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Bestatter Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte Bestatter-Unternehmen in Deutschland zu. Inklusive Geschäftsführern, Kontaktdaten und Firmenprofilen.

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April 2026
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland sind zwischen 3.500 und 7.500 Bestattungsunternehmen tätig. Der Bundesverband Deutscher Bestatter organisiert etwa 3.500 lokale Betriebe mit über 5.000 Filialen.
  • Die Bestattungsbranche erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro bei 27.081 Beschäftigten. Das entspricht einem durchschnittlichen Umsatz von 60.700 Euro pro Mitarbeiter.
  • Nordrhein-Westfalen führt die regionale Verteilung mit 1.875 Bestattern an. Bayern folgt mit 937, Niedersachsen mit 852 Unternehmen.
  • Aktuelle Firmendatenbanken verzeichnen bis zu 7.503 Bestatter-Adressen inklusive Kontaktdaten wie Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Webseiten (Stand Januar 2026).
  • Die Branche zeigt einen stabilen Trend ohne signifikante Schwankungen. Spezialisierungen auf alternative Bestattungsformen weiten sich aus.
  • Branchenverzeichnisse nutzen vorrangig Zulieferer wie Sarg-Hersteller, Grabstein-Produzenten, Floristen und Steinmetze für gezieltes B2B-Marketing.
  • Die regionale Konzentration korreliert stark mit der Bevölkerungsdichte und wirtschaftlichen Ballungsräumen in den einzelnen Bundesländern.
  • Verfügbare Adresslisten enthalten neben Postanschriften auch Zusatzmerkmale wie Geschäftsführung, Mitarbeiteranzahlklassen und Umsatzinformationen.

Was sind Bestatter?

Bestatter sind spezialisierte Dienstleister, die Familien in schwierigen Lebensphasen zur Seite stehen. Sie organisieren und begleiten Bestattungen, Trauerfeiern und Beerdigungsdienstleistungen für Verstorbene und deren Angehörige. Das Tätigkeitsspektrum reicht von der ersten Beratung unmittelbar nach einem Todesfall über die Planung der Beisetzung bis zur vollständigen Durchführung der Trauerfeier.

Zu den zentralen Aufgaben gehört die umfassende Beratung hinsichtlich der Bestattungsart. Bestatter unterstützen bei der Sargauswahl und kümmern sich um den Leichentransport. Sie übernehmen die organisatorische Bestattungsplanung. Bei behördlichen Formalitäten begleiten sie Familien und koordinieren alle beteiligten Dienstleister. Die hygienische und kosmetische Behandlung der Verstorbenen sowie die würdevolle Aufbahrung zählen ebenfalls zum Leistungsumfang.

Als Teil des Dienstleistungssektors spielen Bestattungsunternehmen eine wichtige wirtschaftliche Rolle im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen. Viele Betriebe sind als Familienunternehmen organisiert und pflegen langjährige Traditionen in der Bestattungskultur. Die Branche zeichnet sich durch hohe fachliche Anforderungen aus. Ein verantwortungsvoller Umgang mit trauernden Menschen prägt die tägliche Arbeit.

Wie viele Bestatter gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt je nach Datenquelle zwischen 3.500 und 7.503 Bestattungsunternehmen (Stand 2026). Der Bundesverband Deutscher Bestatter gibt die Zahl der über Landesverbände und Landesinnungen angeschlossenen lokalen Bestatter mit etwa 3.500 an. Diese betreiben zusammen über 5.000 Filialen. Kommerzielle Firmendatenbanken weisen deutlich höhere Zahlen auf. Eine Datenbank führt 7.503 Bestatter sowie zusätzlich 199 Krematorien. Eine andere verzeichnet 7.329 Firmenadressen. Nach weiteren Branchendaten existieren in Deutschland mehr als 6.000 Bestattungsunternehmen.

Die unterschiedlichen Angaben lassen sich durch verschiedene Erfassungskriterien erklären. Verbandsstatistiken berücksichtigen nur Mitgliedsbetriebe. Gewerbliche Adressdatenbanken erfassen alle registrierten Gewerbe einschließlich Einzelunternehmer, Filialbetriebe und nicht organisierte Anbieter. Die Branche beschäftigt insgesamt 27.081 Personen. Im Jahr 2018 erwirtschaftete sie einen Gesamtumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro. Pro Beschäftigten entspricht dies einem durchschnittlichen Jahresumsatz von etwa 60.700 Euro.

