Coworkingspaces Firmenliste Deutschland
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Von branchenlisten.de
Aktualisiert am
Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland zählt 1.268 Coworking-Spaces (Stand 2020). Die Branche wächst kontinuierlich durch steigende Nachfrage nach flexiblen Arbeitsmodellen und hybriden Konzepten.
- Nordrhein-Westfalen führt mit 133 Standorten, Bayern folgt mit 112, Baden-Württemberg mit 82. Berlin weist als Startup-Hauptstadt die höchste Dichte auf.
- Für Vertriebsteams, Marketing-Abteilungen und Softwareunternehmen bieten solche Verzeichnisse wertvolle Kontaktdaten zur B2B-Leadgenerierung.
- 680 validierte Firmenadressen mit aktuellen Kontaktdaten stehen zur Verfügung (88 % Telefonnummern, 85 % E-Mail-Adressen).
- Spezialisierte Konzepte erweitern das Angebot: Tech-Hubs, FLINTA*-Coworking, Spaces mit Kinderbetreuung, Rural Coworking und Workation-Retreats.
- Unternehmensgrößen variieren erheblich: 303 Kleingewerbe, 270 Kleinstunternehmen, 101 Kleinunternehmen prägen die Struktur.
- Arbeitsmodelle umfassen Flex Desk, Fixed Desk, Hot Desk, Private Office und Virtual Office. Die monatlichen Preise liegen zwischen 99 Euro und 1.150 Euro.
Was sind Coworking-Spaces?
Coworking-Spaces vermieten Arbeitsplätze und Büroräume auf Zeit. Sie organisieren Veranstaltungen, verwalten Buchungen und kümmern sich um Wartung. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet „nebeneinander arbeiten". Das Konzept entstand Anfang der 2000er-Jahre in den USA. Deutschland erreichte es erstmals 2009 mit dem betahaus Berlin.
In einem Coworking-Space arbeiten Menschen unabhängig voneinander oder gemeinsam an Projekten. Die Räumlichkeiten bieten unterschiedliche Arbeitsplatzmodelle: vom flexiblen Hot Desk im Großraumbüro über feste Schreibtische bis hin zu privaten Einzelbüros. Tagungsräume ergänzen das Angebot. Zur Grundausstattung zählen schnelles Internet, Drucker, Monitore, Beleuchtung, Schreibtische und ergonomische Stühle. Viele Betriebe bieten zusätzlich Kaffee-Flatrates, Küchen, Meeting-Räume, Telefon-Boxen und 24/7-Zugang.
Das Angebot richtet sich vor allem an Startups, Freiberufler, Selbstständige, Künstler, digitale Nomaden und kleine Firmen. Sie stellen eine attraktive Alternative zum Home-Office dar. Der Austausch zwischen Gleichgesinnten wird gefördert. Wirtschaftlich gehören Coworking-Spaces zur Branche der Dienstleistungsunternehmen. Sie tragen zur Infrastruktur moderner Arbeitswelten bei.
Wie viele Coworking-Spaces gibt es in Deutschland?
Deutschland zählt 1.268 Coworking-Spaces (Stand 2020). Diese Zahl erfasst die Branchenentwicklung systematisch. Die Szene entwickelt sich beständig weiter, viele neue Standorte entstehen. Insbesondere in Großstädten wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Düsseldorf konzentriert sich das Angebot. Gleichzeitig etablieren sich zunehmend kleinere Spaces in ländlichen Regionen und mittelgroßen Städten.
Eine aktuelle Firmendatenbank enthält 680 validierte Adressen mit vollständigen Kontaktdaten. Die Differenz zur Gesamtzahl erklärt sich durch unterschiedliche Erfassungsmethoden. Nicht alle Betriebe sind öffentlich gut sichtbar. Vollständige Kontaktdaten liegen nicht immer vor.
Die Branche zeigt seit Jahren kontinuierliches Wachstum. Mehrere Faktoren treiben diese Entwicklung: steigende Zahl von Selbstständigen und Freiberuflern, zunehmende Akzeptanz hybrider Arbeitsmodelle, Nachfrage nach flexiblen Bürolösungen ohne langfristige Mietverträge sowie das Bedürfnis nach Netzwerkmöglichkeiten. Der Markt wächst entsprechend der steigenden Anzahl von Standorten.
Regionale Verteilung: Coworking-Spaces nach Bundesland
Die Verteilung in Deutschland zeigt deutliche regionale Unterschiede. Nordrhein-Westfalen führt mit 133 Standorten. Dies erklärt sich durch die hohe Bevölkerungsdichte und die Vielzahl von Großstädten. Bayern folgt mit 112 Coworking-Spaces, wobei München als Startup-Hub eine zentrale Rolle spielt. Baden-Württemberg belegt mit 82 Spaces den dritten Platz.
| Bundesland | Anzahl Coworking-Spaces |
|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 133 |
| Bayern | 112 |
| Baden-Württemberg | 82 |
| Berlin | 68 |
| Hessen | 46 |
| Niedersachsen | 44 |
| Sachsen | 40 |
| Rheinland-Pfalz | 39 |
| Hamburg | 29 |
| Brandenburg | 22 |
| Schleswig-Holstein | 21 |
| Thüringen | 16 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 10 |
| Saarland | 7 |
| Sachsen-Anhalt | 7 |
| Bremen | 4 |
Berlin nimmt trotz seiner geringeren Flächengröße eine Sonderstellung ein. Als Startup-Hauptstadt konzentrieren sich hier 68 Coworking-Spaces auf kleinem Raum. Das ergibt die höchste Dichte bundesweit. Die Metropolregionen Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Düsseldorf zeigen ebenfalls starke Konzentrationen. Kleinere Bundesländer wie Bremen, Saarland und Sachsen-Anhalt weisen deutlich weniger Standorte auf. Interessant ist die zunehmende Verbreitung von Rural Coworking in ländlichen Regionen. Diese Mini-Workspaces sprechen lokale Gründer sowie Remote-Arbeiter an.
