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Hauptschulen Firmenliste Deutschland

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt aktuell rund 32.000 Schulen aller Schulformen, darunter etwa 1.818 Hauptschulen (Stand Schuljahr 2020/21).
  • Die Anzahl der Hauptschulen sinkt kontinuierlich. Viele Bundesländer ersetzen diese Schulform durch Gesamt-, Sekundar- oder Oberschulen.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit über 5.000 Schulen insgesamt, gefolgt von Bayern (ca. 4.000) und Baden-Württemberg (ca. 4.000).
  • Schulverzeichnisse nutzen Bildungsverwaltungen, Lehrmittelhersteller, IT-Dienstleister und Marketing-Agenturen.
  • Öffentliche Schulverzeichnisse basieren auf amtlichen Daten der Kultusministerien. Manche sind kostenpflichtig.
  • Die digitale Transformation prägt das Bildungswesen zunehmend. Schulverwaltung und Online-Verzeichnisse modernisieren sich kontinuierlich.

Was sind Hauptschulen?

Hauptschulen gehören zu den allgemeinbildenden Schulen in Deutschland. Sie vermitteln Schülern grundlegende Kenntnisse in Fächern wie Deutsch, Mathematik, Englisch und weiteren Schulfächern. Sie umfassen üblicherweise die Klassenstufen 5 bis 10. Die Abschlüsse sind der Hauptschulabschluss oder der qualifizierte Hauptschulabschluss (Quali). Diese Schulform legt besonderen Wert auf praxisnahe Bildung. Sie bereitet Jugendliche gezielt auf eine Berufsausbildung vor.

Die Hauptschule ist Teil des gegliederten Schulsystems der Sekundarstufe I. Neben der Vermittlung von Fachwissen übernehmen Hauptschulen wichtige Aufgaben in der Schülerbetreuung. Sie organisieren Elternabende. Teilweise bieten sie Nachmittagsbetreuung an. Für Migranten und Flüchtlinge gibt es spezielle Deutschklassen. Diese fördern Integration und Spracherwerb. Die Schulträgerschaft liegt überwiegend bei Kommunen oder Ländern. Es existieren jedoch auch Hauptschulen in privater oder konfessioneller Trägerschaft.

Im Bildungssystem Deutschlands unterliegen Hauptschulen der Schulpflicht und den jeweiligen Landesschulgesetzen. Sie arbeiten nach den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK). Sie setzen länderspezifische Lehrpläne um. Die Klassifikation erfolgt nach dem Verzeichnis der Wirtschaftszweige. Hauptschulen werden dem Bereich Bildungswesen zugeordnet.

Wie viele Hauptschulen gibt es in Deutschland?

Deutschland verfügt über ein differenziertes Schulwesen mit insgesamt rund 32.000 Schulen aller Schulformen. Davon entfallen auf Hauptschulen etwa 1.818 Einrichtungen (Stand Schuljahr 2020/21). Diese Zahl zeigt einen deutlichen Rückgang gegenüber früheren Jahrzehnten. Der Trend ist eindeutig: Viele Bundesländer haben die klassische Hauptschule zugunsten integrierter Schulformen aufgegeben. Gesamtschulen, Sekundarschulen oder Oberschulen ersetzen die traditionelle Struktur.

Die Entwicklung der Hauptschulzahlen spiegelt tiefgreifende Schulreformen wider. Baden-Württemberg hat die Hauptschule durch Werkrealschulen ersetzt. In Bayern firmieren sie weiterhin als Mittelschulen. In anderen Ländern gingen Hauptschulen vollständig in Schularten mit mehreren Bildungsgängen auf. Diese strukturellen Veränderungen führten dazu, dass die Schulstatistik nur noch begrenzt vergleichbare Zahlen ausweist. Die Bezeichnung „Hauptschule" wird zunehmend durch länderspezifische Begriffe ersetzt.

Der Bildungssektor verzeichnet insgesamt stabile Schülerzahlen. Grundschulen bilden mit deutlich über 10.000 Einrichtungen die größte Gruppe. Gymnasien und Gesamtschulen gewinnen an Bedeutung. Letztere verzeichnen wachsende Schülerzahlen. Die Veränderungen im Schulwesen reagieren auf gesellschaftliche Anforderungen, demografischen Wandel und bildungspolitische Zielvorstellungen zur längeren gemeinsamen Beschulung.

Regionale Verteilung: Hauptschulen nach Bundesland

Die regionale Verteilung der Schulen in Deutschland korreliert eng mit der Bevölkerungsdichte der einzelnen Bundesländer. Bevölkerungsreiche Bundesländer verfügen naturgemäß über mehr Bildungseinrichtungen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Verteilung der Schulen nach Bundesland (geschätzte Gesamtzahlen für alle Schulformen):

Bundesland Anzahl Schulen
Nordrhein-Westfalen ca. 5.000+
Bayern ca. 4.000+
Baden-Württemberg ca. 4.000+
Niedersachsen ca. 3.000+
Hessen ca. 1.800+
Rheinland-Pfalz ca. 1.500+
Sachsen ca. 1.300+
Brandenburg ca. 900+
Thüringen ca. 900+
Schleswig-Holstein ca. 800+
Sachsen-Anhalt ca. 800+
Berlin ca. 800+
Mecklenburg-Vorpommern ca. 600+
Hamburg ca. 400+
Saarland ca. 350+
Bremen ca. 200+

