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Online Shops Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Online Shops-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Online-Shops
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Online Shops
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Liste Online Shops Deutschland erfasst 64.575 Unternehmen; die amtliche Klassifikation (WZ 47.91, Versand- und Internet-Einzelhandel) weist 32.261 Betriebe aus (Stand 2020).
  • Der deutsche Online-Handel erzielte 2024 ein Warenvolumen von 80,6 Mrd. € (plus 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr) sowie einen Gesamtumsatz von 104,7 Mrd. € (plus 4,1 Prozent).
  • Im Versand- und Internet-Einzelhandel sind deutschlandweit 238.121 Beschäftigte tätig (Stand 2020).
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 13.812 erfassten Betrieben an, gefolgt von Bayern (11.818) und Baden-Württemberg (8.960).
  • Der Online-Handel hält einen Marktanteil von 13,4 Prozent am deutschen Gesamteinzelhandel; 41 Prozent der stationären Händler vertreiben ihre Waren zusätzlich über das Internet.
  • Bekleidungs-Online-Shops bilden mit 5.277 Einträgen die größte Teilbranche in der Branchendatenbank, gefolgt von Lebensmittel-Shops (2.667) und Möbel-Shops (2.602).
  • Die zehn umsatzstärksten Onlinehändler vereinen rund 40 Prozent des Gesamtmarktes auf sich; internationale Plattformen wie Temu (3,4 Mrd. € Bruttohandelsvolumen 2024) und Shein (1,1 Mrd. € Umsatz) wachsen stark.
  • Aktuelle Adresslisten mit Online-Shop-Daten bieten Vertriebsteams, Logistikdienstleistern und Marktforschern direkten Zugang zu einer der wachstumsstärksten Unternehmensgruppen Deutschlands.

Was sind Online Shops?

Online Shops sind digitale Verkaufsplattformen, auf denen Unternehmen Waren über das Internet anbieten und verkaufen. Angebotsdarstellung, Kaufvorgang und Zahlungsabwicklung laufen vollständig elektronisch ab. Der Händler liefert die bestellte Ware per Versand oder stellt sie als Download bereit. Die Statistik ordnet solche Betriebe dem Einzelhandel zu; amtlich fallen sie unter die Klassifikation WZ 47.91 (Versand- und Internet-Einzelhandel). Gängige Synonyme sind Webshop, Internet-Shop, E-Shop und Versandhandel online.

Die Bedeutung von E-Commerce-Unternehmen für die deutsche Wirtschaft ist erheblich. Sie ergänzen den stationären Handel und verdrängen ihn in digitalisierten Produktsegmenten zunehmend. Kleine Betriebe erreichen bundesweit Kunden, ohne kostspielige Ladeninfrastruktur aufbauen zu müssen. Firmenverzeichnisse, Branchenbücher und Unternehmensdatenbanken verwenden all diese Begriffe gleichbedeutend.

Ein eigenständiger Online Shop unterscheidet sich vom offenen Marktplatz durch das Betreibermodell. Plattformen wie Amazon oder eBay stellen lediglich den Verkaufsrahmen für Drittanbieter bereit. Shop-Betreiber hingegen kontrollieren Markenauftritt, Sortiment und Kundenerlebnis vollständig selbst. Für eine strukturierte Firmenliste ist diese Unterscheidung relevant. Die enge amtliche Abgrenzung erfasst ausschließlich reine Versand- und Internethändler. Breitere Datenbanken berücksichtigen auch Firmen, die einen Webshop als Teil ihrer Omnichannel-Strategie betreiben.

Wie viele Online Shops gibt es in Deutschland?

Die Antwort hängt von der gewählten Definition ab. Die amtliche Klassifikation (WZ 47.91) erfasst Betriebe, deren Haupttätigkeit im Versand- und Internet-Einzelhandel liegt. Sie weist 32.261 Unternehmen aus (Stand 2020). Bezieht man Händler ein, die einen Webshop als ergänzenden Vertriebskanal betreiben, ergibt sich ein deutlich größeres Bild. Die Branchendatenbank dokumentiert 64.575 Betriebe mit Online Shop (Stand 2026). Beide Zahlen sind korrekt; sie messen unterschiedliche Abgrenzungen derselben Branche.

