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Datenschutzbeauftragte Firmenliste Deutschland

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt aktuell 1.131 externe Datenschutzbeauftragte sowie 17 Landesbehörden und die Bundesbeauftragte für Datenschutz (BfDI). Diese Firmendatenbank bietet einen umfassenden Marktüberblick über die Branche.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 246 externen Datenschutzbeauftragten. Bayern folgt mit 216, Baden-Württemberg mit 154 Anbietern. Die regionale Verteilung folgt der wirtschaftlichen Bedeutung der Bundesländer.
  • Der Markt wächst kontinuierlich aufgrund steigender DSGVO-Anforderungen. Zunehmende Digitalisierung in Unternehmen treibt diese Entwicklung an.
  • Die Benennungspflicht greift ab 20 Mitarbeitern bei regelmäßiger Verarbeitung personenbezogener Daten. Kleinere Unternehmen benötigen ebenfalls einen Datenschutzbeauftragten, wenn Datenverarbeitung ihr Kerngeschäft ist.
  • Externe Datenschutzbeauftragte konzentrieren sich in wirtschaftsstarken Bundesländern mit hoher Unternehmensdichte. Ballungsräume wie Rhein-Ruhr, München und Stuttgart sind Hotspots der Branche.
  • Adresslisten von Datenschutzbeauftragten sind relevant für B2B-Marketing, Vertrieb, Marktforschung und strategische Geschäftskontakte. Der Zugang zu solchen Branchenverzeichnissen beschleunigt die Neukundengewinnung erheblich.
  • Qualifikationen reichen von TÜV- und IHK-Zertifizierungen über GDD- und udis-Nachweise bis zu CIPP/E-Qualifikationen. Die Vielfalt der Zertifizierungsmöglichkeiten spiegelt die Professionalisierung der Branche wider.
  • Branchenspezialisierungen umfassen Gesundheitswesen, Industrie, E-Commerce, öffentliche Verwaltung und Finanzdienstleistungen. Spezialisierte Datenschutzbeauftragte bringen branchenspezifisches Knowhow mit.

Was sind Datenschutzbeauftragte und Datenschutz-Aufsichtsbehörden?

Datenschutzbeauftragte und Datenschutz-Aufsichtsbehörden bilden das Rückgrat des deutschen Datenschutzsystems. Betriebliche Datenschutzbeauftragte (DSB) überwachen innerhalb von Unternehmen oder als externe Dienstleister die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Staatliche Aufsichtsbehörden kontrollieren die Umsetzung des Datenschutzes auf Länder- und Bundesebene. Beide Gruppen spielen unterschiedliche, aber komplementäre Rollen.

Betriebliche Datenschutzbeauftragte beraten Unternehmen bei der sachgemäßen Umsetzung von DSGVO-Richtlinien. Sie überwachen die Verarbeitung personenbezogener Daten. Risikoanalysen und Mitarbeiterschulungen gehören zu ihren Aufgaben. Der betriebliche DSB ist Ansprechpartner für Aufsichtsbehörden und vertritt das Unternehmen in datenschutzrechtlichen Fragen. Firmen können zwischen internen Mitarbeitern und externen Dienstleistern wählen. Für viele erweist sich die externe Variante als kosteneffizienter.

Datenschutz-Aufsichtsbehörden sind staatliche Stellen mit Kontrollbefugnissen. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) ist zuständig für Bundesbehörden sowie Telekommunikations- und Postunternehmen. Die 17 Landesdatenschutzbeauftragten überwachen öffentliche Stellen der Länder und private Unternehmen innerhalb ihres Bundeslandes. Sonderzuständigkeiten existieren für Kirchen und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. Dieses Firmenverzeichnis erfasst sowohl externe Datenschutzbeauftragte als auch die Kontaktdaten der Aufsichtsbehörden.