Der Markt zeigt sich stabil ohne dramatische Schwankungen. Der demografische Wandel beeinflusst die Entwicklung maßgeblich. Gleichzeitig findet eine Professionalisierung der Branche statt. Qualifizierte Ausbildungen wie der fachgeprüfte Bestatter oder der Bestattermeister gewinnen an Bedeutung. Die wirtschaftliche Struktur prägen Klein- und Kleinstunternehmen. Familiengeführte Betriebe bilden das traditionelle Rückgrat der Branche.

Regionale Verteilung: Bestatter nach Bundesland

Die Verteilung der Bestattungsunternehmen in Deutschland korreliert eng mit der Bevölkerungsdichte und den wirtschaftlichen Ballungsräumen der einzelnen Bundesländer. Nordrhein-Westfalen führt als bevölkerungsreichstes Bundesland erwartungsgemäß die Statistik an. Kleinere Stadtstaaten wie Bremen weisen deutlich weniger Betriebe auf. Die nachfolgende Tabelle zeigt die regionale Verteilung basierend auf aktuellen Branchendaten.

Bundesland Anzahl Bestatter
Nordrhein-Westfalen 1.875
Bayern 937
Niedersachsen 852
Baden-Württemberg 846
Hessen 739
Rheinland-Pfalz 491
Sachsen 458
Berlin 236
Brandenburg 267
Thüringen 223
Sachsen-Anhalt 242
Schleswig-Holstein 259
Mecklenburg-Vorpommern 179
Saarland 163
Hamburg 102
Bremen 39

Die regionale Konzentration spiegelt nicht nur die Einwohnerzahl wider, sondern auch wirtschaftsstrukturelle Faktoren. Nordrhein-Westfalen vereint mit 1.875 Bestattern nahezu ein Viertel aller deutschen Bestattungsunternehmen. Die süddeutschen Flächenländer Bayern und Baden-Württemberg folgen mit 937 beziehungsweise 846 Betrieben. Urbane Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, München, Frankfurt oder Stuttgart weisen eine höhere Bestatterdichte auf als ländlich geprägte Regionen.

Die ostdeutschen Bundesländer zeigen trotz geringerer Bevölkerungszahlen eine solide Versorgungsstruktur. Sachsen belegt mit 458 Bestattern den Spitzenplatz unter den neuen Bundesländern. Diese Verteilungsmuster ermöglichen bundesweit eine flächendeckende Versorgung mit Bestattungsdienstleistungen. Die Betriebe befinden sich in räumlicher Nähe zu den betroffenen Familien.

Die Bestattungsbranche befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Digitalisierung und gesellschaftlicher Wertewandel prägen diese Entwicklung. Online-Bestattungsplanung und digitale Trauerfeiern gewinnen zunehmend an Bedeutung. Anbieter ermöglichen es Hinterbliebenen mittlerweile, Bestattungen vollständig über das Internet zu organisieren. Sie können Kostenvoranschläge einholen und Dienstleistungen vergleichen. Diese Entwicklung fördert Preistransparenz. Sie erleichtert die Entscheidungsfindung in emotional belastenden Situationen.

Parallel dazu wächst die Nachfrage nach alternativen Bestattungsformen deutlich. Waldbestattungen, Seebestattungen und Baumbestattungen etablieren sich als naturnahe Alternativen zur klassischen Friedhofsbeisetzung. Bestatter erweitern ihr Portfolio entsprechend. Sie kooperieren mit spezialisierten Anbietern. Der demografische Wandel wirkt als langfristiger Einflussfaktor auf die Branche. Die Gesamtzahl der Sterbefälle steigt perspektivisch.

Qualitätssicherung durch Verbandsmitgliedschaften und Zertifizierungen wird für Verbraucher wichtiger. Güte- und Qualitätssiegel schaffen Vertrauen. Sie grenzen seriöse Anbieter von weniger qualifizierten Marktteilnehmern ab. Der Bundesverband Deutscher Bestatter fördert Aus- und Weiterbildung durch Qualifikationen wie den fachgeprüften Bestatter oder Bestattermeister.

Trotz dieser Veränderungen zeigt der Gesamtmarkt einen stabilen Trend. Dramatische Schwankungen bleiben aus. Die Branche passt sich kontinuierlich an veränderte gesellschaftliche Bedürfnisse an. Traditionelle Werte und persönliche Betreuung stehen weiterhin im Mittelpunkt.

Welche Arten von Bestatter gibt es?

