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Taxiunternehmen Firmenliste Deutschland

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Kategorie Logistik
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Taxiunternehmen
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Taxibranche erwirtschaftet bundesweit einen Jahresumsatz von rund 4,1 Milliarden Euro und beschäftigt über 141.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 1.552 Taxiunternehmen an, gefolgt von Bayern mit 1.169 und Baden-Württemberg mit 776 Betrieben.
  • Mehr als 85 Prozent aller Taxibetriebe sind Kleingewerbe oder Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern, was die strukturell kleinteilige Prägung der Branche widerspiegelt.
  • Neben der klassischen Personenbeförderung bieten viele Taxiunternehmen spezialisierte Dienste an: Krankenfahrten, Flughafentransfer, Rollstuhlservice und Chauffeurservice zählen zu den verbreitetsten Spezialisierungen.
  • Eine aktuelle Liste Taxi Deutschland eignet sich für B2B-Vertrieb, Direktmarketing, Marktforschung und Kooperationsanbahnung und enthält typischerweise Datenfelder wie Telefon, E-Mail, Umsatzklasse und Geschäftsführung.
  • Das Taxigewerbe befindet sich im strukturellen Wandel: Die PBefG-Reform 2021 und der Markteintritt von Ride-Hailing-Plattformen verändern die Wettbewerbslandschaft für klassische Taxiunternehmen grundlegend.

Was sind Taxiunternehmen?

Taxiunternehmen sind gewerbliche Personenbeförderungsbetriebe, die Passagiere mit konzessionierten Kraftdroschken auf Abruf oder nach Voranmeldung befördern. Im deutschen Recht werden sie durch das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) geregelt, insbesondere durch § 47, der Taxen als Kraftfahrzeuge mit Taxameter, Dachzeichen und farblicher Kennzeichnung definiert. Die wirtschaftliche Klassifikation erfolgt unter dem WZ-Code 49.32 (Betrieb von Taxis) im Unternehmensregister. Das Taxigewerbe gehört damit zum übergeordneten Personenbeförderungsgewerbe, das wiederum Teil des Verkehrsgewerbes ist.

Ein wesentliches Abgrenzungsmerkmal zu Mietwagenunternehmen liegt in der Beförderungs- und Tarifpflicht. Taxiunternehmen dürfen Fahrgäste spontan auf der Straße oder am Taxistand aufnehmen und sind verpflichtet, jeden Fahrgast im genehmigten Pflichtfahrgebiet zu befördern. Der Taxitarif wird von den zuständigen Behörden festgesetzt, wie das Berliner Beispiel mit einem Grundpreis von 4,30 Euro und 2,80 Euro je Kilometer (erste drei Kilometer) zeigt. Mietwagenunternehmen hingegen arbeiten ausschließlich auf Vorbestellung und können Preise frei kalkulieren. Diese rechtliche Zweiteilung prägt das gesamte Branchenverzeichnis und bestimmt, welche Betriebe unter dem Begriff Taxiunternehmen geführt werden.

In der Praxis bezeichnet der Begriff Taxiunternehmen eine breite Unternehmenslandschaft, die vom Einzelfahrer mit einem Fahrzeug bis zur Taxigenossenschaft mit Tausenden angeschlossenen Wagen reicht. Synonyme im Firmenverzeichnis und Branchenbuch umfassen Taxibetrieb, Taxizentrale, Funkzentrale Taxi, Fahrdienst, Fahrservice und Droschkenbetrieb. Für die Gründung sind neben dem Führerschein und dem Personenbeförderungsschein zwingend eine Taxikonzession der zuständigen Genehmigungsbehörde sowie ein Nachweis finanzieller Mittel erforderlich.

Wie viele Taxiunternehmen gibt es in Deutschland?

Die genaue Zahl der Taxiunternehmen in Deutschland variiert je nach Erhebungsmethode und Datenbankabdeckung erheblich. Diese Diskrepanz ist kein Fehler, sondern Ausdruck verschiedener methodischer Ansätze: Manche Anbieter erfassen nur im Handelsregister eingetragene Gesellschaften, andere schließen auch Einzelunternehmer und Kleingewerbe ein. Aktualität, Abgrenzung gegenüber reinen Mietwagenunternehmen und regionale Vollständigkeit beeinflussen das Ergebnis zusätzlich.

