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Amazon-Händler Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Amazon-Händler-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie Online-Shops
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Amazon-Händler
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland nutzen mehr als 40.000 kleine und mittlere Unternehmen Amazon als Vertriebskanal für ihre Produkte (Stand 2020).
  • Der durchschnittliche Jahresumsatz deutscher KMU auf Amazon liegt bei rund 450.000 Euro, wobei der Gesamtexportumsatz 2020 etwa 3,8 Milliarden Euro erreichte.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 112 erfassten Amazon-Verkäufern, gefolgt von Bayern (88) und Baden-Württemberg (56).
  • Etwa die Hälfte der deutschen Amazon-Händler nutzt Fulfillment by Amazon (FBA), rund 20.000 FBA-Händler sind unter den KMU aktiv.
  • Adresslisten von Amazon-Händlern werden vor allem von B2B-Dienstleistern, Marketing-Agenturen und Logistikanbietern für die Neukundengewinnung eingesetzt.
  • 68 der Top-100-Händler auf Amazon.de sind deutsche Unternehmen, die übrigen stammen hauptsächlich aus China, Hongkong, Großbritannien und den Niederlanden.

Was sind Amazon Marketplace Verkäufer?

Amazon Marketplace Verkäufer sind Händler, die Produkte über die Amazon.de Marketplace-Plattform anbieten. Diese Betriebe nutzen Amazon als Vertriebskanal neben oder anstelle eines eigenen Online-Shops. Der Amazon Marketplace fungiert als digitaler Marktplatz. Drittanbieter verkaufen ihre Waren neben den Produkten, die Amazon selbst vertreibt. Käufer sehen oft mehrere Angebote für dasselbe Produkt.

Die Bandbreite reicht vom Einzelanbieter bis zum professionellen Online-Händler mit mehreren tausend Artikeln. Viele Händler kombinieren verschiedene Vertriebskanäle. Sie verkaufen parallel auf dem eigenen Webshop, bei eBay und auf Amazon. Die Produktpalette umfasst nahezu alle Warengruppen: Bücher, Elektronik, Bekleidung, Haushaltsartikel, Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel. Amazon unterscheidet zwischen zwei Hauptmodellen: Seller Central für Drittanbieter (3P-Händler) und Vendor Central für Direktlieferanten (1P-Händler), die Waren direkt an Amazon verkaufen.

Statistisch werden Amazon-Händler in Deutschland meist unter der Kategorie E-Commerce erfasst. Eine eigene WZ-Klassifikation existiert nicht. Es handelt sich um eine Vertriebsform innerhalb des Online-Handels. Die Bedeutung von Amazon als Absatzkanal wächst kontinuierlich. Der Marktanteil am deutschen Online-Handel liegt bei über 30 Prozent. Rund 44 Millionen Deutsche kaufen regelmäßig auf der Plattform ein.

Wie viele Amazon Marketplace Verkäufer gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt etwa 40.000 kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Produkte über Amazon verkaufen (Stand 2020). Diese Zahl bezieht sich ausschließlich auf Betriebe mit Firmensitz in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl aller aktiven Verkäufer dürfte deutlich höher liegen. Einzelanbieter, internationale Händler mit Lieferung nach Deutschland und größere Konzerne sind in dieser Statistik nicht vollständig erfasst.

Von den rund 40.000 deutschen KMU nutzen etwa 20.000 das FBA-Programm (Fulfillment by Amazon). Das bedeutet: Rund die Hälfte überträgt Lagerung, Verpackung und Versand an Amazon. Die andere Hälfte wickelt die Logistik selbst ab (Fulfillment by Merchant, FBM). Diese Aufteilung zeigt deutlich, dass viele Händler weiterhin eigene Lager betreiben.

Analysen der Top-100-Händler auf Amazon.de zeigen eine deutliche Dominanz deutscher Anbieter. 68 der umsatzstärksten Verkäufer haben ihren Firmensitz in Deutschland. Die übrigen 32 Plätze verteilen sich auf internationale Händler: 13 aus China (davon 8 aus Hongkong), 7 aus den USA, 6 aus Großbritannien sowie einzelne Anbieter aus den Niederlanden, Südkorea, Frankreich, Polen, Dänemark, Bulgarien, der Schweiz, Tschechien und Mauritius.

