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M&A-Berater Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte M&A-Berater-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt je nach Abgrenzungsmethode zwischen 942 und 1.325 aktive M&A-Beratungsunternehmen (Stand 2026).
  • Bayern führt die regionale Verteilung mit 219 registrierten Firmen an, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 197 und Hessen mit 158 Beratungen.
  • Der Markt ist stark urban geprägt: München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg konzentrieren die größten und transaktionsstärksten Beratungsgesellschaften.
  • PWC führt die M&A-Liga-Tabelle 2025 mit 60 abgeschlossenen Deals an, vor Carlsquare mit 33 Transaktionen und Sehner Unternehmensberatung mit 23 Deals.
  • Strukturierte Adresslisten von M&A-Beratern eignen sich besonders für B2B-Akquise durch Software-, Datenraum- und Telefonserviceanbieter sowie für systematische Marktanalysen.
  • Die Branche gliedert sich in mindestens sieben Beratertypen: von der unabhängigen M&A-Boutique über Investmentbanken bis hin zu Nachfolgespezialisten für den Mittelstand.
  • DSGVO und UWG regeln den Einsatz von Firmenlisten für Kaltakquise; im B2B-Bereich ist Telefonansprache bei mutmaßlichem Interesse grundsätzlich zulässig.

Was sind M&A-Berater?

M&A-Berater sind spezialisierte Unternehmensberater, die Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions) professionell begleiten. Ihr Leistungsspektrum umfasst den vollständigen Transaktionsprozess: von der strategischen Analyse und Unternehmensbewertung über die Due-Diligence-Prüfung bis zur Verhandlungsführung und Vertragsgestaltung. Sie arbeiten sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite und tragen entscheidend zum erfolgreichen Abschluss komplexer Unternehmenstransaktionen bei.

Im deutschen Wirtschaftsraum ist die Transaktionsberatung ein eigenständiges Berufssegment innerhalb der übergeordneten Unternehmensberatung. Synonyme und verwandte Bezeichnungen umfassen Unternehmensmakler, Corporate Finance Berater, Nachfolgeberater, Firmenverkauf-Berater sowie M&A-Boutique. Das Spektrum ist breit. Gerade im Mittelstandsumfeld nutzen Berater den Begriff Nachfolgeberater häufig synonym. Ein erheblicher Teil der deutschen Transaktionen entfällt auf Unternehmensnachfolgen.

Für die M&A-Beratung existiert in Deutschland kein spezifisches Zulassungsrecht. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) fungiert als freiwilliger Berufsverband und setzt branchenweite Qualitätsstandards. Berater, die rechtliche oder steuerliche Leistungen erbringen, unterliegen zusätzlich der jeweiligen Berufsordnung: der Bundesrechtsanwaltsordnung oder dem Steuerberatungsgesetz. Diese offene Marktstruktur erklärt die außergewöhnliche Vielfalt im Firmenverzeichnis.

Wie viele M&A-Berater gibt es in Deutschland?

Die genaue Anzahl der M&A-Berater hängt von der Abgrenzungsmethode ab. Eine enge Definition, die rein auf M&A-fokussierte Beratungsgesellschaften abstellt, erfasst rund 942 Firmen. Eine breitere Erfassung, die auch Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte mit nachgewiesenem M&A-Schwerpunkt einschließt, kommt auf etwa 1.325 Unternehmen (Stand 2026). Beide Ansätze liefern wertvolle Marktdaten für unterschiedliche Analysebedarfe.

Größenklasse Anzahl Unternehmen
Kleingewerbe / Freiberuf 126
Kleinstunternehmen 418
Kleinunternehmen 385
Mittelstand 10
Großunternehmen 3

Die Branche ist stark kleinteilig strukturiert. Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen machen zusammen über 85 Prozent aller erfassten Beratungen aus. Nur drei Firmen zählen zur Kategorie Großunternehmen. Gleichzeitig konzentriert sich die Dealaktivität auf wenige, besonders aktive Häuser. PWC erzielte 2025 mit 60 abgeschlossenen Transaktionen den ersten Rang. Carlsquare folgte mit 33 Deals; Sehner Unternehmensberatung aus Hamburg belegte mit 23 Transaktionen den dritten Platz. Diese Zahlen belegen die ausgeprägte Lücke zwischen Beraterzahl und Transaktionsvolumen.

