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Fachoberschulen Firmenliste Deutschland

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland zählt bundesweit 237 Fachoberschulen, die in der Firmendatenbank vollständig erfasst sind (Stand 2026).
  • Bayern führt die regionale Verteilung mit 75 Fachoberschulen an, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 51 und Hessen mit 27 Standorten.
  • Baden-Württemberg bildet eine Ausnahme: Dort existiert keine klassische Fachoberschule, stattdessen übernimmt das Berufskolleg die Funktion des Fachhochschulreifeerwerbs.
  • Als bundesweit etablierte Schulform seit 1969/1970 zeigen Fachoberschulen eine stabile Entwicklung ohne größere Schwankungen.
  • Die Firmendatenbank umfasst 237 Schulen mit vollständigen Kontaktdaten, darunter Postadresse (100 Prozent), Telefonnummer (99 Prozent), E-Mail-Adresse (87 Prozent) und Webseite (100 Prozent).
  • Acht Hauptfachrichtungen stehen bundesweit zur Verfügung: Technik, Wirtschaft und Verwaltung, Sozialwesen, Gestaltung, Gesundheit, Agrarwirtschaft, Internationale Wirtschaft sowie Ernährung und Hauswirtschaft.
  • Eine Fachoberschulen-Liste ist relevant für Marketingabteilungen von Bildungsdienstleistern, Personalvermittler für Praktikumsplätze, Anbieter von Lehrmitteln und Schulausstattung sowie Bildungsberater und Ausbildungsbetriebe.

Was sind Fachoberschulen?

Fachoberschulen sind weiterführende berufsbildende Schulen, die eine Brücke zwischen mittlerem Schulabschluss und Hochschulzugangsberechtigung schlagen. Sie verbinden allgemeinbildende Inhalte mit fachtheoretischem Unterricht und praktischer Berufsorientierung. Diese Kombination macht den Bildungsweg besonders attraktiv für Schülerinnen und Schüler, die nach der Realschule einen Hochschulzugang anstreben.

Die Fachhochschulreife (umgangssprachlich Fachabitur) erwerben Absolventinnen und Absolventen nach erfolgreichem Abschluss der 12. Klasse. Dieser Abschluss berechtigt zum Studium an allen Fachhochschulen bundesweit. Wer die 13. Klasse besucht, kann die fachgebundene Hochschulreife erlangen. Sie berechtigt zum Universitätsstudium in der gewählten Fachrichtung.

Die Schulform wurde 1969 bundesweit eingeführt. Die meisten Bundesländer starteten zum Schuljahr 1969/1970, Bayern folgte am 9. September 1970. Seither haben sich Fachoberschulen als feste Größe im deutschen Bildungssystem etabliert. Sie tragen zur Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung bei.

Wie viele Fachoberschulen gibt es in Deutschland?

Deutschland verfügt über 237 Fachoberschulen, die in der Firmendatenbank vollständig erfasst sind (Stand 2026). Diese Zahl basiert auf tagesaktuellen Daten und umfasst sowohl öffentliche als auch private Schulträger. Für das Schuljahr 2022/23 wurden bundesweit 789 Fachoberschulen ausgewiesen. Die Differenz erklärt sich durch unterschiedliche Erfassungsmethoden und Zählweisen der einzelnen Bundesländer.

Die Anzahl der Fachoberschulen zeigt seit ihrer Einführung 1969/1970 eine stabile Entwicklung. Im Gegensatz zu anderen Schulformen gibt es weder dramatische Zuwächse noch nennenswerte Rückgänge. Regional unterscheidet sich die Dichte deutlich. Bevölkerungsreiche Bundesländer mit traditionell starkem Fokus auf berufliche Bildung weisen mehr Standorte auf.

Eine Besonderheit prägt die bundesweite Statistik: Baden-Württemberg verzichtet weitgehend auf klassische Fachoberschulen. Dort übernimmt das Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife (BKFH) die entsprechende Funktion. Diese regionale Variante führt zum gleichen Abschluss, unterscheidet sich jedoch in der organisatorischen Ausgestaltung.

Zwischen öffentlichen und privaten Fachoberschulen besteht ein deutliches Verhältnis: Die überwiegende Mehrheit der Schulen wird in öffentlicher Trägerschaft geführt. In Bayern lassen sich beispielsweise 27 private Fachoberschulen nachweisen. Private Anbieter ergänzen das öffentliche Schulangebot häufig durch besondere pädagogische Profile.

Regionale Verteilung: Fachoberschulen nach Bundesland

Die Verteilung der Fachoberschulen über die deutschen Bundesländer fällt sehr unterschiedlich aus. Bayern führt mit deutlichem Abstand, während andere Regionen nur wenige Standorte aufweisen. Diese Unterschiede spiegeln historische Bildungstraditionen, bevölkerungsstrukturelle Faktoren und unterschiedliche Schulorganisationsmodelle wider.