Diese Verteilung erklärt sich durch mehrere Faktoren. Nordrhein-Westfalen führt als bevölkerungsreichstes Bundesland die Statistik an. Bayern und Baden-Württemberg folgen aufgrund ihrer großen Fläche und hohen Einwohnerzahl. Die unterschiedliche Schuldichte hängt auch von der Siedlungsstruktur ab. Flächenländer mit ländlicher Prägung benötigen mehr kleinere Schulstandorte. Stadtstaaten betreiben größere Schulen mit höheren Schülerzahlen. Zudem spielen länderspezifische Schulstrukturen eine Rolle bei der Gesamtzahl der Einrichtungen.

Das deutsche Bildungswesen durchläuft derzeit eine Phase intensiver Veränderungen. Die Hauptschullandschaft ist von einem strukturellen Rückgang geprägt. Gesamtschulen und Sekundarschulen nehmen aufgrund von Schulreformen zu. Dieser Trend setzt sich fort. Er verändert die Schullandschaft nachhaltig. Die Integration verschiedener Bildungsgänge in einer Schulform gilt als zeitgemäße Antwort auf heterogene Schülerschaft und individuelle Förderbedarfe.

Die Digitalisierung transformiert Schulen grundlegend. Digitale Lernplattformen, interaktive Tafelsysteme und Online-Schulverzeichnisse prägen den Alltag. Die Schulverwaltung wird zunehmend digital abgewickelt. Datenbanken ermöglichen tagesaktuelle Schulsuche. Sie ersetzen gedruckte Verzeichnisse. Diese Entwicklung erleichtert Schulwechsel-Verwaltung erheblich. Die Kommunikation zwischen Schulen, Eltern und Behörden verbessert sich kontinuierlich.

Demografische Veränderungen beeinflussen die Schulentwicklung ebenfalls. In manchen Regionen führen sinkende Geburtenzahlen zu Schulschließungen oder Zusammenlegungen. Ballungsräume benötigen neue Schulen. Die wachsende Bedeutung von Ganztagsangeboten und inklusiver Beschulung erfordert bauliche und personelle Anpassungen. Lehrkräftemangel stellt viele Schulen vor Herausforderungen. Quereinsteiger machen mittlerweile etwa 10 Prozent der Lehrkräfte aus.

Welche Arten von Schulen gibt es?

Das deutsche Bildungssystem differenziert zwischen verschiedenen Schulformen. Sie ermöglichen unterschiedliche Bildungswege. Grundschulen bilden die gemeinsame Basis für alle Kinder der Klassen 1 bis 4. Sie vermitteln elementare Kenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen. Nach der Grundschulzeit erfolgt die Aufteilung auf weiterführende Schulen. Diese umfassen mehrere Schultypen mit spezifischen Bildungszielen.

Hauptschulen bereiten Schüler auf die Berufsausbildung vor. Sie führen zum Hauptschulabschluss. In Bayern firmieren sie als Mittelschulen, in Baden-Württemberg wurden sie zu Werkrealschulen weiterentwickelt. Realschulen vermitteln eine erweiterte Allgemeinbildung. Sie schließen mit der Mittleren Reife ab. Sie ermöglichen den Übergang in Fachoberschulen oder duale Ausbildungsgänge. Gymnasien führen zur Hochschulreife. Sie bereiten auf ein Studium vor. Sie umfassen in der Regel die Klassen 5 bis 12 oder 13.

Gesamtschulen integrieren verschiedene Bildungsgänge unter einem Dach. Sie ermöglichen alle Schulabschlüsse. Sie gelten als Alternative zum gegliederten Schulsystem. Sie gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sekundarschulen bieten ebenfalls mehrere Bildungsgänge an. Sie existieren in verschiedenen Bundesländern unter unterschiedlichen Bezeichnungen. Förderschulen unterstützen Kinder mit besonderem Förderbedarf. Inklusion drängt diese Schulform teilweise zurück. Berufsschulen ergänzen die duale Ausbildung. Sie vermitteln fachtheoretische Kenntnisse.

Neben öffentlichen Schulen existieren Privatschulen in verschiedenen Ausprägungen. Freie Waldorfschulen folgen der Waldorfpädagogik. Montessori-Schulen setzen auf selbstbestimmtes Lernen. Konfessionelle Schulen in katholischer oder evangelischer Trägerschaft verbinden Bildung mit religiöser Erziehung. Internationale Schulen richten sich an Familien mit internationalen Bezügen. Sie bieten mehrsprachigen Unterricht. Ganztagsschulen gewinnen an Bedeutung. Sie verbinden Unterricht mit Betreuungsangeboten am Nachmittag.

Für wen ist ein Verzeichnis der Schulen relevant?