Das klassische Bestattungsinstitut stellt die Hauptkategorie der Branche dar. 7.503 Unternehmen dieser Art sind in Deutschland vertreten. Diese traditionellen Bestattungsunternehmen decken das gesamte Spektrum der Dienstleistungen ab. Von der ersten Beratung über die Organisation der Trauerfeier bis zur vollständigen Abwicklung aller Formalitäten reicht ihr Angebot. Sie arbeiten eng mit Friedhofsverwaltungen, Geistlichen und anderen Dienstleistern zusammen.

Krematorien bilden eine spezialisierte Unterkategorie mit derzeit 199 Standorten bundesweit. Sie konzentrieren sich auf die fachgerechte Einäscherung Verstorbener. Meist arbeiten sie eng mit Bestattungsinstituten zusammen. Die Feuerbestattung hat sich als gleichberechtigte Alternative zur Erdbestattung etabliert. Aus der eingeäscherten Form ergeben sich verschiedene Beisetzungsmöglichkeiten. Urnenwände, Rasengräber oder Gemeinschaftsgräber stehen zur Auswahl.

Spezialisierte Anbieter für Waldbestattungen ermöglichen die Beisetzung der Urne unter einem Baum in einem ausgewiesenen Bestattungswald. Solche Konzepte sprechen Menschen an, die eine naturnahe letzte Ruhestätte bevorzugen. Seebestattungen führen maritim ausgerichtete Bestattungsunternehmen durch. Die Asche des Verstorbenen wird im Meer verstreut. Diese Form wählen häufig Menschen mit besonderer Verbindung zum Meer.

Baumbestattungen kombinieren die ökologische Komponente mit individueller Gestaltung der Grabstätte. Tierbestattungen haben sich als Nischensegment etabliert. Sie bieten würdevolle Abschiedsrituale für verstorbene Haustiere. Die Unternehmensgrößenklassen reichen vom Kleingewerbe und Freiberuf (4.584 Betriebe) über Kleinstunternehmen (2.275) und Kleinunternehmen (632) bis zu wenigen mittelständischen (9) und großen Anbietern (3). Diese Vielfalt ermöglicht es Angehörigen, die passende Bestattungsform entsprechend ihrer individuellen Wünsche und Wertvorstellungen zu finden.

Für wen ist eine Liste von Bestattern relevant?

Firmenlisten von Bestattungsunternehmen spielen eine zentrale Rolle im B2B-Vertrieb zahlreicher Zuliefererbranchen. Hersteller von Särgen und Urnen nutzen Adresslisten, um ihre Produkte gezielt an Bestattungsinstitute zu vermarkten. Diese Holzverarbeiter und spezialisierten Manufakturen sind auf direkten Kontakt zu Bestattern angewiesen. Endkunden beschaffen Särge und Urnen nicht selbst. Branchenverzeichnisse ermöglichen systematisches Direktmarketing über verschiedene Kanäle.

Grabstein-Produzenten und Steinmetze profitieren ebenfalls von aktuellen Firmendatenbanken der Bestatterbranche. Sie bauen durch gezielte Ansprache Kooperationsbeziehungen auf, die beiden Seiten nutzen. Bestatter können ihren Kunden umfassende Dienstleistungspakete anbieten. Steinmetze erschließen verlässliche Vertriebswege. Floristen, die sich auf Trauerfloristik spezialisiert haben, setzen Bestatter-Adresslisten für den Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen ein. Blumenschmuck für Trauerfeiern und Beisetzungen stellt einen bedeutenden Markt dar.

Marketing-Abteilungen und Vertriebsteams setzen Firmenlisten für systematische Neukundengewinnung und Lead-Generierung ein. Durch Direktmailing per Post, E-Mail-Marketing oder Telefonakquise erreichen sie relevante Entscheider in Bestattungsunternehmen. Drogerien vertreiben über diesen Weg spezialisierte Kosmetikprodukte für die hygienische Behandlung und kosmetische Versorgung Verstorbener. Diese Bestattungskosmetik unterscheidet sich deutlich von Standardprodukten.

Marktforscher nutzen Unternehmensdatenbanken für Branchenanalysen und Wettbewerbsanalysen. Sie ermitteln Marktanteile, regionale Schwerpunkte und Entwicklungstrends. Der Netzwerkaufbau im Bestattungssektor zwischen verschiedenen Dienstleistern und Zulieferern profitiert von vollständigen und aktuellen Adressbeständen. Solche Verzeichnisse beschleunigen die Kontaktaufnahme erheblich. Sie ermöglichen effiziente Marketingkampagnen mit messbarem Return on Investment.

Datenverfügbarkeit: Bestatter

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Bestatter in Deutschland.

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Alle Daten sind DSGVO-konform und nicht personenbezogen. Stand: April 2026.

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