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Feuerwehren Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Feuerwehren-Unternehmen in Deutschland zu. Inklusive Geschäftsführern, Kontaktdaten und Firmenprofilen.

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April 2026
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt insgesamt 43.401 Feuerwehren aller Typen, davon 23.760 Freiwillige Feuerwehren, 114 Berufsfeuerwehren und 728 Werkfeuerwehren (Stand 2023).
  • Mit 1.458.560 Mitgliedern sind die deutschen Feuerwehren eine der größten ehrenamtlichen Organisationen Europas; 93,6 Prozent aller aktiven Einsatzkräfte engagieren sich freiwillig.
  • Bayern führt die regionale Verteilung mit 580 erfassten Einrichtungen an, gefolgt von Niedersachsen (554) und Hessen (522).
  • Der Einsatzschwerpunkt verlagert sich: Zwei Drittel aller 4,4 Millionen jährlichen Einsätze entfallen auf technische Hilfeleistung und Rettungsdienst, nicht auf Brandbekämpfung.
  • Für den Vertrieb von Feuerwehrtechnik, Sicherheitsausrüstung und Brandschutzmitteln bietet eine strukturierte Firmenliste mit Feuerwehr-Adressdaten erhebliche Effizienzvorteile gegenüber manueller Recherche.
  • Die Branche gliedert sich in neun Organisationstypen, von der kommunalen Freiwilligen Feuerwehr bis zur spezialisierten Flughafenfeuerwehr.
  • Verfügbare Firmendatenbanken umfassen bis zu 3.378 kaufbare Einträge mit Postadresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Ansprechpartnern.

Was sind Feuerwehren?

Feuerwehren sind öffentliche Einrichtungen der Gemeinden im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Gefahrenabwehr. Ihre Kernaufgaben umfassen den abwehrenden Brandschutz und die Rettung von Menschen, Tieren und Sachgütern. Dazu kommt die technische Hilfeleistung bei Unfällen, Hochwasser und Naturkatastrophen. Zentraler Ort für Ausrüstung und Fahrzeuge ist die Feuerwache oder das Feuerwehrhaus.

Das Feuerwehrwesen unterliegt in Deutschland der Gesetzgebungskompetenz der 16 Bundesländer. Jedes Land regelt Brandschutz und Hilfeleistung in eigenen Feuerwehr-, Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetzen. Bundeseinheitliche Feuerwehr-Dienstvorschriften (FwDV) schaffen übergreifende Standards für Ausbildung und Einsatzablauf. Diese dezentrale Struktur erklärt, warum das Firmenverzeichnis der Feuerwehren erhebliche regionale Unterschiede in Größe, Personalstärke und Ausstattung abbildet.

Synonyme aus dem Branchenbuch umfassen Freiwillige Feuerwehr, Berufsfeuerwehr, Werkfeuerwehr, Betriebsfeuerwehr, Feuerwache und Feuerwehrhaus. Das Feuerwehrwesen kooperiert regelmäßig mit Rettungsdiensten und dem Technischen Hilfswerk. 93 Prozent der deutschen Bevölkerung vertrauen der Institution Feuerwehr. Der zuständige Bundesdachverband koordiniert gemeinsam mit den 16 Landesverbänden die bundesweite Interessenvertretung.

Wie viele Feuerwehren gibt es in Deutschland?

Die Liste Feuerwehren Deutschland dokumentiert eines der dichtesten Brandschutznetze weltweit. Insgesamt zählt die Bundesrepublik 43.401 Feuerwehren aller Typen. Die operative Firmendatenbank mit kaufbaren Adressdaten und vollständigen Kontaktinformationen umfasst 3.378 Einrichtungen.

Feuerwehrtyp Anzahl (Stand 2023)
Freiwillige Feuerwehren 23.760
Jugendfeuerwehren 24.254
Werkfeuerwehren 728
Betriebsfeuerwehren 280
Berufsfeuerwehren 114
Pflichtfeuerwehren 5

Die Gesamtzahl der Mitglieder beläuft sich auf 1.458.560 Personen. Davon engagieren sich 1.028.021 in Freiwilligen Feuerwehren, 39.501 sind hauptamtlich in Berufsfeuerwehren tätig und 34.142 zählen zu den Werkfeuerwehren. Der Frauenanteil liegt bei 11,23 Prozent.

