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Textilunternehmen Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Textilunternehmen-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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April 2026
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland sind 23.811 Modeunternehmen registriert, darunter Bekleidungseinzelhändler, Textilhersteller, Großhändler und Online-Shops (Stand 2026).
  • Der Markt verlagert sich klar Richtung Omnichannel: 54 Prozent der Deutschen kaufen Mode kombiniert stationär und online, lediglich 12 Prozent kaufen ausschließlich im Netz.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 675 Modeunternehmen, gefolgt von Bayern (416) und Baden-Württemberg (346).
  • Die Branchenstruktur ist kleinteilig: 10.657 Betriebe fallen in die Kategorie Kleingewerbe oder Freiberuf, nur 133 sind Großunternehmen.
  • Nachhaltigkeit, das EU-Lieferkettengesetz und Zertifizierungsstandards wie GOTS und Öko-Tex prägen die Marktentwicklung strukturell.
  • Professionelle Firmenlisten aus der Modebranche sparen Vertriebs- und Marketingteams über 516 Stunden Recherchezeit.
  • Spezialsegmente wie Berufsbekleidung, Luxusmode und Outdoor-Bekleidung gewinnen neben dem klassischen Einzelhandel kontinuierlich an Gewicht.

Was sind Modeunternehmen?

Modeunternehmen sind Betriebe, die Bekleidung, Schuhe und Accessoires für Damen, Herren und Kinder herstellen oder vertreiben. Sie decken die gesamte Wertschöpfungskette ab: vom Entwurf und Design über die Produktion bis zum Verkauf an Boutiquen, Einzelhändler und Großhändler. Das Sortiment reicht von klassischen Kleidungsstücken wie Hosen, Hemden und Jacken bis zu Schuhen und modischen Accessoires.

Branchenverzeichnisse und Firmendatenbanken verwenden mehrere Synonyme für diesen Wirtschaftszweig: Textilfirmen, Modefirmen, Bekleidungsunternehmen, Modehändler und Bekleidungshersteller. Die Branche gehört übergeordnet zur Textil- und Bekleidungsindustrie. Sie schließt sowohl produzierende als auch reine Handelsunternehmen ein.

Wer eine aktuelle Liste Modeunternehmen Deutschland benötigt, stößt auf eine heterogene Unternehmenslandschaft. Bestellungsbearbeitung, Kundenberatung und Warenlogistik gehören vielfach zum Kerngeschäft. Das Branchenbuch der deutschen Modebranche spiegelt eine enorme Vielfalt an Geschäftsmodellen wider: stationäre Geschäfte, Online-Shops und kombinierte Omnichannel-Betriebe.

Wie viele Modeunternehmen gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 23.811 Modeunternehmen (Stand 2026). Diese Zahl erfasst Betriebe aller Größenklassen, von Kleingewerbetreibenden bis zu börsennotierten Konzernen. Das Firmenverzeichnis der deutschen Modebranche gehört damit zu den umfangreichsten in Europa und bildet die Grundlage jeder seriösen Marktanalyse.

Unternehmensgrößenklassen in der Modebranche Deutschland (Stand 2026)

Größenklasse Unternehmen
Kleingewerbe / Freiberuf 10.657
Kleinstunternehmen 8.839
Kleinunternehmen 3.729
Mittelstand 453
Großunternehmen 133

Über 80 Prozent der Betriebe sind Kleingewerbe, Kleinstunternehmen oder Kleinunternehmen. Mittelständische Modefirmen bilden eine klare Minderheit; nur 133 Betriebe zählen zu den Großunternehmen. Der Markt ist in seiner Breite kleinteilig. Umsatzseitig dominieren jedoch wenige Konzerne das Geschehen: Die Otto Group erzielte 2022 rund 4,6 Milliarden Euro im Fashionbereich. Zalando kam auf 3,22 Milliarden Euro, H&M auf 2,9 Milliarden Euro. Bei den Beschäftigtenzahlen führen Adidas AG (59.137 Mitarbeiter), Hugo Boss AG (21.179) und PUMA SE (18.668).

Regionale Verteilung: Modeunternehmen nach Bundesland

Die geografische Verteilung der Modeunternehmen folgt den wirtschaftlichen Verdichtungsräumen. Bevölkerungsreiche Bundesländer mit starkem Einzelhandel verzeichnen die höchsten Unternehmenszahlen. Aktuelle Branchenkennzahlen belegen ein klares Konzentrationsmuster.

