbeitung. Hersteller von Gartenwerkzeugen, Etikettierungssystemen, Verpackungsmaterialien oder Pflanztöpfen erreichen damit direkt ihre gewerblichen Abnehmer. Fotografen, die sich auf Produktfotografie oder Unternehmensfotografie spezialisiert haben, können Betriebe gezielt für professionelle Pflanzenfotografie ansprechen.

Für Marktforschung und Branchenanalysen bildet ein vollständiges Adressverzeichnis die Grundlage. Unternehmensberater, Marktforscher und Wirtschaftsanalysten nutzen es für Wettbewerbsanalysen, Marktvolumenermittlung oder Branchenreports. Auch Umfragen und Zielgruppenanalysen setzen auf belastbare Adressdaten.

Die gängigen Vertriebskanäle umfassen Post-Mailings, Telefonvertrieb, Multichannel-Marketing und E-Mail-Marketing. Post-Mailings ermöglichen eine ansprechende Produktpräsentation mit Katalogen und Mustern. Der Telefonvertrieb bietet den Vorteil des direkten Dialogs. Multichannel-Marketing kombiniert verschiedene Kanäle für maximale Reichweite.

Typische Anwendungsfälle reichen von der Neukundengewinnung über Produktvermarktung bis zur Lieferantensuche. Vertriebsteams nutzen Verzeichnisse für systematische Kampagnen zur Kundenakquise. Einkäufer recherchieren Partner für Kooperationen oder suchen neue Lieferanten für spezielle Pflanzensorten. Benchmarking-Projekte und Wettbewerbsbeobachtung profitieren ebenfalls von strukturierten Firmendatenbanken mit umfangreichen Unternehmensinformationen.

Häufig gestellte Fragen zu Gärtnereien in Deutschland

Wie viele Gärtnereien gibt es in Deutschland?

Deutschland verzeichnet aktuell 3.766 Gärtnereien (Stand 2025/2026). Diese Zahl bezieht sich auf aktive Betriebe im engeren Sinne. Darüber hinaus enthält unsere Firmendatenbank insgesamt 6.587 Firmenadressen. Diese schließen auch verwandte Betriebsformen wie Baumschulen, Gartencenter und spezialisierte Pflanzenhändler ein. Der Unterschied erklärt sich durch verschiedene Erfassungsmethoden: Die 3.766 Betriebe bilden den Kernbereich der klassischen Gärtnereien ab. Die 11.833 Adressen erfassen das gesamte Spektrum gärtnerischer und pflanzenhandelnder Unternehmen. Für Marketing und Vertrieb stehen damit je nach Zielgruppendefinition unterschiedlich umfangreiche Datensätze zur Verfügung.

In welchem Bundesland gibt es die meisten Gärtnereien?

Nordrhein-Westfalen führt mit 1.420 Gärtnereien die Bundesländer-Rangliste an. Bayern folgt knapp dahinter mit 1.080 Betrieben auf Platz zwei. Baden-Württemberg belegt mit 907 Gärtnereien den dritten Rang. Diese Verteilung spiegelt die Bevölkerungsdichte, Wirtschaftskraft und Gartenbautradition der Regionen wider. Nordrhein-Westfalen profitiert als bevölkerungsreichstes Bundesland von einer großen Nachfrage und einer historisch gewachsenen Gärtnereilandschaft. Bayern und Baden-Württemberg bieten zudem günstige klimatische Bedingungen für den Gartenbau. Die süd- und westdeutschen Flächenländer konzentrieren zusammen mehr als die Hälfte aller deutschen Gärtnereien. Die östlichen Bundesländer und Stadtstaaten weisen deutlich geringere Betriebszahlen auf.

Was ist der Unterschied zwischen einer Staudengärtnerei und einer Wildpflanzengärtnerei?