Wie viele Datenschutzbeauftragte und Datenschutz-Aufsichtsbehörden gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 1.131 externe Datenschutzbeauftragte (Stand 2023). Diese Zahl umfasst Einzelkämpfer, Freiberufler sowie kleinere und mittlere Datenschutzfirmen, die als externe Dienstleister für Unternehmen tätig sind. Die Branchendaten bilden die gewerblich tätigen externen DSB ab, nicht jedoch interne betriebliche Datenschutzbeauftragte, die fest bei einem Unternehmen angestellt sind.

Zusätzlich zu den externen Datenschutzbeauftragten existieren 17 Landesdatenschutzbeauftragte. Jedes Bundesland verfügt über einen. Bayern nimmt eine Sonderstellung ein: Dort sind zwei Behörden zuständig. Der Bayerische Landesbeauftragte für Datenschutz beaufsichtigt öffentliche Stellen, das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht ist für private Unternehmen verantwortlich. Auf Bundesebene übernimmt die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) die Aufsicht über Bundesbehörden, Telekommunikations- und Postunternehmen. Darüber hinaus verfügen Kirchen (evangelisch, katholisch, DOK) und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten über eigene Datenschutzbeauftragte.

Der Markt zeigt eine deutliche Wachstumstendenz. Die DSGVO-Einführung im Jahr 2018 hat die Nachfrage nach Datenschutzbeauftragten spürbar erhöht. Zunehmende Digitalisierung und strengere Compliance-Anforderungen treiben das Wachstum weiter an. Die Unternehmensgrößenklassen der 1.131 externen DSB verteilen sich wie folgt: 294 Kleingewerbe/Freiberufler, 601 Kleinstunternehmen, 231 Kleinunternehmen und fünf mittelständische Betriebe. Großunternehmen sind in dieser Branche nicht vertreten. Die Branche bleibt von kleineren Strukturen geprägt. Das widerspiegelt den beratungsintensiven Charakter der Tätigkeit.

Regionale Verteilung: Datenschutzbeauftragte und Datenschutz-Aufsichtsbehörden nach Bundesland

Die Verteilung der Datenschutzbeauftragten folgt der Wirtschaftskraft der Bundesländer. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg dominieren den Sektor. Das entspricht der hohen Unternehmensdichte in diesen Regionen. Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, München, Stuttgart und Frankfurt am Main fungieren als regionale Zentren der Datenschutzbranche. In wirtschaftlich schwächeren Bundesländern ist die Dichte externer Datenschutzbeauftragter entsprechend geringer.

Bundesland Anzahl
Nordrhein-Westfalen 246
Bayern 216
Baden-Württemberg 154
Niedersachsen 116
Hessen 103
Berlin 64
Hamburg 46
Schleswig-Holstein 36
Rheinland-Pfalz 34
Sachsen 33
Brandenburg 27
Sachsen-Anhalt 14
Thüringen 13
Saarland 12
Bremen 12
Mecklenburg-Vorpommern 5

Die regionale Konzentration hat wirtschaftliche Gründe. Bundesländer mit hohem Bruttoinlandsprodukt und starker Industriebasis weisen höheren Bedarf an Datenschutzberatung auf. Nordrhein-Westfalen profitiert von seiner Rolle als bevölkerungsreichstes Bundesland mit diversifizierter Wirtschaftsstruktur. Bayern und Baden-Württemberg verfügen über starke IT-, Automobil- und Maschinenbau-Cluster. Diese Wirtschaftszweige verarbeiten große Mengen personenbezogener Daten und benötigen entsprechende Expertise. Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen zeigen trotz kleinerer Fläche eine hohe absolute Zahl an Datenschutzbeauftragten. Das unterstreicht die Bedeutung von Ballungsräumen. Ostdeutsche Flächenländer wie Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen weisen geringere Zahlen auf. Das widerspiegelt sowohl die Unternehmensdichte als auch die Nachfrage nach externen Datenschutzdienstleistungen.