Der wirtschaftliche Umfang des Sektors ist beträchtlich. Das Warenvolumen erreichte 2024 einen Wert von 80,6 Mrd. €, ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtumsatz lag bei 104,7 Mrd. € (plus 4,1 Prozent); zum Vergleich betrug er 2023 noch 85,4 Mrd. €. Der Sektor beschäftigt 238.121 Personen. Der Marktanteil am deutschen Gesamteinzelhandel beträgt 13,4 Prozent. 41 Prozent der stationären Einzelhändler verkaufen zusätzlich im Internet. Die Grenze zwischen Online- und Offline-Handel verschwimmt zunehmend.

Wachstum bleibt die dominante Tendenz. Besonders dynamisch entwickeln sich das Lebensmittelsegment (rewe.de: plus 33,5 Prozent Umsatzwachstum 2024) und Online-Versandapotheken (shop-apotheke.com: plus 29,1 Prozent). Internationale Plattformen schärfen den Wettbewerb. Temu erzielte 2024 ein Bruttohandelsvolumen von 3,4 Mrd. € im deutschen Markt. Shein kam auf 1,1 Mrd. € Netto-E-Commerce-Umsatz und belegte damit Rang 7 im deutschen E-Commerce-Ranking. Der Markt bleibt in Bewegung.

Regionale Verteilung: Online Shops nach Bundesland

Die geografische Verteilung der Online Shops folgt im Wesentlichen der Bevölkerungs- und Wirtschaftsstärke der Bundesländer. Nordrhein-Westfalen führt mit 2.442 erfassten Betrieben die Adressliste an. NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland. Mit Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet verfügt es über drei Großstadtcluster und eine der dichtesten Logistikinfrastrukturen Europas.

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 2.442 22,3 %
Bayern 1.902 17,4 %
Baden-Württemberg 1.381 12,6 %
Niedersachsen 966 8,8 %
Hessen 817 7,5 %
Berlin 563 5,2 %
Sachsen 541 5,0 %
Rheinland-Pfalz 476 4,4 %
Schleswig-Holstein 443 4,1 %
Hamburg 341 3,1 %
Brandenburg 293 2,7 %
Thüringen 219 2,0 %
Sachsen-Anhalt 200 1,8 %
Mecklenburg-Vorpommern 153 1,4 %
Saarland 106 1,0 %
Bremen 85 0,8 %

Bayern profitiert vom wirtschaftsstarken Großraum München und einer überdurchschnittlich hohen Mittelstandsdichte. Im bundesweiten Städtevergleich belegt Berlin als einzelne Stadt den ersten Platz. Das dortige Startup-Ökosystem und eine digitalaffine Bevölkerung erklären die starke Position trotz geringer Fläche. Hamburg zeigt, dass internationale Handelshistorie auch kleine Flächenländer in die Spitzengruppe hebt. Ostdeutsche Bundesländer wie Sachsen (541) und Thüringen (219) weisen geringere absolute Zahlen auf. Sie verfügen jedoch über steigendes E-Commerce-Potenzial, günstigere Betriebskosten und eine wachsende Infrastruktur. Die Adressdaten zeigen insgesamt eine klare West-Ost-Tendenz, die sich mit fortschreitender Digitalisierung perspektivisch abschwächen dürfte.

Nach dem coronabedingten Boom und einer Konsolidierungsphase hat sich der Markt stabilisiert. Das Warenvolumen stieg 2024 um 1,1 Prozent, der Gesamtumsatz um 4,1 Prozent. Experten rechnen für 2025 mit einer Fortsetzung des positiven Trends, ohne die überhitzten Pandemiejahre zu wiederholen. Der Branchenreport signalisiert: nachhaltiges, moderates Wachstum hat die Konjunkturspitzen abgelöst.

Mehrere strukturelle Entwicklungen prägen den Sektor. Mobile Commerce gewinnt an Gewicht: Ein wachsender Anteil der Bestellungen läuft über Smartphones ab. Shop-Betreiber investieren entsprechend in mobile Nutzererfahrung und Ladezeiten. Direct-to-Consumer-Konzepte erlauben Herstellern, den Zwischenhandel zu umgehen und direkte Kundendaten aufzubauen. Social Commerce über Instagram Shopping oder TikTok Shop erschließt jüngere Käuferschichten. 41 Prozent der stationären Händler betreiben heute einen Online Shop. Das erweitert den Kreis relevanter Firmen in Firmendatenbanken kontinuierlich.