Staudengärtnereien kultivieren mehrjährige Zierpflanzen mit Schwerpunkt auf gezüchteten Sorten und Hybriden. Ihr Sortiment umfasst klassische Gartenstauden in großer Farb- und Formenvielfalt, oft mit langer Blühdauer und besonderen optischen Eigenschaften. Wildpflanzengärtnereien dagegen spezialisieren sich auf heimische, gebietseigene Pflanzenarten in ihrer natürlichen Form. Sie produzieren Wildstauden, die an regionale Standortbedingungen angepasst sind und wichtige ökologische Funktionen erfüllen. Wildpflanzengärtnereien tragen häufig Zertifizierungen wie Naturgarten e.V. Fachbetrieb oder VWW Regiosaatgut. Diese garantieren die Herkunft und Qualität des Pflanzenmaterials. Während Staudengärtnereien vor allem auf Ästhetik und Gartenwirkung setzen, stehen bei Wildpflanzengärtnereien Biodiversität, Insektenfreundlichkeit und ökologischer Wert im Vordergrund.

Wo kann man Adressen von Gärtnereien kaufen?

Unsere Firmendatenbank stellt umfangreiche Firmenlisten mit hoher Datenqualität bereit. Die Verfügbarkeit liegt bei 87% Telefonnummern, 39% E-Mail-Adressen und 46% Webseiten. Die Datensätze enthalten neben Kontaktdaten auch Informationen zur Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Geschäftsführung. Die Preise variieren je nach Anbieter und liegen zwischen 0,10 EUR und 0,30 EUR pro Adresse. Die Daten werden rund um die Uhr aktualisiert und stammen aus öffentlichen Quellen sowie proprietären Datenbanken. Käufer sollten auf DSGVO-Konformität, Aktualitätsgarantien und Qualitätszusagen achten.

Welche Zertifizierungen gibt es für Gärtnereien?

Bioland ist die bedeutendste Zertifizierung für ökologische Anbaumethoden und Bio-Produktionsstandards. Bioland-Gärtnereien verzichten auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger. Sie wirtschaften nach strengen ökologischen Richtlinien. Naturgarten e.V. vergibt die Auszeichnung als Fachbetrieb für naturnahes Grün an Betriebe, die heimische Wildpflanzen kultivieren. VWW Regiosaatgut zertifiziert die Herkunft von gebietseigenem Wildpflanzensaatgut und garantiert regionale Herkünfte. Der Bund deutscher Staudengärtner e.V. (BdS) organisiert als Branchenverband Fachbetriebe und setzt Qualitätsstandards. Diese Zertifizierungen signalisieren Kunden besondere Fachkompetenz, ökologische Wirtschaftsweise oder die Einhaltung spezifischer Produktionsstandards. Viele Betriebe kombinieren mehrere Zertifizierungen, um ihr Leistungsspektrum transparent zu dokumentieren.

Wie aktuell sind die Daten in Gärtnereien-Listen?

Professionelle Anbieter aktualisieren ihre Datenbanken rund um die Uhr automatisch und liefern damit tagesaktuelle Informationen. Die Systeme überprüfen kontinuierlich öffentliche Quellen, Handelsregister und weitere Datenquellen auf Änderungen. Andere Anbieter führen regelmäßige Updates durch und unterziehen die Daten mehrstufigen Qualitätsprüfungen vor der Auslieferung. Die Irrläuferquote bei professionellen Anbietern liegt zwischen 5% und 10%, abhängig vom Kommunikationskanal. Bei der Anbieterauswahl sollten Käufer auf Aktualitätsgarantien, Update-Frequenzen und Qualitätszusagen achten. Einige Anbieter gewähren kostenlose Listen-Updates innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach dem Kauf. Die Datenqualität variiert je nach Erfassungsmethode. Vollautomatisierte Systeme sollten mit manuellen Prüfungen kombiniert werden, um höchste Aktualität zu gewährleisten.