Als wirtschaftliche Bezugsgröße gilt die amtliche Statistik mit einem Gesamtumsatz der Branche von rund 4,1 Milliarden Euro und 141.007 Beschäftigten (Berichtsjahr 2019). Pro Beschäftigtem wurden damit rund 29.201 Euro umgesetzt. Der Markt ist damit erheblich.

Die Größenstruktur der Taxiunternehmen offenbart ein kleinteiliges Bild. Das Personenbeförderungsgewerbe ist strukturell durch Einzelunternehmer geprägt. Das Taxikonzessionssystem, bei dem 966 lokale Genehmigungsbehörden die Zahl der zugelassenen Konzessionen regulieren, wirkt dabei als Marktregulator und begrenzt das Wachstum einzelner Betriebe.

10 bekannte Taxiunternehmen in Deutschland

Auswahl bekannter Taxiunternehmen und Taxizentralen mit öffentlich belegten Angaben zu Flotte oder Mitarbeitenden, überwiegend regional tätig; alphabetisch sortiert, keine Rangliste.

Unternehmen Sitz Website Kurzbeschreibung
Best Taxi Hamburg best-taxi.de Seit 2003 tätiges Hamburger Taxiunternehmen, das früh auf Elektro- und Wasserstofftaxis umgestellt hat. Laut Unternehmen mit 150 Taxen das größte Taxiunternehmen Hamburgs.
Holl AG Gaggenau holl.ag 1976 gegründeter, familiengeführter Taxi- und Mietwagenbetrieb in Mittelbaden mit Standorten u. a. in Gaggenau, Rastatt, Baden-Baden und Karlsruhe sowie Ride-Pooling- und Limousinenangeboten. Laut Taxi Times über 230 Mitarbeitende und 80 Fahrzeuge.
Münchner Taxi Zentrum München muenchner-taxi-zentrum.de Münchner Taxiunternehmen mit Hybridflotte, die seit 2018 um rein elektrische Fahrzeuge ergänzt wird. Laut Unternehmen 70 Fahrzeuge.
SNC-Taxi Coburg snc-taxi.de Taxi- und Mietwagenunternehmen im Raum Coburg mit Standorten u. a. in Coburg, Sonnefeld, Neustadt und Rödental. Laut Unternehmen 30 Fahrzeuge und über 80 Mitarbeitende.
Taxi Allmang Idar-Oberstein taxi-allmang.de Taxiunternehmen mit eigener Taxizentrale in Idar-Oberstein, das neben Taxifahrten auch Auftragsabwicklung und Abrechnung übernimmt. Laut Unternehmen 60 Mitarbeitende und 22 Fahrzeuge.
Taxi Geyer Merzig taxi-geyer.de Saarländischer Taxi- und Busbetrieb für Personenbeförderung, Kranken- und Rollstuhlfahrten, Schülerbeförderung und Flughafentransfers im Raum Merzig und Saarlouis. Laut Unternehmen 64 Fahrzeuge und 75 Fahrer.
Taxi Ruf Düsseldorf (Norman-Gruppe) Düsseldorf taxiruf-duesseldorf.de Aus der Taxi-Norman-Gruppe hervorgegangene Düsseldorfer Taxizentrale mit eigener Flotte, u. a. Elektro- und Großraumtaxis sowie Krankenfahrten. Laut taxi heute (2018) verfügte Taxi Norman über rund 170 Fahrzeuge und übernahm 250 Fahrzeuge des insolventen Betriebs Taxi Janssen.
Taxi vor der Brück Herdecke vor-der-brueck.de Familienunternehmen für Taxi- und Krankenfahrten im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis mit Taxen, Schulbussen, Krankenwagen und Rollstuhlbussen. Laut Unternehmen fast 50 Fahrzeuge und über 100 Mitarbeitende.
TAXI-Zentrale Aichach Aichach taxi-aichach.de Inhabergeführtes Taxiunternehmen im Landkreis Aichach-Friedberg, das auch Anruf-Sammel-Taxis (AST) betreibt. Laut Unternehmen über 50 Mitarbeitende.
TOP TAXI Leipzig top-taxi.de Seit über 25 Jahren in Leipzig tätiger Taxi- und Limousinenservice mit Mercedes-Flotte, eigener Werkstatt und Krankenfahrten. Laut Unternehmen 75 Mitarbeitende und 37 Fahrzeuge.

Quellen: taxi-times.com, taxi-heute.de; Unternehmensangaben (Stand 2026).

