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Steuerberater für Landwirtschaft Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Steuerberater für Landwirtschaft-Unternehmen in Deutschland zu – mit Kontaktdaten, Firmenprofilen und, wo verfügbar, Ansprechpartnern.

Kategorie BeraterKategorie Steuern
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland verzeichnet exakt 255.010 Landwirtschaftsbetriebe (Stand 2023), die gemeinsam eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 16,6 Millionen Hektar bewirtschaften.
  • Der gesamte Standardoutput der deutschen Landwirtschaft beträgt 49,6 Milliarden Euro jährlich, was einem Durchschnitt von rund 194.440 Euro je Betrieb entspricht.
  • Die Branche beschäftigt insgesamt 875.900 Arbeitskräfte und ist damit ein bedeutender Arbeitgeber im ländlichen Raum.
  • Bayern führt die regionale Rangliste mit 81.560 Betrieben deutlich an, gefolgt von Baden-Württemberg (37.500) und Niedersachsen (34.040).
  • Der Markt befindet sich in einem langfristigen Konsolidierungstrend: Zwischen 2020 und 2023 sank die Betriebszahl von 262.800 auf 255.010.
  • Die Branche umfasst zwölf spezialisierte Betriebsformen, von Ackerbau über Bio-Landwirtschaft bis hin zu Imkereien und Biogasanlagen.
  • Für B2B-Vertrieb und Marketing bieten spezialisierte Firmendatenbanken bis zu 29.754 verifizierte Adressen von Landwirtschaftsbetrieben mit vollständigen Kontaktdaten (Stand Januar 2026).
  • Die Nutzung kommerzieller Adresslisten für Agrarbetriebe ist auf Basis berechtigten Interesses im B2B-Kontext DSGVO-konform zulässig.

Was sind Landwirtschaftsbetriebe?

Landwirtschaftsbetriebe sind wirtschaftliche Einheiten der Primärproduktion, die Erzeugnisse wie Getreide, Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte herstellen. Sie betreiben Ackerbau, Viehzucht, Geflügelhaltung oder Spezialkulturen, je nach Standort und natürlichen Voraussetzungen. Viele Betriebe haben sich ergänzend auf Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe spezialisiert.

Firmenverzeichnisse und Branchenverzeichnisse klassifizieren Agrarbetriebe systematisch nach dem NACE-Code 01 (Pflanzenbau und Tierhaltung). Das Branchenbuch der deutschen Landwirtschaft ordnet Betriebe nach ihrer betriebswirtschaftlichen Ausrichtung, also etwa Ackerbau, Milchwirtschaft oder Gartenbau. Rechtlich treten Landwirtschaftsunternehmen überwiegend als Einzelunternehmen auf. Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR), GmbH, eingetragene Genossenschaften und Personenhandelsgesellschaften sind ebenfalls verbreitet. Juristische Personen machen dabei nur rund vier Prozent aller Betriebe aus.

Die Branche gehört zur übergeordneten Wirtschaftsgruppe Land- und Forstwirtschaft. Begriffe wie Bauernhöfe, Agrarbetriebe und landwirtschaftliche Betriebe werden im allgemeinen Sprachgebrauch weitgehend synonym verwendet. Als Grundpfeiler der deutschen Ernährungswirtschaft versorgen Landwirtschaftsbetriebe vorgelagerte Rohstoffmärkte ebenso wie nachgelagerte Lebensmittelhersteller. Für Unternehmen, die eine aktuelle Liste Landwirtschaft Deutschland für den Vertrieb benötigen, ist die korrekte Branchenklassifikation die Grundlage jeder zielgenauen Adressselektion.

Wie viele Landwirtschaftsbetriebe gibt es in Deutschland?

Die Liste Landwirtschaftsbetriebe Deutschland dokumentiert exakt 255.010 Betriebe (Stand 2023). Diese Zahl bildet die Grundlage für jeden seriösen Branchenreport und ist der verlässlichste Ausgangswert für aktuelle Marktdaten. Die Betriebe bewirtschaften gemeinsam rund 16,6 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche.