Bundesland Anzahl Fachoberschulen
Bayern 75
Rheinland-Pfalz 51
Hessen 27
Nordrhein-Westfalen 19
Niedersachsen 12
Berlin 12
Sachsen 10
Saarland 9
Thüringen 6
Brandenburg 5
Sachsen-Anhalt 4
Schleswig-Holstein 2
Hamburg 2
Mecklenburg-Vorpommern 1
Bremen 1
Baden-Württemberg 1

Bayerns Spitzenposition erklärt sich durch das historisch gewachsene System der Beruflichen Oberschule. Seit 2008 werden Fachoberschule (FOS) und Berufsoberschule (BOS) dort unter dem gemeinsamen Dach der FOSBOS geführt. Diese organisatorische Bündelung schafft Synergien. Die hohe Bevölkerungszahl Bayerns und die dezentrale Schulstruktur mit vielen mittelgroßen Städten begünstigen ein flächendeckendes Angebot.

Baden-Württemberg bildet den extremen Gegenpol mit nur einer erfassten Fachoberschule. Das Bundesland setzt traditionell auf ein eigenständiges Modell: Das Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife (BKFH) übernimmt die Funktion der FOS. Dieses System führt ebenfalls zur Fachhochschulreife. Wer Bildungseinrichtungen für den Fachhochschulreifeerwerb in Baden-Württemberg sucht, muss Berufskollegs in die Recherche einbeziehen.

Die Fachoberschule hat sich in über fünf Jahrzehnten als stabile Säule der beruflichen Bildung bewährt. Anders als bei anderen Schulformen zeigen sich keine größeren Schwankungen in den Schülerzahlen. Diese Stabilität verdankt die FOS ihrer Brückenfunktion zwischen Berufsausbildung und Hochschulstudium. Der Bildungsweg kombiniert akademische Ambitionen mit praktischer Berufsorientierung.

Die Digitalisierung verändert den Schulalltag an Fachoberschulen spürbar. Interaktive Lernplattformen, digitale Lehrmittel und moderne Verwaltungssysteme halten Einzug. Schülerinnen und Schüler nutzen zunehmend digitale Werkzeuge und Simulationen. Diese Entwicklung bereitet optimal auf eine Arbeitswelt vor, in der digitale Kompetenzen selbstverständlich geworden sind.

Das Fächerangebot erweitert sich kontinuierlich. Neue Ausbildungsrichtungen wie Internationale Wirtschaft und Gesundheit reagieren auf veränderte Anforderungen des Arbeitsmarktes. Der demographische Wandel bleibt nicht ohne Einfluss: In Regionen mit schrumpfender Bevölkerung sinkt der Bedarf an Schulstandorten. Ballungsräume erleben Kapazitätsengpässe. Der Wettbewerb mit beruflichen Gymnasien intensiviert sich ebenfalls. Dennoch behauptet sich die Fachoberschule erfolgreich.

Welche Arten von Fachoberschulen gibt es?

Fachoberschulen gliedern sich nach verschiedenen Kriterien. Die wichtigste Unterscheidung erfolgt nach Fachrichtungen, die den inhaltlichen Schwerpunkt der Ausbildung bestimmen. Bundesweit stehen acht Hauptausbildungsrichtungen zur Verfügung: Technik, Wirtschaft und Verwaltung, Sozialwesen, Gestaltung, Agrarwirtschaft einschließlich Bio- und Umwelttechnologie, Gesundheit, Internationale Wirtschaft sowie Ernährung und Hauswirtschaft. Diese Vielfalt ermöglicht eine gezielte Vorbereitung auf unterschiedliche Studien- und Berufsfelder.

Die Fachrichtung Technik zählt zu den am häufigsten angebotenen Schwerpunkten. Sie bereitet auf technische Studiengänge und Berufe in Industrie und Handwerk vor. Innerhalb dieser Ausbildungsrichtung existieren weitere Spezialisierungen wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Bautechnik oder Informationstechnik. Wirtschaft und Verwaltung bildet den zweiten großen Schwerpunkt mit Fokus auf kaufmännische Tätigkeiten. Das Sozialwesen richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Interesse an pädagogischen oder sozialen Berufsfeldern.

Neben den fachlichen Ausrichtungen unterscheiden sich Fachoberschulen nach Trägerschaft. Öffentliche Schulen werden von den Bundesländern oder Kommunen betrieben. Private Fachoberschulen ergänzen das Angebot durch besondere pädagogische Profile. Dazu zählen Montessori-Fachoberschulen mit reformpädagogischem Ansatz, kirchliche Träger mit christlicher Werteorientierung oder Schulen mit Internatsbetrieb. Manche private Anbieter spezialisieren sich auf einzelne Fachrichtungen.