Regionale Verteilung: M&A-Berater nach Bundesland

Die geografische Konzentration von M&A-Beratern spiegelt die wirtschaftliche Struktur Deutschlands präzise wider. Finanzzentren und Industrieregionen ziehen Transaktionsspezialisten naturgemäß an, da dort Unternehmenskäufer, Finanzinvestoren und verkaufswillige Mittelständler gehäuft auftreten. Ostdeutsche Bundesländer verzeichnen in diesem Branchenbuch eine strukturell geringere Präsenz.

Bundesland Anzahl M&A-Berater (Stand 2026)
Bayern 219
Nordrhein-Westfalen 197
Hessen 158
Baden-Württemberg 106
Hamburg 59
Berlin 46
Niedersachsen 37
Rheinland-Pfalz 36
Sachsen 23
Schleswig-Holstein 20
Bremen 9
Brandenburg 9
Thüringen 8
Sachsen-Anhalt 6
Saarland 5
Mecklenburg-Vorpommern 4

Bayern führt die Rangliste mit 219 registrierten Beratungen. München fungiert dabei als dominanter Knotenpunkt: 56 der 200 größten M&A-Beratungen haben ihren deutschen Hauptsitz im Freistaat. Hessen profitiert von Frankfurt als europäischem Finanzzentrum, was die 158 Einträge erklärt. Nordrhein-Westfalen belegt Platz zwei, wobei Düsseldorf als Investmentbanking-Standort und Köln als NRW-Mittelstandszentrum besonders hervorstechen. Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet mit vier Einträgen die geringste Dichte. Das reflektiert die historisch bedingte Unternehmensstruktur und die geringere Kapitalmarktaktivität im ländlichen Nordosten.

Der deutsche M&A-Markt durchläuft seit 2023 eine Phase der Neuausrichtung. Nach dem Boom der Niedrigzinsjahre dämpfte der Zinsanstieg die Transaktionsaktivität bei fremdfinanzierten Deals spürbar. Private Equity agiert im Midmarket-Segment selektiver. Die demografisch bedingte Nachfolgewelle bleibt ein struktureller Wachstumstreiber. Jährlich suchen Zehntausende Familienunternehmen einen geeigneten Nachfolger. Das beschäftigt Unternehmensnachfolge-Berater wie KERN (34 deutschlandweite Standorte, 45 Mitarbeiter) oder con|cess M+A-Partner (20 Niederlassungen, 40 Mitarbeiter) dauerhaft.

Technologienahe Sektoren dominieren das Dealgeschehen. Software- und IT-Betriebe stehen bei Käufern besonders hoch im Kurs, was sich in der Spezialisierung führender Boutiquen widerspiegelt. Cross-Border-Transaktionen nehmen zu, da internationale Investoren gezielt nach deutschen Mittelständlern suchen. Dieser Trend stärkt spezialisierte Netzwerke mit globalem Käuferzugang. IMAP ist seit 1997 in Deutschland aktiv und führt ein 50-köpfiges Team. Clairfield International schloss in fünf Jahren 650 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 25 Milliarden Euro ab. Oaklins Germany verbindet lokale Expertise mit internationaler Reichweite.

Digitale Werkzeuge verändern die Arbeitsweise der Branche grundlegend. Virtuelle Datenräume haben physische Due-Diligence-Prozesse weitgehend ersetzt. Datengetriebene Ansätze zur Käuferidentifikation halten Einzug. Wer diese Instrumente effektiv beherrscht, kann mehr Transaktionen parallel begleiten und Prozesse messbar beschleunigen.

Welche Arten von M&A-Beratern gibt es?

Die M&A-Beratungslandschaft in Deutschland lässt sich in mindestens sieben Beratertypen unterteilen, die sich nach Leistungsfokus, Zielunternehmensgröße und Sektor erheblich unterscheiden.