Marktentwicklung und Trends
Die Branche erlebt seit Jahren dynamisches Wachstum. Getrieben wird diese Entwicklung durch die Digitalisierung der Arbeitswelt. Remote Work und hybrides Arbeiten haben sich als dauerhafte Formen etabliert. Unternehmen suchen flexible Bürolösungen für dezentrale Teams. Freiberufler und Selbstständige schätzen den Austausch mit Gleichgesinnten.
Workation-Konzepte verbinden Arbeit und Urlaub. Sie sprechen digitale Nomaden an. Rural Coworking erobert ländliche Regionen und bietet Menschen die Möglichkeit, außerhalb von Ballungszentren zu arbeiten. Corporate Coworking gewinnt an Bedeutung, da große Firmen flexible Satellitenstandorte für Mitarbeiter einrichten. Spezialisierte Spaces wie Tech-Hubs oder FLINTA*-Coworking bedienen Nischen. Sie schaffen fokussierte Communities.
Die Ausstattung wird zunehmend hochwertiger. High-Speed-Internet, ergonomische Möbel, professionelle Meeting-Technik und nachhaltige Konzepte sind mittlerweile Standard. Community Management und regelmäßige Networking-Events stärken den Zusammenhalt. Die Post-Pandemie-Phase hat den Markt verändert: Flexibilität und kurze Vertragslaufzeiten werden noch stärker nachgefragt.
Welche Arten von Coworking-Spaces gibt es?
Die Landschaft hat sich ausdifferenziert und bietet heute spezialisierte Konzepte. Klassische Coworking-Spaces richten sich an Freiberufler, Startups und Selbstständige aller Branchen. Sie bieten offene Arbeitsbereiche, private Büros und Gemeinschaftsflächen. Tech-fokussierte Spaces wie Techspace ziehen Softwareentwickler, IT-Startups und digitale Unternehmen an. Sie bieten spezialisierte Infrastruktur sowie technisches Know-how.
FLINTA*-Coworking und Spaces nur für Frauen schaffen geschützte Räume. Diese Betriebe fördern gezielt Gründerinnen und weibliche Führungskräfte. Coworking mit Kinderbetreuung wie juggleHUB oder Coworking Toddler ermöglicht Eltern, Beruf und Familie zu verbinden. Professionelle Betreuung und flexible Modelle erleichtern den Arbeitsalltag.
Rural Coworking bringt flexible Arbeitsplätze aufs Land. Diese Konzepte sprechen Menschen an, die Stadtflucht mit beruflicher Tätigkeit verbinden möchten. Workation Retreats wie Coconat kombinieren Arbeit mit Naturerlebnis. Sie bieten Übernachtungsmöglichkeiten in ländlicher Umgebung. Boutique Offices und Corporate Coworking richten sich an etablierte Unternehmen. Diese suchen exklusive Flächen und gehobene Ausstattung. Mobility-Startups-fokussierte Spaces wie das MotionLab Berlin schaffen Synergien in spezifischen Branchen.
Für wen ist eine Liste von Coworking-Spaces relevant?
Eine solche Adressliste bietet zahlreichen Branchen wertvolle Geschäftsmöglichkeiten. Marketing- und Vertriebsteams nutzen solche Branchenverzeichnisse zur gezielten B2B-Leadgenerierung. Ein Elektrogroßhändler kann Coworking-Spaces mit hochwertigen Artikeln wie Druckern, Leuchten oder Netzwerktechnik versorgen. Diese Ausstattung ist für funktionierende Arbeitsplätze unverzichtbar. Der Bedarf ist kontinuierlich.
Softwareunternehmen finden hier ideale Kunden für Buchungssysteme, Zugangssoftware, CRM-Lösungen und digitale Verwaltungstools. Die Branche ist technikaffin und offen für innovative Lösungen. Diese vereinfachen den Betrieb. Raumausstatter und Möbelhersteller können ihre Dienstleistungen zur Gestaltung inspirierender Arbeitsumgebungen anbieten. Ergonomische Möbel, moderne Beleuchtungskonzepte und kreative Raumgestaltung steigern die Attraktivität.
Marktforscher und Investoren nutzen Unternehmensdatenbanken zur Branchenanalyse. Sie erkennen regionale Trends, bewerten Marktpotenziale und identifizieren Investitionsmöglichkeiten. Procurement-Abteilungen großer Firmen recherchieren Coworking-Standorte für flexible Bürolösungen ihrer Mitarbeiter. E-Mail-Marketing, Post-Mailing und Telefonvertrieb sind bewährte Kanäle zur Neukundengewinnung. Eine validierte Adressliste mit aktuellen Kontaktdaten spart erhebliche Recherchezeit. Sie ermöglicht fokussierte Kampagnen mit messbarem ROI.
Datenverfügbarkeit: Coworkingspaces
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