Regionale Verteilung: Taxiunternehmen nach Bundesland

Die räumliche Verteilung der deutschen Taxiunternehmen folgt erwartungsgemäß der Bevölkerungsdichte und der wirtschaftlichen Stärke der Regionen, spiegelt aber auch den Grad der ÖPNV-Versorgung und das touristische Aufkommen wider.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 2.595 20,1 %
Bayern 1.983 15,3 %
Baden-Württemberg 1.351 10,4 %
Hessen 1.049 8,1 %
Niedersachsen 1.041 8,0 %
Sachsen 955 7,4 %
Berlin 558 4,3 %
Rheinland-Pfalz 550 4,3 %
Brandenburg 532 4,1 %
Thüringen 454 3,5 %
Schleswig-Holstein 445 3,4 %
Mecklenburg-Vorpommern 411 3,2 %
Sachsen-Anhalt 393 3,0 %
Hamburg 359 2,8 %
Saarland 150 1,2 %
Bremen 110 0,9 %

Nordrhein-Westfalen führt mit 2.595 Betrieben (rund 20,1 Prozent) klar vor Bayern (1.983, 15,3 Prozent) und Baden-Württemberg (1.351, 10,4 Prozent). Diese drei bevölkerungsreichsten Flächenländer vereinen knapp die Hälfte aller deutschen Taxibetriebe auf sich. Zusammen konzentrieren diese drei Städte 16 Prozent des gesamtdeutschen Bestands. In Ostdeutschland fällt Sachsen mit 287 Betrieben heraus, während Sachsen-Anhalt (119) und Mecklenburg-Vorpommern (129) die geringste absolute Dichte aufweisen. Das Saarland bildet mit 150 Taxiunternehmen das Schlusslicht unter den Flächenländern, was seiner vergleichsweise kleinen Bevölkerungszahl entspricht. Als zentraler Erklärungsfaktor für die Konzentration in NRW und Bayern gilt die Kombination aus hoher Bevölkerungsdichte, starker Wirtschaftsleistung und einem ausgeprägten innerstädtischen Mobilitätsbedarf, den ÖPNV und Rad allein nicht vollständig decken.

Das deutsche Taxigewerbe erlebt seit der Reform des Personenbeförderungsgesetzes im Jahr 2021 einen tiefgreifenden strukturellen Wandel. Die Novellierung führte neue Beförderungsformen wie gebündelten Bedarfslinienverkehr (Ridepooling) nach § 44 PBefG ein und verschaffte Plattformanbietern wie Uber und Bolt einen regulierten Marktzugang. Klassische Taxizentralen stehen seither in direktem Wettbewerb mit App-basierten Fahrdiensten, vor allem in Ballungszentren mit hoher Smartphone-Penetration. Der Markt konsolidiert sich neu.

Parallel treibt die Digitalisierung die operative Transformation der Branche voran. GPS-gestützte Dispatch-Systeme, bargeldlose Zahlung per Terminal oder App und integrierte Buchungsplattformen wie FreeNow oder taxi.eu gehören in vielen Taxizentralen bereits zum Standard. Elektrotaxis gewinnen in deutschen Großstädten an Bedeutung: Kommunale Förderprogramme und der Ausbau von Ladeinfrastruktur erleichtern die Flottenumrüstung, stellen Betreiber kleiner Flotten aber vor erhebliche Investitionsherausforderungen. Die Hansa Funktaxi eG in Hamburg betreibt bereits E-Taxis und Taxi-Sharing-Angebote als Teil ihrer Flotte von rund 800 Fahrzeugen.

Als mittelfristige Branchenperspektive rücken Pilotprojekte zum autonomen Fahren in München und Hamburg ins Blickfeld. Vollautonome Taxiflotten bleiben kurzfristig ein Nischenphänomen, beeinflussen aber bereits Investitionsentscheidungen und die politischen Rahmenbedingungen für neue Konzessionsvergaben. Dieser Branchenreport zeigt: Die Taxiunternehmen-Liste für Deutschland ist ein dynamisches Abbild einer Branche im Umbruch, in der Markteintritt neuer Akteure und Marktaustritt traditioneller Einzelbetriebe den Bestand kontinuierlich verändern.

Welche Arten von Taxiunternehmen gibt es?

Das deutsche Taxigewerbe ist weit vielfältiger als die klassische Vorstellung des Stadttaxis nahelegt. Mehrere Spezialisierungen haben sich als eigenständige Marktsegmente etabliert.