Internationale Konkurrenz ist der stärkste Treiber der Marktdynamik. Temu und Shein setzen heimische Händler mit aggressiven Niedrigpreisstrategien unter erheblichen Druck. Nachhaltig positionierte Online Shops entwickeln sich zu einem eigenständigen Marktsegment mit wachsender Nachfrage. Die Marktdaten zeigen auch eine technologische Konsolidierung: Shopware, Magento und Shopify dominieren die Shopsystem-Landschaft unter den größten 1.000 deutschen Online Shops.

Welche Arten von Online Shops gibt es in Deutschland?

B2C-Online-Shops (Business-to-Consumer)

Der weitaus größte Teil der deutschen Online Shops richtet sich direkt an Endverbraucher. B2C-Shops umfassen sowohl spezialisierte E-Commerce-Unternehmen als auch stationäre Händler, die ihr Angebot digital erweitern. Fashion, Elektronik und Lebensmittel sind die umsatzstärksten B2C-Segmente mit 20,0 Mrd. €, 18,4 Mrd. € und 11,3 Mrd. € Jahresumsatz (Stand 2023).

B2B-Online-Shops (Business-to-Business)

B2B-Shops bedienen Unternehmenskunden mit Fachsortimenten, Großhandelspreisen und Mengenstaffeln. Sie sind seltener öffentlich sichtbar als B2C-Shops, jedoch wirtschaftlich bedeutsam für Beschaffungsprozesse in Industrie und Dienstleistungssektor. Ein Branchenverzeichnis der Online Shops führt B2B-Plattformen häufig in eigenen Kategorien.

C2C-Plattformen (Consumer-to-Consumer)

Auf C2C-Marktplätzen handeln Privatpersonen miteinander. Der Plattformbetreiber stellt nur den technischen Rahmen bereit und ist nicht direkt an der Kaufabwicklung beteiligt. Typische Beispiele sind eBay Kleinanzeigen und Tauschbörsen für Gebrauchtwaren und Mode.

Online-Marktplätze

Marktplätze ermöglichen mehreren Händlern gleichzeitig den Verkauf unter einem Dach. Amazon erzielte 2024 mit einem Bruttohandelsvolumen von 52,0 Mrd. € die führende Marktplatz-Position in Deutschland. eBay folgte mit 8,7 Mrd. €, otto.de als hybrider Marktplatz kam auf 7,1 Mrd. € GMV.

Hersteller-Direktvertrieb

Immer mehr Produzenten betreiben eigene Online Shops, um den Zwischenhandel zu umgehen. Dieser Ansatz ermöglicht höhere Margen, direkte Kundendaten und stärkere Markenbindung. Für Firmenlisten und Adressdaten ist dieser Typ besonders wertvoll, da Ansprechpartner der ersten Führungsebene häufig direkt erreichbar sind.

Für wen ist eine Liste von Online Shops relevant?

Eine strukturierte Übersicht der Online Shops in Deutschland schafft für sehr unterschiedliche Nutzergruppen konkreten Mehrwert. Webhoster und IT-Dienstleister identifizieren Online-Händler als Zielgruppe für Hosting-Lösungen, Sicherheitszertifikate oder Shopsystem-Integrationen. Sie sprechen diese Betriebe gezielt per E-Mailing an. Mit 64.575 erfassten Betrieben zählt der Wirtschaftszweig zu den umfangreichsten adressierbaren Gruppen im deutschen B2B-Marketing.

E-Commerce-Agenturen nutzen ein aktuelles Firmenverzeichnis, um Kundenpotenziale nach Größe, Region oder Produktkategorie zu segmentieren. Sie identifizieren so systematisch Shops mit Optimierungspotenzial bei SEO, Performance-Marketing oder Conversion-Optimierung. Logistikdienstleister und Lagereianbieter profitieren gleichermaßen: Wer Fulfillment-Lösungen anbietet, findet in einer strukturierten Webshop-Betreiber-Liste direkten Zugang zu Entscheidungsträgern, ohne aufwendige Eigenrecherche.