Die Mitgliederzahl bleibt insgesamt stabil. Ein bemerkenswerter Wachstumstrend zeigt sich bei den Jugendfeuerwehren: Die Zahl stieg von 20.516 (2020) auf 24.254 (2023), ein Zuwachs von knapp 18 Prozent in drei Jahren. Bei den Freiwilligen Feuerwehren verzeichnen Experten hingegen einen leichten Rückgang aktiver Einsatzkräfte. Das spiegelt den demographischen Wandel im ländlichen Raum wider.

Regionale Verteilung: Feuerwehren nach Bundesland

Die Anzahl der Feuerwehren nach Bundesland folgt nicht allein der Bevölkerungsgröße. Flächenreiche, ländlich geprägte Länder weisen besonders hohe Standortdichten auf, weil das Netz der Freiwilligen Feuerwehren möglichst kurze Hilfsfristen sicherstellen muss. Die folgende Tabelle basiert auf der ausgewerteten Feuerwehren-Datenbank.

Bundesland Anzahl Feuerwehren
Bayern 580
Niedersachsen 554
Hessen 522
Baden-Württemberg 488
Schleswig-Holstein 295
Nordrhein-Westfalen 279
Sachsen 154
Rheinland-Pfalz 148
Brandenburg 93
Mecklenburg-Vorpommern 73
Sachsen-Anhalt 70
Thüringen 59
Saarland 33
Hamburg 23
Berlin 5
Bremen 2

Bayern führt mit 580 Einrichtungen die Übersicht an, gefolgt von Niedersachsen (554) und Hessen (522). Allein diese drei Länder vereinen 47 Prozent aller Datenbankeinträge. Das Stadt-Land-Gefälle erklärt den scheinbaren Widerspruch bei Nordrhein-Westfalen: Mit 279 Einträgen liegt das bevölkerungsreichste Bundesland auf Rang sechs. Es beherbergt aber mit den Berufsfeuerwehren Köln (ca. 1.026 hauptamtliche Kräfte), Düsseldorf (ca. 1.661 Mitarbeiter) und Dortmund (ca. 800 Kräfte) einige der personalstärksten Einheiten Deutschlands. Stadtstaaten wie Berlin (5) und Bremen (2) bündeln ihre Kapazitäten auf wenige, sehr große Berufsfeuerwachen.

Das Einsatzprofil der deutschen Feuerwehren verändert sich strukturell. Technische Hilfeleistungen und Rettungsdiensteinsätze machen inzwischen zwei Drittel aller jährlich rund 4,4 Millionen Einsätze aus. Brandeinsätze sind vergleichsweise seltener geworden. Verkehrsunfälle, Sturmschäden und Hochwasserereignisse dominieren das Geschehen.

Der Klimawandel verstärkt diesen Trend und erhöht die Nachfrage nach spezialisierter Ausrüstung für Waldbrand- und Hochwassereinsätze. Die Gewinnung ehrenamtlicher Einsatzkräfte bleibt ein zentrales strukturelles Problem. Der Rückgang bei den Freiwilligen Feuerwehren geht vor allem auf demographischen Wandel und Abwanderung aus ländlichen Gebieten zurück.

Positiv dagegen: Die Feuerwehr zieht mit 24.254 Jugendfeuerwehrmitgliedern (Stand 2023) erfolgreich Nachwuchs heran. Investitionen in Fahrzeuge, Ausrüstung und Digitalisierung steigen. Kommunen modernisieren ihre Feuerwachen und setzen verstärkt auf digitale Alarmierungssysteme sowie vernetzte Einsatzleitzentralen.

Der Markt für Feuerwehrtechnik und Brandschutzmittel wächst entsprechend. Lieferanten von Atemschutzgeräten, Löschfahrzeugen und Sicherheitsausrüstung profitieren von regelmäßigen kommunalen Beschaffungszyklen. Diese Marktdaten belegen: Feuerwehren sind als institutionelle Einkäufer eine wirtschaftlich relevante Zielgruppe mit konstantem Bedarf.