Den größten Teil der Branche bilden klassische Personenbeförderungsbetriebe, die im Stadtgebiet mit konzessionierten Taxis auf Abruf fahren. Sie unterliegen der Beförderungspflicht und dem behördlich festgesetzten Tarifsystem. Das Segment der Krankenfahrten hat sich daneben als bedeutende Spezialisierung entwickelt: Taxiunternehmen mit entsprechender Zulassung transportieren Patientinnen und Patienten zu Arztpraxen, Dialysezentren oder Rehabilitationskliniken und rechnen direkt mit den Krankenkassen ab. Rollstuhlservice und barrierefreie Fahrzeuge werden häufig von denselben Betrieben angeboten.

Spezialisierte Flughafentransferdienste bedienen feste Strecken zu Großflughäfen, oft mit Vorabreservierungssystem und Kooperationsverträgen mit Hotels oder Airlines. Großraumtaxis für fünf bis acht Personen ergänzen das Angebot für Gruppenreisen, Familientransporte und Veranstaltungslogistik. Im höheren Preissegment operieren Mietwagenunternehmen und Chauffeurservices ohne regulierten Tarif und ausschließlich auf Voranmeldung. Sightseeing-Touren per Taxi bilden vor allem in Berlin, München und Hamburg ein etabliertes Nischensegment für den Tourismus.

Taxigenossenschaften nehmen strukturell eine besondere Stellung ein. Die Taxi-München eG betreibt mit über 3.000 angeschlossenen Fahrzeugen und rund 2.000 Mitgliedern eine der größten Taxizentralen Deutschlands; die TAXI FRANKFURT eG vermittelt seit 1919 Fahrten im Rhein-Main-Gebiet mit mehr als 1.400 angeschlossenen Fahrzeugen. Diese Genossenschaftsmodelle bündeln selbstständige Einzelunternehmer unter einem gemeinsamen Dach, was Dispatch, Marketing und Fahrzeugbeschaffung effizienter gestaltet. In der Unternehmensdatenbank und Firmendatenbank sind sie als eigenständige Rechtsformen erfasst.

Für wen ist eine Liste von Taxiunternehmen relevant?

Eine strukturierte Adressliste der Taxibetriebe in Deutschland erschließt zahlreichen Branchen konkrete Geschäftsmöglichkeiten. Autohändler und Fahrzeugausrüster gehören zu den typischen Nutzern: Sie sprechen Taxiunternehmen gezielt mit Angeboten für Taxifahrzeuge, Fuhrparkmanagement-Leistungen oder Leasingmodelle an. Robuste Fahrzeuge mit niedrigen Betriebskosten stehen dabei im Vordergrund.

Versicherungsmakler schätzen eine aktuelle Firmenliste für die Direktansprache mit gewerblichen Kfz-Versicherungen, Betriebshaftpflicht und branchenspezifischen Policen. Anbieter von Fahrersoftware, GPS-Dispatch-Systemen und Abrechnungslösungen profitieren von einer vollständigen Adressdatenbank, da der Markt stark fragmentiert ist und viele Kleinstbetriebe noch keine professionellen Managementsysteme einsetzen. Verbände und Schulungsanbieter nutzen ein Branchenverzeichnis für die Kommunikation von Taxischein-Vorbereitungskursen, Fahrerfortbildungen und Verbandsmitgliedschaft an die richtige Zielgruppe.

Direktmarketing-Agenturen und B2B-Vertriebsteams greifen auf Taxiunternehmen-Listen für E-Mail-Kampagnen, Postmailings und Telefonakquise zurück. Realistische Irrläuferquoten bei aktuellen Listen liegen bei 5 bis 10 Prozent; die Antwortrate bei Postmailings bewegt sich typischerweise zwischen 0,5 und 3 Prozent, wobei 1 Prozent als branchenüblicher Richtwert gilt. Marktforscher und Unternehmensberater nutzen Marktdaten aus Taxiverzeichnissen für Branchenanalysen und Standortplanungen. Tourismus- und Eventunternehmen wiederum greifen auf ein Branchenbuch der Taxiunternehmen zurück, um regionale Kooperationspartner für Transferdienstleistungen und Veranstaltungslogistik zu identifizieren.

Häufig gestellte Fragen zu Taxiunternehmen in Deutschland

Wie viele Taxiunternehmen gibt es in Deutschland?