Der Agrarsektor erzielt einen Gesamtstandardoutput von 49,6 Milliarden Euro jährlich. Je Betrieb entspricht das einem Durchschnitt von 194.440 Euro. Insgesamt beschäftigt die deutsche Landwirtschaft 875.900 Personen. Die Branche ist damit nicht nur ökonomisch bedeutend, sondern als Arbeitgeber im ländlichen Raum unverzichtbar.

Der Strukturwandel prägt die Branche seit Jahrzehnten. Die Betriebszählung 2020 erfasste noch 262.800 Betriebe. Bis 2023 sank diese Zahl auf 255.010, was einem Rückgang von rund 2,96 Prozent entspricht. Weniger Betriebe bewirtschaften heute größere Flächen. Kommerzielle Adressdatenbanken erfassen derzeit rund 29.754 Betriebe mit verifizierten Kontaktdaten (Stand Januar 2026). Die Differenz zur amtlichen Betriebszahl erklärt sich dadurch, dass viele Familienbetriebe keine eigene Online-Präsenz unterhalten.

Regionale Verteilung: Landwirtschaftsbetriebe nach Bundesland

Die regionale Verteilung der deutschen Landwirtschaft ist ausgeprägt ungleich. Bayern konzentriert mit 81.560 Betrieben fast ein Drittel aller Betriebe auf sich. Baden-Württemberg (37.500), Niedersachsen (34.040) und Nordrhein-Westfalen (33.570) folgen mit deutlichem Abstand. Diese vier Bundesländer vereinen gemeinsam rund 73 Prozent aller Betriebe des Landes.

Bundesland Anzahl Betriebe (Stand 2023)
Bayern 81.560
Baden-Württemberg 37.500
Niedersachsen 34.040
Nordrhein-Westfalen 33.570
Rheinland-Pfalz 15.310
Hessen 15.300
Schleswig-Holstein 11.630
Sachsen 6.490
Brandenburg 5.370
Mecklenburg-Vorpommern 4.750
Sachsen-Anhalt 4.150
Thüringen 3.590
Saarland 1.070
Hamburg 510
Bremen 130
Berlin 50

Das ausgeprägte Ost-West-Gefälle erklärt sich durch strukturhistorische Unterschiede. In Westdeutschland und Bayern dominieren kleine und mittlere Familienbetriebe, die das Bild der Agrarlandschaft prägen. In den ostdeutschen Bundesländern gibt es zwar deutlich weniger Betriebe, diese sind jedoch im Durchschnitt erheblich größer. Agrarholdings bewirtschaften in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen zwischen 19 und 37 Prozent der jeweiligen landwirtschaftlichen Fläche. Weinbaubetriebe konzentrieren sich auf Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern. Deutschlands Hopfenanbau deckt rund ein Drittel der weltweiten Anbaufläche ab und gilt als Besonderheit des Freistaats.

Der Agrarsektor befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die Betriebsanzahl sinkt kontinuierlich, während die durchschnittliche Betriebsfläche steigt. Der Rückgang von 262.800 auf 255.010 Betriebe innerhalb von drei Jahren zeigt: Betriebsaufgaben und Zusammenschlüsse prägen das strukturelle Bild. Die Flächenkonzentration in ostdeutschen Agrarholdings verstärkt diesen Trend zusätzlich.

Bio-Landwirtschaft bleibt ein stabiles Wachstumssegment. Mit 28.630 ökologisch wirtschaftenden Betrieben (Stand 2023) haben sich Biobauernhöfe als fester Bestandteil der deutschen Agrarstruktur etabliert. Bayern (10.810 Öko-Betriebe) und Baden-Württemberg (4.770) führen dieses Ranking an. Öko-Betriebe bewirtschaften insgesamt 1,85 Millionen Hektar. Der Trend hält an.

Digitalisierung und Smart Farming gewinnen als Wettbewerbsfaktoren an Bedeutung. Präzisionslandwirtschaft, GPS-gestützte Maschinensteuerung und Fernsensortechnik senken Betriebskosten und verbessern die Ressourceneffizienz. Die GAP-Reform der EU setzt durch Öko-Regelungen und Nachhaltigkeitsanforderungen der aktuellen Förderperiode zusätzliche Rahmenbedingungen für alle Betriebe. Ungeklärte Hofnachfolgen und der Fachkräftemangel bleiben strukturelle Herausforderungen, die den Konsolidierungsdruck mittelfristig weiter erhöhen werden.