Modeunternehmen nach Bundesland (Stand 2026)

Bundesland Unternehmen Anteil
Nordrhein-Westfalen 675 25,7 %
Bayern 416 15,9 %
Baden-Württemberg 346 13,2 %
Hessen 246 9,4 %
Niedersachsen 192 7,3 %
Sachsen 138 5,3 %
Hamburg 117 4,5 %
Rheinland-Pfalz 112 4,3 %
Berlin 82 3,1 %
Schleswig-Holstein 69 2,6 %
Thüringen 62 2,4 %
Brandenburg 49 1,9 %
Sachsen-Anhalt 43 1,6 %
Mecklenburg-Vorpommern 35 1,3 %
Saarland 28 1,1 %
Bremen 12 0,5 %

Nordrhein-Westfalen führt mit 675 Unternehmen deutlich vor Bayern (416) und Baden-Württemberg (346). Düsseldorf gilt als anerkannte Modemetropole und zieht große Handelsunternehmen an. Herzogenaurach beherbergt Adidas und PUMA, Metzingen ist der Stammsitz von Hugo Boss. Berlin verdankt seine 82 Modeunternehmen der Rolle als Start-up-freundliche Hauptstadt, mit Zalando und einer lebendigen Nachwuchslabel-Szene. Hamburg profitiert von der Otto Group, Bonprix und seiner Funktion als Logistik- und Handelszentrum.

Der Bekleidungsmarkt Deutschland befindet sich im Strukturwandel. 54 Prozent der Konsumenten kaufen Mode kombiniert stationär und online; 34 Prozent setzen weiterhin ausschließlich auf den Fachhandel vor Ort. Stationäre Geschäfte verlieren Marktanteile, bleiben aber unverzichtbar: Anprobieren, persönliche Beratung und sofortige Mitnahme sind Vorteile, die kein Online-Shop vollständig replizieren kann.

Nachhaltigkeit verändert die Branchenstruktur dauerhaft. Das EU-Lieferkettengesetz erhöht die Transparenzanforderungen für Textilunternehmen spürbar. Zertifizierungen wie der GOTS-Standard und der Öko-Tex Standard 100 haben sich für immer mehr Modefirmen zur Marktzugangsvoraussetzung entwickelt. Behörden und Verbraucher bekämpfen Greenwashing aktiv. Betriebe mit echten Nachhaltigkeitsinitiativen sichern sich dadurch strukturelle Wettbewerbsvorteile.

Betriebe aller Größenklassen investieren in die Digitalisierung von Lagerhaltung, Produktion und Kundenkommunikation. Die Nachfrage nach strukturierten Adressdaten und gezielten Kampagnenlisten wächst stetig. Wer neue Kunden in der Modebranche gewinnen möchte, setzt auf datenbasierte Ansätze statt auf undifferenziertes Massenmarketing.

Welche Arten von Modeunternehmen gibt es?

Die Modebranche gliedert sich nach Handelsform und Produktspezialisierung in klar abgrenzbare Segmente. Jede Untergruppe bedient spezifische Kundensegmente und folgt einem eigenen Geschäftsmodell.

Bekleidungseinzelhändler bilden die weitaus größte Gruppe. Sie verkaufen Kleidung direkt an Endverbraucher: in stationären Geschäften, im Online-Shop oder als hybrides Omnichannel-Modell. Das Spektrum reicht von der inhabergeführten Boutique bis zur Filialkette mit mehreren hundert Standorten.

Textil-Großhändler agieren als Zwischenhändler zwischen Hersteller und Einzelhandel. Sie beziehen Ware in großen Mengen und beliefern Einzelhändler, Supermarktgruppen oder gewerbliche Abnehmer. Für Zulieferer, die neue Handelspartner suchen, ist eine Adressliste dieses Segments besonders wertvoll.

Textilhersteller produzieren Kleidungsstücke und Stoffe direkt. Hierzu zählen klassische Bekleidungshersteller ebenso wie Spezialanbieter für technische Textilien und Berufsbekleidung. Produzierende Betriebe sind besonders häufig in Bayern und Baden-Württemberg ansässig, wo gewachsene Industriestrukturen und Fachkräftepotenzial zusammenkommen.

Online-Shops für Bekleidung haben sich als eigenständiges Segment mit eigener Geschäftslogik etabliert. Sie verzichten auf Ladenlokale und setzen auf digitale Kundenansprache, breite Sortimentstiefe und schnelle Lieferlogistik. Hinzu kommen Brautmodengeschäfte, Luxusmode-Anbieter, Outdoor- und Sportbekleidung sowie der klassische Versandhandel. Die Branchenmessen Berlin Fashion Week, Bread & Butter und Munich Fabric Start spiegeln diese Segmentvielfalt jährlich wider.

Für wen ist eine Liste von Modeunternehmen relevant?

Eine strukturierte Firmenliste mit Modeunternehmen eignet sich für eine breite Palette gewerblicher Abnehmer. Der Nutzen reicht von der operativen Neukundengewinnung bis zur strategischen Marktanalyse.

Vertriebs- und Marketingteams profitieren am unmittelbarsten. Wer Modefirmen als Kunden gewinnen möchte, benötigt aktuelle Adressdaten für Mailing-Kampagnen und verifizierte Telefonnummern für die telefonische Ansprache. E-Mail-Adressen ergänzen das Kontaktportfolio für digitale Kampagnen. Ein Automationsunternehmen, das vollautomatisierte Lagerlösungen anbietet, kann mit einer zielgenau konfigurierten Liste gezielt Textilunternehmen mit großen Lagerkapazitäten identifizieren und ansprechen.