Unternehmensmakler begleiten vorrangig kleine und mittlere Transaktionen, häufig im einstelligen Millionenbereich. Sie arbeiten erfolgsabhängig und vermitteln Käufer und Verkäufer direkt. Axanta AG aus Oldenburg und Roland Schwarzer Unternehmensverkauf sind bekannte Vertreter dieses Segments.

Nachfolgespezialist ist eine eigene Kernkategorie. Diese Berater konzentrieren sich auf Unternehmensübergaben im Kontext des demografischen Wandels. KERN beschäftigt 45 Mitarbeiter an 34 Standorten, con|cess M+A-Partner kommt auf 40 Mitarbeiter und 20 Niederlassungen. Beide zählen zu den Marktführern im KMU-Nachfolgebereich.

Corporate Finance Boutiquen wie Proventis Partners, CatCap oder ox8 Corporate Finance fokussieren sich auf mittelgroße Deals zwischen 10 und 250 Millionen Euro. Proventis Partners hat über 430 Transaktionen abgeschlossen und unterhält Büros in Frankfurt, Hamburg und Zürich. Die Häuser treten mandatsbasiert und ohne Interessenkonflikt auf.

Investmentbanken wie Houlihan Lokey, Lincoln International und Rothschild & Co begleiten Großtransaktionen ab 100 Millionen Euro aufwärts. Sie verfügen über internationale Netzwerke, umfangreiche Research-Ressourcen und tiefe Sektorkompetenz.

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater mit M&A-Fokus wie PWC, BDO und Rödl & Partner bringen neben der Transaktionsberatung auch prüferische und steuerliche Kompetenz ein. Sie sind besonders bei komplexen Unternehmensstrukturen und steuergetriebenen Transaktionsgestaltungen gefragt.

Rechtsanwaltskanzleien mit M&A-Praxis übernehmen die rechtliche Transaktionsbegleitung. Bei kleinen Deals unter 100 Millionen Euro gehören CMS und Taylor Wessing zu den führenden Adressen. Freshfields, Hengeler Mueller, Linklaters und Clifford Chance dominieren das Segment der Großtransaktionen ab 500 Millionen Euro.

Branchenspezialisten ergänzen das Spektrum mit tiefer Sektorkompetenz. IT-Firmenmakler und Carlsquare fokussieren auf den Technologiebereich. ConAlliance ist auf Healthcare spezialisiert, Kehlenbeck auf Logistik und Transport, esmera Partners auf erneuerbare Energien.

Für wen ist eine Liste von M&A-Beratern relevant?

Eine strukturierte M&A-Berater-Liste für Deutschland mit vollständigen Adressdaten ist für eine breite B2B-Zielgruppe nützlich. Der Anwendungsbereich reicht weit über die reine Beratersuche hinaus.

Softwareunternehmen, die Managementsoftware, Datenraum-Lösungen oder CRM-Systeme für den Transaktionsprozess entwickeln, nutzen eine Firmenliste zur gezielten Neukundengewinnung. M&A-Berater sind eine klar abgegrenzte und kaufkräftige Zielgruppe mit spezifischem Softwarebedarf. Post-Mailing, Telefonakquise und E-Mail-Marketing eignen sich für den strukturierten Erstkontakt in dieser Branche.

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ohne eigene M&A-Abteilung suchen über solche Verzeichnisse geeignete Kooperationspartner. Wenn ein Mandant einen Unternehmensverkauf plant, benötigen sie einen spezialisierten Transaktionsberater. Der richtige Branchenfokus und die passende regionale Präsenz entscheiden. Die Unternehmensdatenbank verkürzt diese Recherche erheblich.

Weiterbildungsanbieter und Konferenzveranstalter wenden sich gezielt an M&A-Berater, um Seminare zu Due Diligence, Unternehmensbewertung oder rechtlichen Grundlagen zu vermarkten. Callcenter, die professionellen Telefonservice für Beratungsgesellschaften anbieten, nutzen strukturierte Adressdaten als Akquisebasis.