Die Unterschiede erklären sich durch verschiedene Erhebungsmethoden, unterschiedliche Abgrenzungskriterien gegenüber Mietwagenunternehmen und den jeweiligen Aktualisierungsrhythmus der Anbieter. Wirtschaftlich beschäftigt die Branche über 141.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von rund 4,1 Milliarden Euro.

Welche Bundesländer haben die meisten Taxiunternehmen?

Nordrhein-Westfalen führt mit 2.595 Taxiunternehmen klar vor Bayern mit 1.983 und Baden-Württemberg mit 1.351 Betrieben. Diese drei Bundesländer vereinen rund die Hälfte aller deutschen Taxibetriebe auf sich. Wirtschaftskraft, Bevölkerungsdichte und Tourismusaufkommen sind die wesentlichen Erklärungsfaktoren.

Welche Arten von Taxiunternehmen gibt es in Deutschland?

Das Taxigewerbe umfasst klassische Personenbeförderungsbetriebe, Krankenfahrten-Anbieter, Flughafentransferservices, Rollstuhlfahrdienste, Großraumtaxibetriebe, Mietwagenunternehmen und Chauffeurservices sowie auf Sightseeing-Touren spezialisierte Betriebe. Organisatorisch reicht die Bandbreite vom Einzelunternehmer mit einem Fahrzeug bis zur Taxigenossenschaft mit mehreren Tausend angeschlossenen Fahrzeugen. Über 85 Prozent der Betriebe fallen in die Kategorie Kleingewerbe oder Kleinstunternehmen.

Was unterscheidet ein Taxiunternehmen vom Mietwagenunternehmen?

Taxiunternehmen unterliegen nach dem Personenbeförderungsgesetz der Beförderungspflicht und einem behördlich festgesetzten Taxitarif. Sie dürfen Fahrgäste spontan auf der Straße oder an Taxiständen aufnehmen. Mietwagenunternehmen hingegen sind auf Vorbestellung angewiesen, dürfen keine Taxistände nutzen und müssen nach jeder Fahrt zum Betriebssitz zurückkehren. Für eine Taxikonzession sind gesonderte Genehmigungen durch eine der 966 lokalen Genehmigungsbehörden erforderlich.

Wie viel kostet eine Taxilizenz in Deutschland?

Für den Personenbeförderungsschein als Fahrer fallen insgesamt etwa 100 bis 300 Euro an: Antragsgebühren (40 bis 50 Euro), ärztliche Untersuchungen (80 bis 150 Euro) und das Führungszeugnis (rund 13 Euro). Eine Taxikonzession für Unternehmer ist erheblich teurer: Die IHK-Fachkundeprüfung kostet rund 500 Euro, und der Marktwert einer bestehenden Konzession beträgt je nach Stadt zwischen 10.000 und 40.000 Euro. Hinzu kommen Fahrzeugkosten von 25.000 bis 45.000 Euro sowie Taxi-Ausstattung für etwa 2.500 bis 4.000 Euro.

Welche Daten enthält eine professionelle Adressliste von Taxiunternehmen?

Eine aktuelle Adressliste der Taxibetriebe enthält neben Name und Postanschrift typischerweise Telefonnummer (Abdeckung rund 76 Prozent), allgemeine E-Mail-Adresse (rund 65 Prozent), Webseite (rund 67 Prozent) sowie Angaben zur Geschäftsführung (rund 36 Prozent der Datensätze). Weitere verfügbare Adressdaten umfassen Unternehmensgrößenklasse, Umsatz- und Bilanzklasse, HR-Nummer, USt-ID, Gründungsjahr und Geokoordinaten. Die Listen werden üblicherweise als Excel- oder CSV-Datei geliefert und sind CRM-kompatibel.

Fazit: Taxiunternehmen in Deutschland im Überblick

Die Liste Taxi Deutschland bildet ein strukturell kleinteiliges, regional konzentriertes Gewerbe ab: Über 7.000 aktive Taxibetriebe erwirtschaften gemeinsam rund 4,1 Milliarden Euro Jahresumsatz, mehr als 85 Prozent davon als Kleinstbetriebe. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg konzentrieren den Löwenanteil der Betriebe. Das Taxigewerbe befindet sich im Wandel, geprägt durch die PBefG-Reform 2021 und den Wettbewerb durch digitale Plattformen. Für B2B-Entscheider in Vertrieb, Marketing und Marktforschung bietet ein aktuelles Branchenverzeichnis der Taxiunternehmen eine verlässliche Grundlage, um diese kleinteilige, aber wirtschaftlich bedeutende Branche systematisch zu erschließen.