Der Markt entwickelt sich dynamisch. Jährlich kommen neue Händler hinzu, während andere ihre Aktivitäten einstellen. Die wachsende Bedeutung von Amazon zeigt sich am Exporterfolg. Deutsche KMU erzielten 2020 über Amazon einen Exportumsatz von rund 3,8 Milliarden Euro.

Regionale Verteilung: Amazon Marketplace Verkäufer nach Bundesland

Die regionale Verteilung der Amazon-Händler folgt der allgemeinen Wirtschaftsstruktur. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg führen auch bei der Anzahl von Amazon-Verkäufern. Diese Konzentration spiegelt die generelle Verteilung von Unternehmen im E-Commerce-Bereich wider.

Bundesland Anzahl
Nordrhein-Westfalen 112
Bayern 88
Baden-Württemberg 56
Niedersachsen 43
Sachsen 29
Rheinland-Pfalz 25
Hessen 25
Berlin 24
Schleswig-Holstein 17
Thüringen 12
Hamburg 11
Sachsen-Anhalt 9
Brandenburg 8
Bremen 6
Mecklenburg-Vorpommern 4
Saarland 3

Nordrhein-Westfalen führt mit 112 erfassten Amazon-Händlern. Die zentrale Lage, gute Verkehrsanbindung und hohe Unternehmenskonzentration schaffen ideale Bedingungen. Bayern folgt mit 88 Verkäufern, begünstigt durch die starke Wirtschaft und innovative Start-up-Szene in München und Nürnberg. Baden-Württemberg liegt mit 56 Händlern auf Rang drei. Niedersachsen (43) und Sachsen (29) runden die Top-5 ab, wobei Leipzig als Logistikstandort besondere Bedeutung gewonnen hat.

Die Stadtstaaten Berlin (24) und Hamburg (11) weisen trotz geringerer Fläche eine hohe Händlerdichte auf. Das unterstreicht die urbane Konzentration von E-Commerce-Unternehmen. Ostdeutsche Flächenländer wie Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegen erwartungsgemäß im unteren Bereich.

Der Markt für Amazon-Verkäufer in Deutschland wächst kontinuierlich. Zwischen 2015 und 2020 hat sich die Zahl der kleinen und mittleren Unternehmen auf der Plattform nahezu verdoppelt. Dieser Wachstumstrend wurde durch die Corona-Pandemie noch verstärkt. Viele stationäre Händler erschlossen zusätzliche Online-Vertriebskanäle. Amazon profitiert von seiner Marktmacht: Ein Drittel des deutschen Online-Handelsumsatzes läuft über die Plattform.

Ein zentraler Trend ist die zunehmende Professionalisierung. Während früher viele Händler nebenberuflich oder als Kleingewerbe starteten, entwickeln sich immer mehr zu hauptberuflichen Anbietern mit mehreren Mitarbeitern. Tools für Repricing, Lagerbestandsverwaltung und Produktdatenoptimierung werden Standard. Die Konkurrenz durch internationale Anbieter steigt. Chinesische Händler nutzen oft aggressive Preisstrategien und FBA, um ohne eigene Infrastruktur in Europa präsent zu sein.

Die Digitalisierung der Lieferkette schreitet voran. Immer mehr Händler integrieren ERP-Systeme, nutzen die Amazon Selling Partner API für automatisierte Bestandsaktualisierungen und setzen auf Multi-Channel-Strategien. Amazon ist dabei nur ein Vertriebskanal unter mehreren. Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung. Verbraucher fragen zunehmend nach umweltfreundlichen Produkten und Verpackungen. Regulatorische Änderungen wie die erweiterte Herstellerverantwortung, Verpackungsgesetz-Anforderungen und verschärfte Produktsicherheitsvorschriften erfordern kontinuierliche Anpassungen.

Welche Arten von Amazon Marketplace Verkäufern gibt es?