Die DSGVO-Einführung im Mai 2018 markierte einen Wendepunkt für die Datenschutzbranche. Firmen sahen sich mit verschärften Compliance-Anforderungen und empfindlichen Bußgeldern konfrontiert. Diese regulatorische Verschärfung führte zu einem deutlichen Nachfrageschub nach externen Datenschutzbeauftragten. Viele kleine und mittelständische Betriebe entschieden sich gegen interne Lösungen. Die Ausbildung und Freihaltung von Kapazitäten für einen internen DSB erschien zu kostspielig.

Die Digitalisierung der Wirtschaft verstärkt diesen Trend zusätzlich. Cloud-Computing, E-Commerce, digitale Plattformen und vernetzte Produktionsanlagen erzeugen exponentiell wachsende Datenmengen. Jede neue digitale Geschäftsanwendung wirft datenschutzrechtliche Fragen auf. Künstliche Intelligenz und automatisierte Entscheidungssysteme schaffen neue Herausforderungen. Sie erfordern spezialisierte Datenschutzexpertise. Die Automatisierung eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten: Datenschutz-Management-Plattformen ermöglichen effizientere Dokumentation und Überwachung. Das professionalisiert die Arbeit von Datenschutzbeauftragten.

Ein weiterer Trend ist die zunehmende Branchenspezialisierung. Datenschutzbeauftragte positionieren sich verstärkt als Experten für spezifische Sektoren wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, E-Commerce oder Industrie. Branchenspezifisches Knowhow wird zum Wettbewerbsvorteil. Unterschiedliche Sektoren bewältigen unterschiedliche Datenschutzherausforderungen. Dieser Branchenreport zeigt: Der Markt für Datenschutzdienstleistungen bleibt ein Wachstumsmarkt mit steigender Professionalisierung und zunehmender Nachfrage nach qualifizierten Experten.

Welche Arten von Datenschutzbeauftragten und Datenschutz-Aufsichtsbehörden gibt es?

Externe Datenschutzbeauftragte bilden mit 1.131 Anbietern die größte Gruppe. Sie arbeiten als Einzelkämpfer, Freiberufler oder in spezialisierten Datenschutzfirmen. Diese Unternehmensdatenbank zeigt: Kleinstunternehmen mit 601 Einträgen stellen die häufigste Organisationsform dar. Externe DSB übernehmen die Datenschutzüberwachung für mehrere Mandanten parallel. Sie bieten Firmen Flexibilität ohne die Verpflichtung einer Festanstellung. Sie haften für ihre Beratung und verfügen meist über breitere Expertise als interne Mitarbeiter.

Interne betriebliche Datenschutzbeauftragte sind fest angestellte Mitarbeiter eines Unternehmens. Sie genießen besonderen Kündigungsschutz ähnlich einem Betriebsratsmitglied. Interne DSB kennen das Unternehmen und seine Prozesse von innen. Ihnen fehlt jedoch häufig die Breite an Erfahrungen über verschiedene Branchen hinweg. Zudem bindet ein interner DSB Personalkapazitäten, die dem operativen Geschäft nicht zur Verfügung stehen.

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) ist die oberste Datenschutzbehörde auf Bundesebene. Sie beaufsichtigt Bundesbehörden, Telekommunikationsunternehmen und Postdienstleister. Ihr Sitz ist in Bonn. Mit 369 Mitarbeitern (Stand 2024) verfügt die BfDI über erhebliche Ressourcen zur Durchsetzung des Datenschutzes. Das Haushaltsvolumen belief sich 2022 auf 43,2 Millionen Euro.

17 Landesdatenschutzbeauftragte überwachen den Datenschutz in den Bundesländern. Jedes Bundesland verfügt über eine eigene Aufsichtsbehörde. Sie ist zuständig für Landesbehörden und nicht-öffentliche Stellen (Privatwirtschaft). Bayern bildet eine Ausnahme mit zwei Behörden: Der Bayerische Landesbeauftragte für Datenschutz überwacht öffentliche Stellen. Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht ist für private Gesellschaften verantwortlich.

