Softwareunternehmen Firmenliste Deutschland
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Von branchenlisten.de
Aktualisiert am
Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland zählt 42.236 Softwareunternehmen (Stand 2019) mit einem gemeinsamen Jahresumsatz von 67,2 Milliarden Euro.
- Die Branche beschäftigt 405.676 Personen. Je Unternehmen beträgt der Umsatz durchschnittlich 1,6 Millionen Euro.
- Bayern führt das regionale Branchenverzeichnis mit 8.099 Softwareunternehmen an, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (7.396) und Baden-Württemberg (5.450).
- Der Softwaremarkt wächst kontinuierlich. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und das Internet der Dinge treiben das Wachstum an.
- Nur rund 80 Unternehmen erzielen mehr als 100 Millionen Euro Umsatz. Kleinstunternehmen und Start-ups prägen das Marktbild.
- Deutschland belegt weltweit den vierten Rang unter den Exporteuren von Software- und IT-Dienstleistungen.
- Eine professionelle Firmenliste der Softwarebranche ist für Vertriebsteams, Marktforscher und IT-Zulieferer ein unverzichtbares Werkzeug zur Neukundengewinnung.
Was sind Softwareunternehmen?
Softwareunternehmen konzipieren, entwickeln und vermarkten Softwarelösungen, Web-Anwendungen und Apps für unterschiedliche Anwendungsgebiete und Hardwaresysteme. Sie beraten Firmen bei der Implementierung neuer Programme. Zudem passen sie Lösungen an individuelle Kundenbedürfnisse an und übernehmen die langfristige Wartung ihrer Produkte. In Deutschland ordnet die Wirtschaftszweigsystematik diese Betriebe der WZ-Klasse 62.01 (Programmierungstätigkeiten) zu, die zum übergeordneten Segment der IT-Dienstleister gehört.
Synonyme Bezeichnungen sind Softwarehersteller, Softwareanbieter oder Softwarefirmen. Je nach Geschäftsmodell arbeiten diese Firmen als reine Produkthersteller oder als Dienstleister, die kundenspezifische Lösungen auf Auftrag entwickeln. SaaS-Unternehmen bilden eine besondere Untergruppe: Sie vermieten ihre Programme als Online-Dienst und ermöglichen flexibles Arbeiten ohne lokale Softwareinstallation.
Die Kundschaft der Softwarebranche umfasst nahezu alle Wirtschaftssektoren. Finanzinstitute, Logistikfirmen, das Gesundheitswesen, der Online-Handel und die Fertigungsindustrie benötigen spezialisierte Softwarelösungen. Diese breite Nachfragebasis macht die Softwareindustrie zum zentralen Treiber der Digitalisierung in Deutschland.
Wie viele Softwareunternehmen gibt es in Deutschland?
Die Softwarebranche gehört zu den personalstärksten Wirtschaftszweigen des Landes. 2019 zählte Deutschland 42.236 Softwareunternehmen unter der WZ-Klasse 62.01. Diese Firmen erwirtschafteten gemeinsam 67,2 Milliarden Euro Jahresumsatz und beschäftigten 405.676 Personen. Spezialisierte Firmendatenbanken weisen rund 38.993 Unternehmen aus, weil unterschiedliche Erhebungsmethoden zu abweichenden Zählungen führen.
| Kennzahl | Wert (Stand 2019) |
|---|---|
| Unternehmen gesamt | 42.236 |
| Jahresumsatz branchenweit | 67,2 Mrd. EUR |
| Beschäftigte | 405.676 |
| Durchschnittsumsatz je Unternehmen | 1,6 Mio. EUR |
| Umsatz je Mitarbeiter | 165.642 EUR |
| Unternehmen mit mehr als 100 Mio. EUR Umsatz | ca. 80 |
Der Markt weist eine ausgeprägte Größenpolarisierung auf. Von den erfassten Betrieben entfallen 20.368 auf Kleinstunternehmen und weitere 11.783 auf Kleinunternehmen. Nur 208 Firmen gelten als Großunternehmen. Das Wachstum verlief in den vergangenen Jahren konstant. Vollständige Zahlen für 2022 bis 2025 liegen noch nicht vor. Der reale Bestand dürfte heute deutlich über den Werten von 2019 liegen.
Regionale Verteilung: Softwareunternehmen nach Bundesland
Die geographische Verteilung folgt den wirtschaftlichen Schwerpunkten des Landes. Starke Industrieregionen, Universitätsstädte und gewachsene Technologiecluster ziehen überproportional viele Softwarefirmen an.
| Bundesland | Anzahl Softwareunternehmen |
|---|---|
| Bayern | 8.099 |
| Nordrhein-Westfalen | 7.396 |
| Baden-Württemberg | 5.450 |
| Berlin | 4.424 |
| Hessen | 3.167 |
| Niedersachsen | 2.371 |
| Hamburg | 1.797 |
| Sachsen | 1.460 |
| Rheinland-Pfalz | 1.331 |
| Schleswig-Holstein | 895 |
| Brandenburg | 788 |
| Thüringen | 453 |
| Saarland | 388 |
| Sachsen-Anhalt | 335 |
| Bremen | 333 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 306 |
Bayern führt mit 8.099 Unternehmen klar. München ist die Stadt mit der bundesweit höchsten Unternehmenskonzentration im Softwarebereich. Weitere Konzentrationen finden sich in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Nürnberg, Karlsruhe und Heidelberg. Baden-Württemberg profitiert von der SAP-Präsenz im Raum Walldorf und Heidelberg, die zahlreiche Zulieferer und Ausgründungen anzieht. Berlin hat sich als dynamisches Start-up-Zentrum etabliert und belegt Platz vier der regionalen Verteilung. Ostdeutsche Bundesländer verzeichnen deutlich geringere Unternehmenskonzentrationen. Mecklenburg-Vorpommern bildet mit 306 erfassten Softwarefirmen das Schlusslicht.