Fazit: Gärtnereien in Deutschland im Überblick

Deutschland verfügt mit 3.766 Gärtnereien über eine vielfältige und stabile Branche mit klaren regionalen Schwerpunkten. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg konzentrieren mehr als die Hälfte aller Betriebe. Sie bilden die gärtnerischen Zentren der Republik. Die Unternehmenslandschaft wird von Klein- und Familienbetrieben dominiert, während spezialisierte Nischenmärkte zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Die Branche entwickelt sich dynamisch weiter: Bio-Gärtnereien, Wildpflanzengärtnereien und Online-Vertrieb prägen aktuelle Markttrends. Zertifizierungen wie Bioland, Naturgarten e.V. und VWW Regiosaatgut werden zu wichtigen Qualitätsmerkmalen. Für B2B-Marketing, Vertrieb und Marktforschung stehen hochwertige Adressdaten mit umfangreichen Kontakt- und Unternehmensinformationen zur Verfügung.

Ein Branchenverzeichnis bietet Zulieferern, Dienstleistern und Marktforschern wertvolle Geschäftskontakte. Die verfügbaren Firmenlisten ermöglichen gezielte Vertriebskampagnen, systematische Marktbearbeitung und fundierte Branchenanalysen. Mit Datenqualitäten von über 90% bei den wichtigsten Kontaktfeldern bilden diese Verzeichnisse eine solide Grundlage für erfolgreiche B2B-Kommunikation im Gartenbausektor.