Amazon-Händler lassen sich nach verschiedenen Kriterien klassifizieren. Die wichtigste Unterscheidung betrifft die Versandmethode. FBA-Händler (Fulfillment by Amazon) lagern ihre Waren in Amazon-Logistikzentren. Sie überlassen Verpackung, Versand und Kundenservice dem Plattformbetreiber. FBM-Händler (Fulfillment by Merchant) wickeln diese Aufgaben selbst ab. Rund 20.000 deutsche KMU nutzen FBA. Das entspricht etwa der Hälfte aller aktiven Amazon-Händler. FBA-Händler profitieren von der Prime-Kennzeichnung und besserer Sichtbarkeit, zahlen dafür aber monatliche Lager- und Versandgebühren.

Eine weitere Unterscheidung betrifft den Verkaufstarif. Individual Seller zahlen keine monatliche Grundgebühr, sondern 0,99 Euro pro verkauftem Artikel. Dieser Tarif eignet sich für Gelegenheitsverkäufer mit weniger als 40 Transaktionen monatlich. Professional Seller zahlen 39 Euro Grundgebühr pro Monat zuzüglich Verkaufsgebühren. Sie erhalten dafür Zugang zu erweiterten Funktionen wie Massen-Uploads, API-Zugriff und detaillierten Verkaufsberichten. Die meisten hauptberuflichen Händler nutzen den Professional-Tarif.

Nach Geschäftsmodell lassen sich Vendor-Central-Händler (1P) von Seller-Central-Händlern (3P) unterscheiden. 1P-Händler verkaufen ihre Waren direkt an Amazon, das sie dann im eigenen Namen weiterverkauft. 3P-Händler bleiben rechtlich selbst Verkäufer und nutzen Amazon nur als Plattform. Die meisten deutschen Händler agieren als 3P-Seller.

Produktspezialisierung bildet ein weiteres Unterscheidungsmerkmal. Re-Commerce-Anbieter wie MEDIMOPS und rebuy verkaufen gebrauchte Bücher, Medien und Elektronik. Eigenmarken-Händler entwickeln und vermarkten eigene Produktlinien. Großhändler bieten ein breites Sortiment etablierter Marken an.

Nach Unternehmensform reicht das Spektrum von Kleingewerbetreibenden (84 in der erfassten Stichprobe) über Kleinstunternehmen (142) und Kleinunternehmen (230) bis zu mittelständischen Betrieben (12) und Großunternehmen (4). Amazon Business Seller bedienen gezielt B2B-Kunden. Sie bieten spezielle Funktionen wie Mengenrabatte, Rechnungskauf und Mehrwertsteuerausweis.

Für wen ist eine Liste von Amazon Marketplace Verkäufern relevant?

Firmenlisten mit Amazon-Händlern dienen primär der B2B-Neukundengewinnung. Dienstleister und Produktanbieter nutzen solche Listen für zielgerichtetes Marketing. Die wichtigsten Zielgruppen lassen sich in mehrere Kategorien einteilen.

Softwareanbieter und E-Commerce-Agenturen stehen an vorderster Front. Sie bieten Amazon-Händlern Tools für Produktdatenoptimierung, automatisiertes Repricing, Lagerbestandsverwaltung oder Amazon-Advertising-Kampagnen an. Eine aktuelle Adressliste ermöglicht es diesen Anbietern, per E-Mail-Marketing, Telefonakquise oder Post-Mailing potenzielle Kunden zu erreichen. Typische Angebote umfassen Software für Multi-Channel-Vertrieb, ERP-Anbindungen oder Analytics-Tools.

Logistik- und Versanddienstleister bilden eine zweite wichtige Gruppe. Paketdienste, Fulfillment-Anbieter und Speditionsunternehmen konkurrieren um Händler, die nicht ausschließlich FBA nutzen. Rund die Hälfte der deutschen Amazon-Händler versendet selbst. Das stellt einen attraktiven Zielmarkt dar. Auch Verpackungsmaterial-Lieferanten, Etikettendruckereien und Anbieter von Lagerverwaltungssystemen profitieren vom Zugang zu aktuellen Händlerlisten.