Kirchliche Datenschutzbeauftragte existieren für die evangelische Kirche (EKD), die katholische Kirche und die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK). Diese Behörden sind aufgrund einer Sonderregelung befugt, eigene Datenschutzaufsicht auszuüben. Die Kirchen dürfen aufgrund ihrer verfassungsrechtlich geschützten Autonomie eigene Datenschutzinstitutionen unterhalten.

Rundfunkdatenschutzbeauftragte überwachen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wie ARD, ZDF und Deutschlandradio. Diese unterliegen nicht der Aufsicht durch die klassischen Datenschutzbehörden. Sie verfügen über spezialisierte Datenschutzbeauftragte, die die Medienfreiheit und den Datenschutz in Einklang bringen.

Branchenspezialisierungen prägen den Markt externer Datenschutzbeauftragter zunehmend. Gesundheitswesen und Pflege, IT und Informationstechnologie, Handel, Industrie, öffentliche Verwaltung, Finanzdienstleistungen, E-Commerce, Handwerk, Marketing und Werbung, Bildung, Non-Profit-Organisationen sowie internationale Unternehmensgruppen stellen jeweils spezifische Anforderungen an den Datenschutz. Spezialisierte Datenschutzbeauftragte bringen branchenspezifisches Knowhow mit. Sie können schneller auf die Besonderheiten ihrer Mandanten eingehen.

Für wen ist eine Liste von Datenschutzbeauftragten und Datenschutz-Aufsichtsbehörden relevant?

Marketing- und Vertriebsteams nutzen Adresslisten von Datenschutzbeauftragten zur B2B-Lead-Generierung. Software-Anbieter für Datenschutz-Management-Tools, Schulungsdienstleister oder IT-Sicherheitsfirmen profitieren von gezielten Verzeichnissen. Wer Datenschutzbeauftragte als Zielgruppe identifiziert hat, benötigt Zugang zu aktuellen Kontaktdaten für Post-Mailings, Telefon-Marketing oder E-Mail-Kampagnen. Eine strukturierte Adressliste beschleunigt die Neukundengewinnung erheblich. Sie spart Rechercheaufwand.

Marktforscher setzen solche Branchenverzeichnisse für Umfragen und Branchenanalysen ein. Wer die Struktur des deutschen Datenschutzmarktes verstehen möchte, benötigt belastbare Daten zur Anzahl der Anbieter, ihrer regionalen Verteilung und Unternehmensgrößen. Akademische Studien zur DSGVO-Umsetzung, Branchenreports oder Wettbewerbsanalysen basieren auf vollständigen Firmendatenbanken.

Strategieberater nutzen Unternehmensdatenbanken zur Identifikation von Marktchancen und Wettbewerbsstrukturen. Wer neue Geschäftsfelder erschließen möchte oder Markteintritte plant, benötigt einen Überblick über bestehende Anbieter. Eine Liste von Datenschutzbeauftragten zeigt, wo der Sektor bereits gesättigt ist. Sie zeigt auch, welche Regionen oder Nischen noch Potenzial bieten.

Jobbörsen und Recruiting-Agenturen sprechen Datenschutzbeauftragte als potenzielle Arbeitgeber an. Wer Stellenanzeigen für Datenschutzjuristen, IT-Sicherheitsexperten oder Compliance-Manager platzieren möchte, profitiert von direktem Zugang zu den Personalentscheidern in Datenschutzfirmen. Auch Weiterbildungsanbieter für Datenschutz-Zertifizierungen identifizieren über solche Listen ihre Zielkunden.

Designstudios und Werbeagenturen nutzen Adresslisten für Neukundenakquise. Wer Dienstleistungen wie Webdesign, Corporate Identity oder Werbefolien für Firmenfahrzeuge anbietet, kann Datenschutzbeauftragte als Zielbranche definieren. Die gezielte Ansprache erfolgt über Post-Mailing, Telefon oder E-Mail. Präzise Kontaktdaten erhöhen die Erfolgsquote deutlich.