Datenverfügbarkeit: Gärtnereien

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Gärtnereien in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Ansprechpartner4%
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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Gärtnereien gibt es in Deutschland?
Deutschland verzeichnet aktuell 3.766 Gärtnereien (Stand 2025/2026). Diese Zahl bezieht sich auf aktive Betriebe im engeren Sinne. Darüber hinaus enthält unsere Firmendatenbank insgesamt 6.587 Firmenadressen. Diese schließen auch verwandte Betriebsformen wie Baumschulen, Gartencenter und spezialisierte Pflanzenhändler ein. Der Unterschied erklärt sich durch verschiedene Erfassungsmethoden: Die 3.766 Betriebe bilden den Kernbereich der klassischen Gärtnereien ab. Die 11.833 Adressen erfassen das gesamte Spektrum gärtnerischer und pflanzenhandelnder Unternehmen. Für Marketing und Vertrieb stehen damit je nach Zielgruppendefinition unterschiedlich umfangreiche Datensätze zur Verfügung.
Welche sind die bekanntesten Gärtnereien in Deutschland?
Bekannte Gärtnereien in Deutschland sind unter anderem Emsflower, Foerster-Stauden, Heuger Gartenbaubetriebe, Kientzler und Kötterheinrich Hortensienkulturen. Eine Übersicht mit 10 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „10 bekannte Gärtnereien in Deutschland“ weiter oben.
In welchem Bundesland gibt es die meisten Gärtnereien?
Nordrhein-Westfalen führt mit 1.420 Gärtnereien die Bundesländer-Rangliste an. Bayern folgt knapp dahinter mit 1.080 Betrieben auf Platz zwei. Baden-Württemberg belegt mit 907 Gärtnereien den dritten Rang. Diese Verteilung spiegelt die Bevölkerungsdichte, Wirtschaftskraft und Gartenbautradition der Regionen wider. Nordrhein-Westfalen profitiert als bevölkerungsreichstes Bundesland von einer großen Nachfrage und einer historisch gewachsenen Gärtnereilandschaft. Bayern und Baden-Württemberg bieten zudem günstige klimatische Bedingungen für den Gartenbau. Die süd- und westdeutschen Flächenländer konzentrieren zusammen mehr als die Hälfte aller deutschen Gärtnereien. Die östlichen Bundesländer und Stadtstaaten weisen deutlich geringere Betriebszahlen auf.
Was ist der Unterschied zwischen einer Staudengärtnerei und einer Wildpflanzengärtnerei?
Staudengärtnereien kultivieren mehrjährige Zierpflanzen mit Schwerpunkt auf gezüchteten Sorten und Hybriden. Ihr Sortiment umfasst klassische Gartenstauden in großer Farb- und Formenvielfalt, oft mit langer Blühdauer und besonderen optischen Eigenschaften. Wildpflanzengärtnereien dagegen spezialisieren sich auf heimische, gebietseigene Pflanzenarten in ihrer natürlichen Form. Sie produzieren Wildstauden, die an regionale Standortbedingungen angepasst sind und wichtige ökologische Funktionen erfüllen. Wildpflanzengärtnereien tragen häufig Zertifizierungen wie Naturgarten e.V. Fachbetrieb oder VWW Regiosaatgut. Diese garantieren die Herkunft und Qualität des Pflanzenmaterials. Während Staudengärtnereien vor allem auf Ästhetik und Gartenwirkung setzen, stehen bei Wildpflanzengärtnereien Biodiversität, Insektenfreundlichkeit und ökologischer Wert im Vordergrund.
Wo kann man Adressen von Gärtnereien kaufen?
Unsere Firmendatenbank stellt umfangreiche Firmenlisten mit hoher Datenqualität bereit. Die Verfügbarkeit liegt bei 87% Telefonnummern, 39% E-Mail-Adressen und 46% Webseiten. Die Datensätze enthalten neben Kontaktdaten auch Informationen zur Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Geschäftsführung. Die Preise variieren je nach Anbieter und liegen zwischen 0,10 EUR und 0,30 EUR pro Adresse. Die Daten werden rund um die Uhr aktualisiert und stammen aus öffentlichen Quellen sowie proprietären Datenbanken. Käufer sollten auf DSGVO-Konformität, Aktualitätsgarantien und Qualitätszusagen achten.
Welche Zertifizierungen gibt es für Gärtnereien?
Bioland ist die bedeutendste Zertifizierung für ökologische Anbaumethoden und Bio-Produktionsstandards. Bioland-Gärtnereien verzichten auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger. Sie wirtschaften nach strengen ökologischen Richtlinien. Naturgarten e.V. vergibt die Auszeichnung als Fachbetrieb für naturnahes Grün an Betriebe, die heimische Wildpflanzen kultivieren. VWW Regiosaatgut zertifiziert die Herkunft von gebietseigenem Wildpflanzensaatgut und garantiert regionale Herkünfte. Der Bund deutscher Staudengärtner e.V. (BdS) organisiert als Branchenverband Fachbetriebe und setzt Qualitätsstandards. Diese Zertifizierungen signalisieren Kunden besondere Fachkompetenz, ökologische Wirtschaftsweise oder die Einhaltung spezifischer Produktionsstandards. Viele Betriebe kombinieren mehrere Zertifizierungen, um ihr Leistungsspektrum transparent zu dokumentieren.
Wie aktuell sind die Daten in Gärtnereien-Listen?
Professionelle Anbieter aktualisieren ihre Datenbanken rund um die Uhr automatisch und liefern damit tagesaktuelle Informationen. Die Systeme überprüfen kontinuierlich öffentliche Quellen, Handelsregister und weitere Datenquellen auf Änderungen. Andere Anbieter führen regelmäßige Updates durch und unterziehen die Daten mehrstufigen Qualitätsprüfungen vor der Auslieferung. Die Irrläuferquote bei professionellen Anbietern liegt zwischen 5% und 10%, abhängig vom Kommunikationskanal. Bei der Anbieterauswahl sollten Käufer auf Aktualitätsgarantien, Update-Frequenzen und Qualitätszusagen achten. Einige Anbieter gewähren kostenlose Listen-Updates innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach dem Kauf. Die Datenqualität variiert je nach Erfassungsmethode. Vollautomatisierte Systeme sollten mit manuellen Prüfungen kombiniert werden, um höchste Aktualität zu gewährleisten.

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