Welche Arten von Feuerwehren gibt es?

Das Feuerwehrwesen unterscheidet nach Trägerschaft (kommunal oder betrieblich) und Dienstform (ehrenamtlich oder hauptamtlich). Diese Klassifikation ist für die Nutzung einer Adressliste und die gezielte Zielgruppenansprache grundlegend.

Die Freiwillige Feuerwehr bildet mit 23.760 Einheiten das Rückgrat der deutschen Brandschutzorganisation. Sie ist in jeder Gemeinde gesetzlich vorgeschrieben und wird von Ehrenamtlichen getragen. Das Feuerwehrhaus ist häufig Mittelpunkt des dörflichen Gemeinschaftslebens.

Die Berufsfeuerwehr ist in 114 Städten eingerichtet, in der Regel ab einer Einwohnerzahl von 100.000. Bundesweit beschäftigt sie 39.501 hauptamtliche Einsatzkräfte. Die Berufsfeuerwehr Berlin ist mit ca. 3.900 hauptamtlichen Kräften die größte, gefolgt von Hamburg (ca. 2.204) und München (ca. 1.400).

Die Werkfeuerwehr schützt große Industrieanlagen, Chemieparks und Energieversorger. Bundesweit sind 728 staatlich anerkannte Einheiten registriert. Zu den Betreibern zählen Konzerne wie BASF, Bayer, Fraport, E.ON, Volkswagen und Mercedes-Benz. Diese Einheiten sind auf spezifische Gefahrstoffe und Einsatzszenarien ihrer Unternehmen spezialisiert.

Die Betriebsfeuerwehr ähnelt der Werkfeuerwehr, besteht jedoch auf freiwilliger Basis des Betriebs ohne staatliche Anordnung. Bundesweit existieren rund 280 solcher Einheiten. Jugendfeuerwehren (24.254) und Kinderfeuerwehren dienen der Nachwuchsgewinnung. Spezialvarianten bilden die Flughafenfeuerwehr für Flughafengelände und die Bundeswehrfeuerwehr für militärische Liegenschaften.

Für wen ist eine Liste von Feuerwehren relevant?

Ein vollständiges Branchenverzeichnis der Feuerwehren in Deutschland mit aktuellen Kontaktdaten ist für mehrere Wirtschaftszweige von unmittelbarem Nutzen. Strukturierte Firmendaten ersetzen zeitaufwändige Eigenrecherche und erschließen den Markt deutlich effizienter.

Hersteller von Feuerwehrtechnik und Ausrüstung profitieren am direktesten. Wer hitzebeständige Schläuche, Atemschutzgeräte oder Fahrzeugkomponenten vertreibt, benötigt vollständige Kontaktdaten für postalisches Direktmarketing und Telefonakquise. Ein fertiger Datensatz mit 3.378 Einrichtungen, 2.428 Telefonnummern und 2.153 E-Mail-Adressen macht manuelle Einzelrecherche überflüssig.

Personalberatungen erschließen mit einer Feuerwehrliste einen klar umrissenen Zielgruppenmarkt. Feuerwehren beschäftigen hauptamtliche Führungskräfte und Spezialisten. Beratungsunternehmen, die Anreizstrukturen und Organisationsentwicklung anbieten, finden hier qualifizierte Gesprächspartner.

Branchenverbände nutzen Adressdaten zur Mitgliederakquise und Interessenvertretung. Multichannel-Kampagnen mit postalischer Erstansprache und telefonischem Nachfassen erzielen bessere Rücklaufquoten als isolierte E-Mail-Aktionen. Das zeigt die Praxis.

Marktforschungsinstitute greifen für Branchenreports und Umfragen auf strukturierte Adressdaten zurück. Eine verfügbare Unternehmensdatenbank mit Größenklassen, Mitarbeiterzahlen und Bundesland-Zuordnung ermöglicht repräsentative Stichproben ohne Eigenerhebung. Die enthaltenen 408 Ansprechpartner sind für gezielte Befragungen besonders wertvoll.

Datenverfügbarkeit: Feuerwehren

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Feuerwehren in Deutschland.

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Alle Daten sind DSGVO-konform und nicht personenbezogen. Stand: April 2026.

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