Software-Entwickler für Datenschutz-Management-Plattformen, DSGVO-Compliance-Tools oder Verschlüsselungslösungen finden in Datenschutzbeauftragten Multiplikatoren. Diese empfehlen ihren Mandanten geeignete technische Lösungen und fungieren als Meinungsbildner im Markt. Der direkte Kontakt zu Datenschutzbeauftragten öffnet Türen zu deren Mandantenbasis. Ein strukturiertes Branchenbuch ermöglicht die systematische Marktbearbeitung.

Häufig gestellte Fragen zu Datenschutzbeauftragten in Deutschland

Wie viele externe Datenschutzbeauftragte gibt es in Deutschland?

In Deutschland sind 1.131 externe Datenschutzbeauftragte erfasst (Stand 2023). Diese Zahl umfasst Einzelkämpfer, Freiberufler sowie Datenschutzfirmen unterschiedlicher Größe. Hinzu kommen 17 Landesdatenschutzbeauftragte. Jedes Bundesland verfügt über einen, wobei Bayern zwei Behörden unterhält. Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) ergänzt diese Struktur. Zusätzlich existieren spezialisierte Datenschutzbeauftragte für Kirchen und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. Der Markt wächst kontinuierlich aufgrund steigender DSGVO-Anforderungen und zunehmender Digitalisierung in Betrieben.

Wann muss ein Datenschutzbeauftragter benannt werden?

Die Benennungspflicht greift ab 20 Mitarbeitern, die regelmäßig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Kleinere Betriebe müssen ebenfalls einen Datenschutzbeauftragten benennen, wenn die Datenverarbeitung ihr Kerngeschäft ist oder besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden. Die gesetzliche Grundlage bilden Artikel 37 der DSGVO sowie Paragraf 38 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Firmen können zwischen internen Mitarbeitern und externen Dienstleistern wählen. Die Wahl muss der zuständigen Aufsichtsbehörde gemeldet werden. Der Datenschutzbeauftragte genießt besonderen Kündigungsschutz und muss frei von Interessenkonflikten agieren.

Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?

Die Kosten variieren erheblich nach Unternehmensgröße, Branche und Komplexität der Datenverarbeitung. Einzelkämpfer und kleinere Datenschutzfirmen bieten häufig Stundensatz-Modelle an. Größere Anbieter kalkulieren monatliche Festpreise. Die externe Variante ist meist günstiger als ein interner Datenschutzbeauftragter, da Ausbildungskosten und Personalausfall entfallen. Listendaten für Adresskäufe beginnen bei 0,20 Euro pro Adresse. Die Gesamtkosten für einen externen DSB hängen vom Leistungsumfang ab: Basisbetreuung, Schulungen, Audits und Projektbegleitung beeinflussen den Preis. Externe DSB bieten den Vorteil kalkulierbarer Kosten ohne Personalrisiko.

Welche Qualifikationen braucht ein Datenschutzbeauftragter?

Datenschutzbeauftragte müssen Fachkunde und Zuverlässigkeit gemäß Artikel 37 Absatz 5 DSGVO nachweisen. Gängige Zertifizierungen sind TÜV (DSB-TÜV, TÜV Rheinland, TÜV Süd, TÜV Nord), IHK-Lehrgänge, GDDcert/GDDcert.EU der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit, CIPP/E (Certified Information Privacy Professional Europe), udis-Zertifikate (Unabhängiges Datenschutz-Institut Saarland), DEKRA-Fachkraft Datenschutz sowie Hochschulzertifikate wie das Ulmer Modell der Fachhochschule Ulm. Zusätzlich werden CIPM (Certified Information Privacy Manager) und Datenschutz-Auditor-Zertifikate (TÜV) anerkannt. Die Qualifikation muss laufend durch Fortbildungen aktualisiert werden. Neben formalen Nachweisen sind Rechtskenntnisse, IT-Kompetenz und Projektmanagement-Erfahrung erforderlich.

Was ist der Unterschied zwischen internen und externen Datenschutzbeauftragten?