Marktentwicklung und Trends
Die Softwareindustrie befindet sich in einer anhaltenden Wachstumsphase. Digitalisierungsdruck treibt die Nachfrage in allen Wirtschaftssektoren an. Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und das Internet der Dinge eröffnen neue Anwendungsfelder und verändern die Geschäftsmodelle vieler Anbieter grundlegend. Unternehmen bevorzugen zunehmend flexible Abonnementlösungen gegenüber klassischen Lizenzmodellen. SaaS wächst am stärksten.
Ein strukturelles Hemmnis bleibt der Fachkräftemangel. Qualifizierte Softwareentwickler sind knapp, und dieser Engpass begrenzt die Kapazitäten auch wachstumsstarker Firmen spürbar. Viele Anbieter reagieren mit internationaler Rekrutierung, intensivierten Hochschulpartnerschaften und modernen Remote-Arbeitskonzepten. Der Markt bleibt dynamisch.
International zählt Deutschland zu den viertgrößten Exporteuren von Software- und IT-Dienstleistungen weltweit. In den Bereichen Industrie-4.0-Software, Automobilsoftware und ERP-Systemen genießen deutsche Anbieter globales Ansehen. Green IT und Nachhaltigkeit gewinnen strategisch an Bedeutung. Führende Firmen integrieren Umweltaspekte bereits in ihre Produktentwicklung.
Welche Arten von Softwareunternehmen gibt es?
Das Spektrum der deutschen Softwarebranche reicht von universellen Unternehmensanwendungen bis zu hochspezialisierten Nischenlösungen. Die wichtigsten Segmente lassen sich klar abgrenzen.
Unternehmenssoftware und ERP bildet das volumenstärkste Segment. SAP SE aus Walldorf erzielt mit umfassenden Lösungen für alle Geschäftsprozesse einen Jahresumsatz von 32 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist der einzige deutsche Vertreter unter den globalen Software-Top-10. Die rund 80 Firmen oberhalb der 100-Millionen-Euro-Umsatzgrenze konzentrieren sich stark in diesem Bereich.
Steuersoftware und Finanzsoftware richtet sich an Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und mittelständische Unternehmen. DATEV eG aus Nürnberg prägt diesen Bereich mit 1,2 Milliarden Euro Umsatz und 8.500 Mitarbeitern. Die Genossenschaft agiert zugleich als IT-Dienstleister für Kanzleien und kleine und mittelgroße Unternehmen.
Medizinische Software deckt Arztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken ab. CompuGroup Medical SE aus Koblenz beschäftigt rund 8.000 Mitarbeiter und zählt zu den international etablierten Anbietern in diesem Bereich.
Automobilsoftware ist für den deutschen Markt besonders prägend. Vector Informatik GmbH aus Stuttgart entwickelt Fahrzeug-Software-Tools und hat in einem hochspezialisierten Nischenmarkt eine internationale Führungsposition erarbeitet.
SaaS-Anbieter vermieten ihre Lösungen als Online-Dienst und verzeichnen rasantes Wachstum. Dieses Modell senkt die Einstiegshürden für Kunden erheblich. Weitere relevante Segmente sind IT-Sicherheit, HR-Software, CAD- und Engineering-Software sowie Prozesssoftware für Energiemanagement und Logistik.
Für wen ist eine Liste von Softwareunternehmen relevant?
Eine strukturierte Adressliste der Softwareunternehmen schafft Nutzen für eine breite Palette von Anwendern. Der Verwendungszweck variiert je nach Branche und Geschäftsziel.
Vertriebsteams aus dem IT-Zuliefer- und Beratungsbereich nutzen ein aktuelles Firmenverzeichnis, um neue Zielkunden präzise zu identifizieren. Ein Hersteller von Computersystemen kann mit einer gefilterten Firmenliste sofort loslegen. Filter nach Region, Unternehmensgröße oder Spezialisierung grenzen die Zielgruppe gezielt ein. So gestalten Sie Post-Mailing, Telefonmarketing und E-Mail-Kampagnen ressourcenschonend und treffsicher.
Personaldienstleister profitieren ebenfalls von Firmendaten der Softwarebranche. Der hohe Bedarf an IT-Fachkräften macht diese Betriebe zur attraktiven Zielgruppe für Kandidatenvermittlung. Marktforscher und Unternehmensberater greifen auf Unternehmensdatenbanken zurück, um Marktdaten zu analysieren, Wettbewerbsstrukturen zu kartieren und regionale Konzentrationen zu bewerten. Ein fundierter Branchenreport auf Basis aktueller Adressdaten liefert eine belastbare Grundlage.
Beachten Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Datennutzung. Die DSGVO und das UWG regulieren die Verwendung von Adressdaten für B2B-Kaltakquise. Im B2B-Bereich ist Direktmarketing per Post, Telefon und unter bestimmten Voraussetzungen per E-Mail auf Basis berechtigten Interesses zulässig. Seriöse Firmendaten stammen aus öffentlichen Quellen wie Handelsregister, Bundesanzeiger und Unternehmensregister. Diese öffentlichen Quellen sichern die rechtliche Grundlage der Adressdaten.
Datenverfügbarkeit: Softwareunternehmen
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Softwareunternehmen gibt es in Deutschland?
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