Welche Arten von Landwirtschaftsbetrieben gibt es in Deutschland?

Ackerbau- und Getreidebaubetriebe bilden die zahlenmäßig größte Gruppe der deutschen Agrarstruktur. Ihr Schwerpunkt liegt in Nord- und Ostdeutschland, wo großflächige Strukturen überwiegen. Diese Betriebe produzieren Getreide, Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln und Mais für den Lebensmittel- und Energiemarkt.

Betriebe der Viehwirtschaft und Tierhaltung umfassen Milcherzeugung, Schweinehaltung, Geflügelzucht sowie Schaf- und Ziegenhaltung. Sie sind bundesweit verteilt, mit Schwerpunkten in Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Tierhaltungsbetriebe sind eine besonders attraktive Zielgruppe für Futtermittelhersteller und Tiergesundheitsdienstleister.

Gartenbaubetriebe und Gemüsebauer arbeiten arbeitsintensiv und häufig auf kleinen Flächen. Spezialisierte Firmendatenbanken erfassen rund 1.995 Gemüsebaubetriebe. Obstbaubetriebe konzentrieren sich auf regionale Cluster wie den Bodensee oder das Alte Land bei Hamburg.

Weinbaubetriebe sind auf Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern konzentriert. Das Ökolandbau-Betriebe-Verzeichnis umfasst 28.630 zertifizierte Bio-Betriebe (Stand 2023). Sie verteilen sich über alle Bundesländer. Forstwirtschaftliche Betriebe (2.278 erfasst), Imkereien (1.619), Spargelhöfe (1.812) und Erdbeerhöfe (294) repräsentieren spezialisierte Nischensegmente. Mit 2.744 erfassten Einheiten sind Reiterhöfe und Pferdezuchtbetriebe ein wachsendes, dienstleistungsorientiertes Segment. Biogasanlagen als Nebenerwerb haben sich bei vielen Betrieben als stabiler Einkommenszweig etabliert. Die offizielle Einordnung aller Betriebsformen basiert auf der EU-Betriebstypologie (FADN) und den WZ-2008-Codes 01.1 bis 01.7. Diese Codes dienen in der Unternehmensdatenbank als präzise Suchfilter.

Für wen ist eine Liste von Landwirtschaftsbetrieben relevant?

Ein strukturiertes Verzeichnis der Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland erschließt eine breite Zielgruppe aus Industrie und Dienstleistungssektor. Landmaschinenhändler und Agrartechnikunternehmen nutzen Adresslisten zur Vertriebsplanung und Neukundengewinnung. Mithilfe von Regionalfiltern lassen sich Betriebe gezielt nach Bundesland oder Landkreis ansprechen. Präzise Agrarbetrieb-Adressen sind das Fundament jeder erfolgreichen Außendienstkampagne.

Saatgut-, Düngemittel- und Pflanzenschutzmittelhersteller setzen auf Direktmarketing per Post, E-Mail und Telefon. Die Selektion nach Betriebstyp ermöglicht es, etwa Ackerbauunternehmen separat von Gemüsebauern zu kontaktieren. Futtermittelhersteller richten ihre Kampagnen gezielt an Viehhaltungsbetriebe, da dort der Produktbedarf klar definiert ist.

Agrarberatungsunternehmen, Steuerberater für die Landwirtschaft und Finanzdienstleister nutzen strukturierte Adressdaten für die Zielgruppenauswahl nach Betriebsgröße und Umsatzklasse. Versicherungsunternehmen und Energieanbieter für Biogasanlagen setzen auf Selektion nach Spezialisierung. Marktforschungsinstitute nutzen das Firmenverzeichnis Landwirtschaft als Grundlage für repräsentative Umfragen und Branchenanalysen. Die Standortplanung für Agrarhandelsunternehmen profitiert zudem von der GPS-Koordinaten-Funktion moderner Firmenlisten. Die Agrarbetriebe-Kontaktliste bildet somit ein zentrales Instrument für professionelle B2B-Kommunikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Agrarsektors.