Interne Datenschutzbeauftragte sind fest angestellte Mitarbeiter mit besonderem Kündigungsschutz, vergleichbar einem Betriebsrat. Sie kennen das Unternehmen von innen. Sie benötigen jedoch mindestens zwei Tage pro Woche für ihre Datenschutzaufgaben. Externe Datenschutzbeauftragte sind Dienstleister ohne Anstellungsverhältnis. Sie haften für ihre Arbeit, bringen breite Expertise aus verschiedenen Branchen mit und bieten Vertretungsregelungen bei Urlaub oder Krankheit. Externe DSB sind sofort verfügbar und bei Bedarf ersetzbar. Interne Mitarbeiter müssen eingearbeitet werden. Kostenseitig sind externe DSB meist günstiger, da Ausbildungs- und Personalkosten entfallen. Beide haben die gleiche rechtliche Stellung nach DSGVO und müssen unabhängig agieren.

Wo finde ich Datenschutzbeauftragte in meiner Region?

Die Konzentration externer Datenschutzbeauftragter folgt der Wirtschaftskraft der Bundesländer. Nordrhein-Westfalen führt mit 246 Anbietern, gefolgt von Bayern (216) und Baden-Württemberg (154). Für die Suche eignen sich die Mitgliederdatenbanken des Bundesverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) und der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD). Firmendatenbanken bieten gezielte regionale Filter und umfassen 1.131 externe Datenschutzbeauftragte deutschlandweit. Landesdatenschutzbeauftragte können ebenfalls Kontakte zu regionalen Anbietern vermitteln. Online-Suchmaschinen listen zahlreiche Anbieter. Branchenerfahrung und Zertifizierungen sollten als Auswahlkriterien dienen. Die Erreichbarkeit und Verfügbarkeit des Datenschutzbeauftragten spielt eine wichtige Rolle bei der Auswahl.

Die Liste der Datenschutzbeauftragten in Deutschland zeigt einen dynamischen Wachstumsmarkt mit 1.131 externen Anbietern und 17 Landesdatenschutzbeauftragten plus BfDI. Die regionale Verteilung konzentriert sich auf wirtschaftsstarke Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Die DSGVO-Einführung und fortschreitende Digitalisierung treiben die Nachfrage nach qualifizierten Datenschutzexperten weiter an. Branchenspezialisierungen und professionelle Zertifizierungen prägen den Sektor zunehmend. Für Betriebe, Vertriebsteams, Marktforscher und Dienstleister bietet ein vollständiges Branchenverzeichnis der Datenschutzbeauftragten wertvollen Zugang zu Kontaktdaten und Marktstrukturen. Der Datenschutzmarkt bleibt ein zentraler Bestandteil der deutschen Wirtschaftslandschaft mit anhaltend positiver Entwicklungsperspektive.