Lieferanten und Großhändler, die neue Absatzkanäle erschließen wollen, nutzen Adressdaten zur Telefonakquise oder für Post-Mailings an Onlinehändler. Marktforscher und Analysten greifen auf Unternehmensdatenbanken zurück, um Marktanteile, regionale Verteilungen und Wettbewerberstrukturen zu verstehen. Startups und Gründer können mit einer strukturierten Firmenliste gezielt Kooperationspartner suchen, bevor sie in langwierige Eigenrecherche investieren. DSGVO-konforme B2B-Adresslisten, die ausschließlich öffentlich zugängliche Daten aus Handelsregister und Unternehmensregister verwenden, sind für alle genannten Zwecke rechtssicher einsetzbar.

Datenverfügbarkeit: Online Shops

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Online Shops in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Adresse100%
Website67%
E-Mail66%
Telefon82%
Ansprechpartner12%
Fax39%

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Online Shops gibt es in Deutschland?
Die Zahl hängt von der Definition ab. Die amtliche Klassifikation (WZ 47.91, Versand- und Internet-Einzelhandel) erfasste zuletzt 32.261 Betriebe (Stand 2020). Bezieht man Händler ein, die einen Webshop als Zusatzkanal betreiben, steigt die Zahl auf 64.575 (Stand 2026). Beide Werte sind korrekt; sie messen unterschiedliche Abgrenzungen derselben Branche und bilden gemeinsam ein vollständiges Bild des deutschen E-Commerce-Sektors.
Welche Produktkategorien erzielen den höchsten Umsatz im deutschen Online-Handel?
Fashion und Accessoires führen mit 20,0 Mrd. € Jahresumsatz (Stand 2023). CE/Elektro folgt mit 18,4 Mrd. €, Freizeit und Hobby mit 13,2 Mrd. €. Der Online-Anteil am Gesamtumsatz ist bei Bekleidung mit 41,8 Prozent am höchsten. Bei Lebensmitteln beträgt er noch 4,5 Prozent, wächst aber überdurchschnittlich schnell. Wachstumsstärkste Einzelsegmente 2024 sind der Lebensmittel-Online-Handel und Online-Versandapotheken.
Wo gibt es die meisten Online Shops in Deutschland?
Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit 2.442 Einträgen die höchste Konzentration, Bayern folgt mit 1.902 und Baden-Württemberg mit 1.381 erfassten Betrieben. Im bundesweiten Städtevergleich belegt Berlin den ersten Platz. Die regionalen Unterschiede spiegeln Bevölkerungsdichte, Wirtschaftsstärke und die Qualität der verfügbaren Logistikinfrastruktur wider.
Welche Arten von Online Shops lassen sich unterscheiden?
Das Branchenverzeichnis kennt drei Grundtypen nach Geschäftsmodell: B2C-Shops für Endverbraucher, B2B-Shops für Unternehmenskunden und C2C-Plattformen für den Handel unter Privatpersonen. Nach Betreibertyp unterscheidet man reine E-Commerce-Betriebe, stationäre Händler mit Online-Kanal, Hersteller im Direktvertrieb und offene Marktplätze wie Amazon, eBay oder Zalando. Diese Vielfalt spiegelt sich in der breiten Branchenstruktur der Firmendatenbank wider.
Welche Daten enthält eine vollständige Firmenliste für Online Shops?
Eine vollständige Firmenliste enthält neben Unternehmensname, Postadresse und Website in der Regel Telefon- und E-Mail-Adressen sowie Ansprechpartner der Geschäftsführungsebene. Hochwertige Datenbanken ergänzen die Kontaktdaten um Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme und Branchenzuordnung. Sie prüfen die Erreichbarkeit von Webseiten und aktualisieren Einträge kontinuierlich. So schließen sie veraltete Adressen aus und vermeiden Duplikate.
Wann ist der Kauf einer B2B-Adressliste für Online Shops DSGVO-konform?
DSGVO-konform ist die Nutzung, wenn die Daten ausschließlich aus öffentlich zugänglichen Quellen stammen: Handelsregister, Unternehmensregister, Bundesanzeiger. Die Verwendung beschränkt sich auf B2B-Direktmarketing. Privatadressen sind in solchen Listen nicht enthalten. Kaltakquise im B2B-Bereich ist grundsätzlich zulässig, wenn ein mutmaßliches geschäftliches Interesse besteht (§ 7 UWG). Schriftliche Direktwerbung an Unternehmen ist in der Regel ohne gesonderte Einschränkungen möglich.

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