Schulverzeichnisse und Schullisten bieten für unterschiedliche Zielgruppen erheblichen Nutzen. Bildungsverwaltungen benötigen aktuelle Schulverzeichnisse für Planungszwecke, Ressourcenverteilung und Schulentwicklung. Sie koordinieren Schulträger. Sie überwachen die Einhaltung von Bildungsstandards. Statistische Landesämter nutzen Schuldaten für Bildungsstatistik. Sie erstellen Berichte über die Schullandschaft. Diese Daten fließen in politische Entscheidungen und Reformprozesse ein.

Lehrmittelhersteller und Bildungsdienstleister sehen Schulen als zentrale Kundengruppe. Sie nutzen Schuladressen für Direktmarketing. Sie vertreiben Schulbücher, Lehrmaterialien oder digitale Lernplattformen. Möbelhersteller bieten Schulausstattung wie Tische, Stühle und Schränke an. IT-Dienstleister entwickeln Software für Schulverwaltung. Sie erstellen Webseiten oder liefern Hardware wie Computer und interaktive Tafeln. Diese Unternehmen profitieren von vollständigen und aktuellen Schulverzeichnissen für ihre Vertriebskampagnen.

Soziale Einrichtungen nutzen Schullisten für die Vermittlung von Betreuungsdiensten, Nachmittagsbetreuung oder Sozialarbeit an Schulen. Sie unterstützen Schulen bei Personalmangel. Sie bieten ergänzende pädagogische Programme an. Marketing-Agenturen führen im Auftrag von Unternehmen Kampagnen durch. Sie nutzen Schuladressen für Post-Mailings, E-Mail-Marketing oder Telefonakquise. Bildungsforscher analysieren Schulstrukturen. Sie führen Umfragen durch. Sie evaluieren Bildungssysteme und entwickeln Verbesserungsvorschläge.

Datenverfügbarkeit: Hauptschulen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Hauptschulen in Deutschland.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Hauptschulen gibt es in Deutschland?
Im Schuljahr 2020/21 existierten etwa 1.818 Hauptschulen in Deutschland. Diese Zahl ist rückläufig. Viele Bundesländer haben Hauptschulen in Gesamtschulen oder Sekundarschulen umgewandelt. In der aktuellen Branchendatenbank sind 352 Hauptschulen erfasst. Dies deutet auf die fortschreitende Schulreform hin. Die genaue Anzahl variiert je nach Definition und Erhebungsmethode. Manche Bundesländer führen die Hauptschule unter anderen Bezeichnungen weiter.
Wie heißen die Hauptschulen jetzt?
Alle Hauptschulen haben sich seit 2012 in verschiedenen Bundesländern zu neuen Schulformen entwickelt. In Bayern werden sie als Mittelschulen bezeichnet. In Baden-Württemberg existierten Werkrealschulen. Andere Bundesländer führten Oberschulen, Sekundarschulen oder Gemeinschaftsschulen ein. Diese haben die bisherigen Hauptschulen ersetzt. Die Bezeichnung variiert je nach Bundesland aufgrund unterschiedlicher Schulreformen. Diese Schularten mit mehreren Bildungsgängen ermöglichen verschiedene Abschlüsse unter einem Dach.
In welchen Bundesländern gibt es noch Hauptschulen?
Hauptschulen existieren noch in einigen Bundesländern, allerdings häufig unter geänderten Bezeichnungen. Baden-Württemberg führt Hauptschulen teilweise als Werkrealschulen fort. Bayern nennt sie Mittelschulen. In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen gibt es nach wie vor Hauptschulen. Ihre Zahl ist jedoch deutlich geringer als früher. Andere Bundesländer haben die Hauptschule vollständig in integrierte Schulformen überführt. Die regionale Schullandschaft unterscheidet sich erheblich aufgrund der Bildungshoheit der Länder.
Welche Daten sind über Hauptschulen verfügbar?
Öffentliche Schulverzeichnisse enthalten in der Regel Schulname, Schulnummer, Postadresse, Telefon, Fax, E-Mail, Webseite, Schulform und Trägerschaft. Viele Verzeichnisse listen auch Schulleitung, Schülerzahlen und Lehrkräftezahlen. Die Datenfelder variieren je nach Bundesland und Datenquelle. Statistische Landesämter und Kultusministerien bieten die detailliertesten Informationen. Kostenpflichtige Verzeichnisse von Datenbankanbietern liefern aufbereitete Daten für kommerzielle Zwecke, beispielsweise mit Ansprechpartnern und Unternehmensgrößenklassen.
Wer nutzt Listen von Hauptschulen?
Schullisten nutzen verschiedene Akteure. Marketing-Agenturen setzen sie für Vertriebskampagnen ein. Lehrmittelhersteller vertreiben Bildungsmedien und Schulausstattung. IT-Dienstleister akquirieren Schulen für Softwarelösungen oder Webseiten-Erstellung. Soziale Einrichtungen bieten Betreuungsdienste an. Bildungsverwaltungen nutzen Verzeichnisse für Standortplanung und Schulorganisation. Auch Eltern verwenden Schulverzeichnisse bei der Schulsuche und Schulwahl. Die Nutzung reicht von rein informativen Zwecken bis zu gezielten B2B-Marketingkampagnen.

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