Datenverfügbarkeit: Datenschutzbeauftragte

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Datenschutzbeauftragte in Deutschland.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele externe Datenschutzbeauftragte gibt es in Deutschland?
In Deutschland sind 1.131 externe Datenschutzbeauftragte erfasst (Stand 2023). Diese Zahl umfasst Einzelkämpfer, Freiberufler sowie Datenschutzfirmen unterschiedlicher Größe. Hinzu kommen 17 Landesdatenschutzbeauftragte. Jedes Bundesland verfügt über einen, wobei Bayern zwei Behörden unterhält. Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) ergänzt diese Struktur. Zusätzlich existieren spezialisierte Datenschutzbeauftragte für Kirchen und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. Der Markt wächst kontinuierlich aufgrund steigender DSGVO-Anforderungen und zunehmender Digitalisierung in Betrieben.
Wann muss ein Datenschutzbeauftragter benannt werden?
Die Benennungspflicht greift ab 20 Mitarbeitern, die regelmäßig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Kleinere Betriebe müssen ebenfalls einen Datenschutzbeauftragten benennen, wenn die Datenverarbeitung ihr Kerngeschäft ist oder besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden. Die gesetzliche Grundlage bilden Artikel 37 der DSGVO sowie Paragraf 38 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Firmen können zwischen internen Mitarbeitern und externen Dienstleistern wählen. Die Wahl muss der zuständigen Aufsichtsbehörde gemeldet werden. Der Datenschutzbeauftragte genießt besonderen Kündigungsschutz und muss frei von Interessenkonflikten agieren.
Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?
Die Kosten variieren erheblich nach Unternehmensgröße, Branche und Komplexität der Datenverarbeitung. Einzelkämpfer und kleinere Datenschutzfirmen bieten häufig Stundensatz-Modelle an. Größere Anbieter kalkulieren monatliche Festpreise. Die externe Variante ist meist günstiger als ein interner Datenschutzbeauftragter, da Ausbildungskosten und Personalausfall entfallen. Listendaten für Adresskäufe beginnen bei 0,20 Euro pro Adresse. Die Gesamtkosten für einen externen DSB hängen vom Leistungsumfang ab: Basisbetreuung, Schulungen, Audits und Projektbegleitung beeinflussen den Preis. Externe DSB bieten den Vorteil kalkulierbarer Kosten ohne Personalrisiko.
Welche Qualifikationen braucht ein Datenschutzbeauftragter?
Datenschutzbeauftragte müssen Fachkunde und Zuverlässigkeit gemäß Artikel 37 Absatz 5 DSGVO nachweisen. Gängige Zertifizierungen sind TÜV (DSB-TÜV, TÜV Rheinland, TÜV Süd, TÜV Nord), IHK-Lehrgänge, GDDcert/GDDcert.EU der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit, CIPP/E (Certified Information Privacy Professional Europe), udis-Zertifikate (Unabhängiges Datenschutz-Institut Saarland), DEKRA-Fachkraft Datenschutz sowie Hochschulzertifikate wie das Ulmer Modell der Fachhochschule Ulm. Zusätzlich werden CIPM (Certified Information Privacy Manager) und Datenschutz-Auditor-Zertifikate (TÜV) anerkannt. Die Qualifikation muss laufend durch Fortbildungen aktualisiert werden. Neben formalen Nachweisen sind Rechtskenntnisse, IT-Kompetenz und Projektmanagement-Erfahrung erforderlich.
Was ist der Unterschied zwischen internen und externen Datenschutzbeauftragten?
Interne Datenschutzbeauftragte sind fest angestellte Mitarbeiter mit besonderem Kündigungsschutz, vergleichbar einem Betriebsrat. Sie kennen das Unternehmen von innen. Sie benötigen jedoch mindestens zwei Tage pro Woche für ihre Datenschutzaufgaben. Externe Datenschutzbeauftragte sind Dienstleister ohne Anstellungsverhältnis. Sie haften für ihre Arbeit, bringen breite Expertise aus verschiedenen Branchen mit und bieten Vertretungsregelungen bei Urlaub oder Krankheit. Externe DSB sind sofort verfügbar und bei Bedarf ersetzbar. Interne Mitarbeiter müssen eingearbeitet werden. Kostenseitig sind externe DSB meist günstiger, da Ausbildungs- und Personalkosten entfallen. Beide haben die gleiche rechtliche Stellung nach DSGVO und müssen unabhängig agieren.
Wo finde ich Datenschutzbeauftragte in meiner Region?
Die Konzentration externer Datenschutzbeauftragter folgt der Wirtschaftskraft der Bundesländer. Nordrhein-Westfalen führt mit 246 Anbietern, gefolgt von Bayern (216) und Baden-Württemberg (154). Für die Suche eignen sich die Mitgliederdatenbanken des Bundesverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) und der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD). Firmendatenbanken bieten gezielte regionale Filter und umfassen 1.131 externe Datenschutzbeauftragte deutschlandweit. Landesdatenschutzbeauftragte können ebenfalls Kontakte zu regionalen Anbietern vermitteln. Online-Suchmaschinen listen zahlreiche Anbieter. Branchenerfahrung und Zertifizierungen sollten als Auswahlkriterien dienen. Die Erreichbarkeit und Verfügbarkeit des Datenschutzbeauftragten spielt eine wichtige Rolle bei der Auswahl.

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