Finanzdienstleister wie Factoring-Anbieter, Kreditgeber und Fintech-Unternehmen sprechen Amazon-Händler an, um Liquiditätslösungen zu vermitteln. Online-Händler haben oft Kapitalbedarf für Wareneinkauf und Vorfinanzierung, bevor Amazon die Umsätze auszahlt. Steuerberater mit E-Commerce-Spezialisierung, Rechtsanwälte für Handelsrecht und Versicherungsvermittler für Betriebshaftpflicht runden das Spektrum ab.

Marketing-Agenturen nutzen Händlerlisten, um Dienstleistungen wie Produktfotografie, Content-Erstellung, SEO-Optimierung von Produkttiteln oder Amazon-Advertising-Management anzubieten. Marktforschungsunternehmen setzen solche Listen für Branchenanalysen und Wettbewerbsbeobachtung ein. Lieferanten von Verbrauchsmaterialien finden in Amazon-Händlern eine klar definierte Zielgruppe. Die Verfügbarkeit aktueller, DSGVO-konformer Kontaktdaten beschleunigt die Marktbearbeitung erheblich.

Datenverfügbarkeit: Amazon-Händler

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Amazon-Händler in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Anteil der Einträge mit dem jeweiligen Datenfeld.

Website77%
E-Mail66%
Telefon82%

Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich einen Händler auf Amazon?
Um einen bestimmten Amazon-Verkäufer zu finden, nutzen Sie am besten die Amazon-Suchleiste mit dem genauen Händlernamen. Alternativ klicken Sie auf einer Produktseite unter der Preisangabe auf den angezeigten Verkäufernamen. Sie gelangen dann zum Profil des Anbieters. Amazon bietet keine dedizierte Verkäufersuche. In Ihren Bestellungen finden Sie ebenfalls die Namen der Verkäufer vergangener Käufe mit direktem Link zum jeweiligen Shop.
Wo sehe ich den Lieferanten bei Amazon?
Bei Amazon-Bestellungen erfahren Sie den Lieferanten im Bereich "Meine Bestellungen". Wählen Sie die entsprechende Bestellung aus und klicken Sie auf "Sendung verfolgen". Dort finden Sie den Lieferpartner (Amazon Logistics, DHL, Hermes etc.) sowie die Sendungsnummer. Bei Marketplace-Artikeln sehen Sie bereits auf der Produktseite unter "Verkauft von" und "Versand von", wer den Artikel liefert.
Wo finde ich Verkäufernachrichten bei Amazon?
Nachrichten von Amazon-Verkäufern erreichen Sie über das Message Center in Ihrem Amazon-Konto. Melden Sie sich an und navigieren Sie zum Nachrichtencenter. Dort finden Sie den Tab "Käufer-/Verkäufernachrichten". Hier sehen Sie die gesamte Korrespondenz mit Verkäufern. Verkäufer antworten normalerweise innerhalb von 48 Stunden. Sie erhalten oft auch eine Kopie der Nachricht in Ihrem E-Mail-Postfach. Über die Bestelldetails unter "Problem bei Bestellung" können Sie ebenfalls Kontakt aufnehmen.
Wie viele Amazon Seller gibt es in Deutschland?
In Deutschland verkaufen mehr als 45.000 kleine und mittlere Unternehmen auf dem Amazon Marketplace (Stand 2021). Die genaue Zahl schwankt, da ständig neue Händler hinzukommen und andere ihre Aktivitäten beenden. Von diesen KMU nutzen etwa 20.000 das FBA-Programm für Lagerung und Versand. Die Gesamtzahl aller aktiven Verkäufer liegt deutlich höher. Sie umfasst Einzelanbieter, internationale Händler und Großunternehmen.
Welche Daten sind über Amazon Marketplace Verkäufer verfügbar?
Über Amazon-Händler sind verschiedene Datenkategorien verfügbar. Öffentlich zugänglich sind Firmenname, Branche, Postadresse, Telefonnummer, Website und allgemeine E-Mail-Adresse. Diese Informationen stammen aus dem Handelsregister und Unternehmensangaben. Spezialisierte Datenanbieter erfassen zudem Ansprechpartner, Geschäftsführung, Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl und teilweise Umsatzdaten. Bewertungszahlen und Performance-Kennzahlen sind über Marketplace-Analyse-Tools abrufbar. Die Nutzung dieser Daten unterliegt DSGVO-Regelungen.

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