Marktforscher und Analysten schätzen Firmenlisten als Ausgangsbasis für Branchenreports über die deutsche M&A-Landschaft. Je nach Untersuchungsziel lassen sich Betriebe nach Bundesland, Unternehmensgröße oder Beratungsfokus segmentieren. Das spart erheblichen Rechercheaufwand gegenüber manueller Zusammenstellung.

Die Nutzung von Firmenlisten für Kaltakquise unterliegt DSGVO und UWG. Im B2B-Kontext ist Telefonakquise bei mutmaßlichem Interesse zulässig. E-Mail-Marketing erfordert entweder eine Einwilligung oder einen konkreten sachlichen Zusammenhang.

Datenverfügbarkeit: M&A-Berater

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für M&A-Berater in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Welche M&A-Berater gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt zwischen 942 und 1.325 M&A-Beratungsunternehmen (Stand 2026), von kleinen Einpersonenberatungen bis zu internationalen Investmentbanken. Zu den aktivsten Beratern nach Dealanzahl gehören PWC mit 60 Transaktionen, Carlsquare mit 33 Deals sowie Sehner Unternehmensberatung mit 23 abgeschlossenen Deals in 2025. Daneben erfasst das Branchenverzeichnis Hunderte spezialisierter Boutiquen, Nachfolgeberater und große Wirtschaftskanzleien.
Wo gibt es die meisten M&A-Berater in Deutschland?
Bayern führt mit 219 registrierten M&A-Beratern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 197 und Hessen mit 158. Die wichtigsten Einzelstandorte sind München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin. Von den 200 größten Beratungsgesellschaften haben 175 ihren Hauptsitz in Deutschland; die übrigen stammen überwiegend aus den USA und dem Vereinigten Königreich.
Was gehört alles zu M&A?
M&A umfasst alle Transaktionen, bei denen Unternehmen, Unternehmensanteile oder operative Vermögensgegenstände erworben oder veräußert werden. Dazu zählen Unternehmenskäufe und Unternehmensverkäufe, Fusionen, Carve-outs, Spin-offs, Management-Buy-outs und Management-Buy-ins sowie Minderheits- und Mehrheitsbeteiligungen. M&A-Berater begleiten den gesamten Prozess von der Strategie über Due Diligence bis zum Signing und Closing der Transaktion.
Wie viel verdient ein M&A-Berater?
Das Einstiegsgehalt als M&A-Spezialist liegt bei durchschnittlich 58.600 Euro brutto pro Jahr. Nach zehn Jahren Berufserfahrung steigt das Gehalt auf durchschnittlich 79.300 Euro. Senior-Berater in Investmentbanken und etablierten Boutiquen erzielen deutlich höhere Vergütungen, die sich häufig aus einem Fixgehalt und transaktionsgebundenen Erfolgsboni zusammensetzen.
Welche Daten sind über M&A-Berater in Deutschland verfügbar?
Strukturierte Beraterlisten enthalten typischerweise Firmenname, Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Webseite, Geschäftsführung, Unternehmensgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Beratungsfokus und Referenztransaktionen. Verfügbare Firmendatenbanken bieten bis zu 942 Einträge mit Postadressen, 714 Einträge mit Telefonnummern und 663 Einträge mit E-Mail-Adressen. Seriöse Anbieter liefern DSGVO-konforme Datenpakete im Excel-Format, teils mit serienbrieftauglicher Aufbereitung.
Welches Rechtsgebiet ist für M&A-Transaktionen relevant?
M&A-Transaktionen berühren mehrere Rechtsgebiete gleichzeitig. Gesellschaftsrecht, Vertragsrecht und Kartellrecht sind die zentralen Bereiche. Bei größeren Deals prüfen das Bundeskartellamt oder die EU-Kommission, ob der Zusammenschluss den Wettbewerb beeinträchtigt. Steuerrecht spielt bei der Transaktionsstrukturierung eine entscheidende Rolle. M&A-Berater ohne Rechts- oder Steuerlizenz arbeiten in diesen Fragen eng mit spezialisierten Wirtschaftskanzleien zusammen.

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