Transportunternehmen nutzen das Branchenverzeichnis, um Neukunden für Waren- und Logistikdienstleistungen zu gewinnen. Eine E-Mail-Kampagne mit passend segmentierter Adressliste ist deutlich effizienter als undifferenzierte Massenansprache.

Marktforschungsinstitute setzen strukturierte Unternehmensdatenbanken für Umfragen und Branchenreporte ein. Das Verzeichnis liefert eine valide Stichprobenbasis für repräsentative Erhebungen zum Bekleidungsmarkt Deutschland.

Einkaufs- und Beschaffungsabteilungen nutzen das Firmenverzeichnis für die Lieferantensuche. Nach Bundesland, Unternehmensgröße und Spezialisierung gefilterte Listen ermöglichen eine zielgenaue Vorauswahl. Professionelle Adressdaten enthalten 23.811 Postadressen, 19.022 Telefonnummern, 15.835 E-Mail-Adressen sowie 7.624 benannte Ansprechpartner. Dieser Umfang ermöglicht Multi-Channel-Kampagnen über alle relevanten Kontaktwege.

Datenverfügbarkeit: Textilunternehmen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Textilunternehmen in Deutschland.

Firmenname
Branche
Postadresse
Allgemeine Telefonnummer
Faxnummer
Webseite
Allgemeine E-Mail-Adresse

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Modeunternehmen gibt es in Deutschland?
In Deutschland sind 23.811 Modeunternehmen registriert (Stand 2026). Die Mehrheit sind Kleingewerbe und Kleinstunternehmen: 10.657 Betriebe fallen in die Kategorie Kleingewerbe oder Freiberuf, weitere 8.839 sind Kleinstunternehmen. Nur 133 Unternehmen zählen zu den Großunternehmen. Die Branche ist breit aufgestellt, wird aber umsatz- und beschäftigungsseitig von wenigen großen Konzernen dominiert.
Welche Arten von Modefirmen gibt es in Deutschland?
Zur Modebranche zählen Bekleidungseinzelhändler (stationär und online), Textil-Großhändler, Textilhersteller sowie spezialisierte Segmente wie Brautmodengeschäfte, Berufsbekleidung, Outdoor- und Sportbekleidung und Luxusmode. Online-Shops für Bekleidung gelten als eigenständige Kategorie mit wachsendem Marktanteil. Die Klassifikation erfolgt nach Handelsform und Produktspezialisierung. Jedes Segment hat eigene Anforderungen an Marktdaten und Kontaktinformationen.
Wo sind die meisten Modeunternehmen in Deutschland ansässig?
Nordrhein-Westfalen führt mit 675 Modeunternehmen, gefolgt von Bayern (416) und Baden-Württemberg (346). Wichtige regionale Cluster sind Düsseldorf, München, Hamburg und Berlin. Düsseldorf gilt als Modemetropole, München beherbergt unter anderem Mytheresa, Hamburg ist Sitz der Otto Group, und Berlin hat sich als Standort für Zalando und junge Modelabels etabliert.
Welche Daten sind über Modeunternehmen verfügbar?
Professionelle Firmendatenbanken erfassen Firmenname, Branche, Postadresse, Telefonnummer, Webseite und E-Mail-Adresse. Dazu kommen Angaben zu Geschäftsführung, Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl und Finanzkennzahlen wie Bilanzsumme und Betriebsergebnis. Nicht jeder Eintrag ist vollständig: Telefonnummern liegen für rund 80 Prozent der Unternehmen vor, E-Mail-Adressen für etwa 67 Prozent.
Was gilt rechtlich beim Einsatz von Modeunternehmen-Listen?
Beim Kauf und bei der Nutzung von Firmenlisten aus der Modebranche gelten DSGVO und UWG. B2B-Kaltakquise per Telefon und Post ist unter bestimmten Bedingungen zulässig, aber an konkrete rechtliche Rahmenbedingungen gebunden. Für E-Mail-Marketing an Unternehmen müssen Sie in der Regel ein berechtigtes Interesse nachweisen. Wer Adressdaten für Marketingkampagnen einsetzt, sollte die aktuelle Rechtslage zur Kaltakquise kennen, um DSGVO-konform zu handeln.
Wie aktuell sind Firmendatenbanken für die Modebranche?
Hochwertige Firmendatenbanken aktualisieren sich rund um die Uhr automatisch und durchlaufen vor jeder Auslieferung eine mehrstufige Verifizierung. Die Modebranche weist eine überdurchschnittlich hohe Unternehmens-Fluktuation auf: Neugründungen und Schließungen sind häufig. Käufer sollten daher auf Qualitätsgarantien mit Umtausch- oder Rückgaberecht für fehlerhafte Datensätze achten.

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