Datenverfügbarkeit: Steuerberater für Landwirtschaft

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Steuerberater für Landwirtschaft in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Landwirtschaftsbetriebe gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 255.010 Landwirtschaftsbetriebe (Stand 2023), die gemeinsam 16,6 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche bewirtschaften. Kommerzielle Adressdatenbanken erfassen davon rund 29.754 Betriebe mit vollständigen Kontaktdaten. Die Differenz entsteht, weil viele Familienbetriebe keine eigene Web-Präsenz unterhalten und in digitalen Branchenverzeichnissen nicht vollständig abgebildet werden.
Wo gibt es die meisten Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland?
Bayern führt mit 81.560 Betrieben die Agrarbetriebe-Bundesland-Statistik deutlich an. Danach folgen Baden-Württemberg mit 37.500 und Niedersachsen mit 34.040 Betrieben. Die geringste Betriebsanzahl weisen Berlin (50), Bremen (130) und Hamburg (510) auf.
Welche Arten von Landwirtschaftsbetrieben gibt es in Deutschland?
Die deutschen Landwirtschaftsbetriebe umfassen zwölf Hauptkategorien: Ackerbau, Viehwirtschaft, Gartenbau, Weinbau, Obstbau, ökologischer Landbau, Forstwirtschaft, Imkereien, Spargelhöfe, Erdbeerhöfe, Pferdehaltung und Biogasanlagen. Die EU-Betriebstypologie nach FADN klassifiziert sie nach betriebswirtschaftlicher Ausrichtung. Bei gezielten Datenbankrecherchen kommen die WZ-2008-Codes 01.1 bis 01.7 zum Einsatz.
Wo kann ich EU-Agrarzahlungen für Landwirte einsehen?
Alle Empfänger von EU-Agrarförderungen in Deutschland sind über eine öffentliche Förderdatenbank einsehbar. Für das Agrar-Haushaltsjahr 2023 sind dort rund 310.000 Begünstigte mit Gesamtzahlungen von 6,9 Milliarden Euro gelistet. Die Daten umfassen Zahlungen aus dem EGFL (Direktzahlungen) und dem ELER (ländliche Entwicklung) und werden jährlich aktualisiert.
Wer nutzt eine Liste von Landwirtschaftsbetrieben im B2B-Bereich?
Hauptanwender sind Landmaschinenhändler, Saatguthersteller, Düngemittelanbieter, Futtermittelproduzenten, Agrarberatungsunternehmen, Steuerberater, Versicherungen und Energieanbieter für Biogasanlagen. Sie nutzen strukturierte Adresslisten für Direktmarketing per Post, E-Mail und Telefon. Marktforschungsinstitute verwenden die Firmendaten zusätzlich für repräsentative Umfragen und Branchenanalysen im Agrarbereich.
Welche Daten enthält eine professionelle Landwirte-Datenbank?
Professionelle Firmendatenbanken für Landwirtschaftsbetriebe bieten bis zu 20 Datenfelder, darunter Firmenname, Branche, Postadresse, Telefon, E-Mail, Webseite, Geschäftsführung, Umsatzklasse, Mitarbeiteranzahlklasse, Bundesland, Landkreis und GPS-Koordinaten. Die Daten werden kontinuierlich aktualisiert. Alle enthaltenen Firmendaten sind DSGVO-konform aufbereitet und für B2B-Direktmarketing einsetzbar. ## Agrarsektor im Überblick Deutschland verfügt mit 255.010 Landwirtschaftsbetrieben und einem Gesamtstandardoutput von 49,6 Milliarden Euro über einen der bedeutendsten Agrarsektoren in Europa. Die Liste Landwirtschaft Deutschland zeigt eine klare regionale Konzentration in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Ostdeutschland dagegen ist durch wenige, aber großflächige Betriebe geprägt. Der anhaltende Strukturwandel, das Wachstum des Ökolandbaus mit 28.630 Bio-Betrieben und die Digitalisierung des Sektors prägen die Branchenentwicklung nachhaltig. Ein strukturiertes Verzeichnis der Landwirtschaftsbetriebe Deutschland bildet die Datengrundlage für effektives B2B-Marketing. Unternehmen, die Agrarbetriebe als Zielgruppe erschließen möchten, finden dort rechtskonforme und aktuelle Adressdaten.

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