Datenverfügbarkeit: Taxiunternehmen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Taxiunternehmen in Deutschland.

Firmenname
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Postadresse
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Faxnummer
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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Taxiunternehmen gibt es in Deutschland?
Die Unterschiede erklären sich durch verschiedene Erhebungsmethoden, unterschiedliche Abgrenzungskriterien gegenüber Mietwagenunternehmen und den jeweiligen Aktualisierungsrhythmus der Anbieter. Wirtschaftlich beschäftigt die Branche über 141.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von rund 4,1 Milliarden Euro.
Welche sind die bekanntesten Taxiunternehmen in Deutschland?
Bekannte Taxiunternehmen in Deutschland sind unter anderem Best Taxi, Holl AG, Münchner Taxi Zentrum, SNC-Taxi und Taxi Allmang. Eine Übersicht mit 10 Unternehmen, Sitz und Website finden Sie im Abschnitt „10 bekannte Taxiunternehmen in Deutschland“ weiter oben.
Welche Bundesländer haben die meisten Taxiunternehmen?
Nordrhein-Westfalen führt mit 2.595 Taxiunternehmen klar vor Bayern mit 1.983 und Baden-Württemberg mit 1.351 Betrieben. Diese drei Bundesländer vereinen rund die Hälfte aller deutschen Taxibetriebe auf sich. Wirtschaftskraft, Bevölkerungsdichte und Tourismusaufkommen sind die wesentlichen Erklärungsfaktoren.
Welche Arten von Taxiunternehmen gibt es in Deutschland?
Das Taxigewerbe umfasst klassische Personenbeförderungsbetriebe, Krankenfahrten-Anbieter, Flughafentransferservices, Rollstuhlfahrdienste, Großraumtaxibetriebe, Mietwagenunternehmen und Chauffeurservices sowie auf Sightseeing-Touren spezialisierte Betriebe. Organisatorisch reicht die Bandbreite vom Einzelunternehmer mit einem Fahrzeug bis zur Taxigenossenschaft mit mehreren Tausend angeschlossenen Fahrzeugen. Über 85 Prozent der Betriebe fallen in die Kategorie Kleingewerbe oder Kleinstunternehmen.
Was unterscheidet ein Taxiunternehmen vom Mietwagenunternehmen?
Taxiunternehmen unterliegen nach dem Personenbeförderungsgesetz der Beförderungspflicht und einem behördlich festgesetzten Taxitarif. Sie dürfen Fahrgäste spontan auf der Straße oder an Taxiständen aufnehmen. Mietwagenunternehmen hingegen sind auf Vorbestellung angewiesen, dürfen keine Taxistände nutzen und müssen nach jeder Fahrt zum Betriebssitz zurückkehren. Für eine Taxikonzession sind gesonderte Genehmigungen durch eine der 966 lokalen Genehmigungsbehörden erforderlich.
Wie viel kostet eine Taxilizenz in Deutschland?
Für den Personenbeförderungsschein als Fahrer fallen insgesamt etwa 100 bis 300 Euro an: Antragsgebühren (40 bis 50 Euro), ärztliche Untersuchungen (80 bis 150 Euro) und das Führungszeugnis (rund 13 Euro). Eine Taxikonzession für Unternehmer ist erheblich teurer: Die IHK-Fachkundeprüfung kostet rund 500 Euro, und der Marktwert einer bestehenden Konzession beträgt je nach Stadt zwischen 10.000 und 40.000 Euro. Hinzu kommen Fahrzeugkosten von 25.000 bis 45.000 Euro sowie Taxi-Ausstattung für etwa 2.500 bis 4.000 Euro.
Welche Daten enthält eine professionelle Adressliste von Taxiunternehmen?
Eine aktuelle Adressliste der Taxibetriebe enthält neben Name und Postanschrift typischerweise Telefonnummer (Abdeckung rund 76 Prozent), allgemeine E-Mail-Adresse (rund 65 Prozent), Webseite (rund 67 Prozent) sowie Angaben zur Geschäftsführung (rund 36 Prozent der Datensätze). Weitere verfügbare Adressdaten umfassen Unternehmensgrößenklasse, Umsatz- und Bilanzklasse, HR-Nummer, USt-ID, Gründungsjahr und Geokoordinaten. Die Listen werden üblicherweise als Excel- oder CSV-Datei geliefert und sind CRM-kompatibel.

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