Die Organisationsform variiert ebenfalls: Die klassische Vollzeitform mit zwei Jahren Schulbesuch (Klasse 11 und 12) bildet den Regelfall. Daneben existieren einjährige Formen für Schülerinnen und Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung. Sie steigen direkt in die 12. Klasse ein. In Bayern hat sich das FOSBOS-Modell etabliert, bei dem Fachoberschule und Berufsoberschule organisatorisch zusammengefasst sind. Einzelne Bundesländer bieten zudem berufsbegleitende Formen als Abendschule an.

Für wen ist eine Liste von Fachoberschulen relevant?

Eine vollständige Adressliste von Fachoberschulen dient verschiedenen Zielgruppen als wertvolle Geschäftsgrundlage. Marketingabteilungen von Bildungsdienstleistern nutzen solche Verzeichnisse für gezielte Vertriebskampagnen. Anbieter von E-Learning-Plattformen, Sprachkursen oder Nachhilfeangeboten erreichen über Direktmarketing ihre Zielgruppe. Mit vollständigen Kontaktdaten lassen sich E-Mail-Marketing-Kampagnen und Direktmailings effizient organisieren.

Personalvermittler profitieren ebenfalls von aktuellen Schulverzeichnissen. Die fachpraktische Ausbildung in der 11. Klasse erfordert Praktikumsplätze in Betrieben und Einrichtungen. Vermittlungsagenturen, die Praktikumsstellen anbieten, finden in Fachoberschulen wichtige Kooperationspartner. Sie können Schulen gezielt ansprechen. Diese Zusammenarbeit erleichtert Schülerinnen und Schülern den Übergang zwischen Schule und Berufswelt.

Anbieter von Lehrmitteln, Schulausstattung und Bildungstechnologie zählen zu den klassischen Nutzern von Branchenbüchern. Hersteller von Schulmöbeln, interaktiven Tafeln, Laborausstattung oder Fachbüchern benötigen aktuelle Adressen für ihren Vertrieb. Softwarehersteller, die Verwaltungsprogramme oder Lernplattformen entwickeln, nutzen Firmendatenbanken zur Neukundengewinnung. Die Datenbank bietet mit 237 erfassten Schulen eine vollständige Marktübersicht.

Bildungsberater und Eltern greifen auf Schullisten zurück, wenn sie die passende Fachoberschule für Jugendliche nach dem mittleren Schulabschluss suchen. Regionale Übersichten erleichtern die Schulwahl nach Wohnort und Fachrichtung. Marktforscher im Bildungssektor analysieren anhand vollständiger Adressdaten regionale Bildungslandschaften. Ausbildungsbetriebe nutzen Schulverzeichnisse, um Kooperationen für die fachpraktische Ausbildung anzubahnen. Alle genannten Nutzergruppen profitieren von tagesaktuellen Daten mit vollständigen Kontaktinformationen.

Datenverfügbarkeit: Fachoberschulen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Fachoberschulen in Deutschland.

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Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Fachoberschulen gibt es in Deutschland?
Deutschland verfügt über 237 Fachoberschulen, die in der Firmendatenbank erfasst sind (Stand 2026). Für das Schuljahr 2022/23 wurden bundesweit 789 Fachoberschulen ausgewiesen, wobei unterschiedliche Zählweisen der Bundesländer zu Abweichungen führen. Seit ihrer Einführung 1969/1970 zeigt die Schulform eine stabile Entwicklung ohne größere Schwankungen. Baden-Württemberg bildet eine Besonderheit: Dort existiert keine klassische Fachoberschule, stattdessen übernimmt das Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife diese Funktion. Die Firmendatenbank bietet vollständige Kontaktdaten für alle erfassten Schulen.
Welche Fachrichtungen kann man an einer Fachoberschule wählen?
Bundesweit stehen acht Hauptfachrichtungen zur Verfügung: Technik, Wirtschaft und Verwaltung, Sozialwesen, Gestaltung, Agrarwirtschaft einschließlich Bio- und Umwelttechnologie, Gesundheit, Internationale Wirtschaft sowie Ernährung und Hauswirtschaft. Die Verfügbarkeit einzelner Ausbildungsrichtungen variiert nach Bundesland und Standort. Innerhalb der Fachrichtung Technik existieren weitere Spezialisierungen wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Bautechnik oder Informationstechnik. Für die Ausbildungsrichtung Gestaltung ist eine zusätzliche Eignungsprüfung erforderlich. Die Wahl der Fachrichtung bestimmt den inhaltlichen Schwerpunkt und die fachpraktische Ausbildung in der 11. Klasse.
Welche Voraussetzungen braucht man für die Fachoberschule?
Voraussetzung für den Besuch der Fachoberschule ist ein mittlerer Schulabschluss wie Realschulabschluss oder Mittlere Reife. Die meisten Bundesländer fordern einen Notendurchschnitt von mindestens 3,5 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Alternativ berechtigt die Vorrückungserlaubnis in die 11. Klasse eines Gymnasiums zum Eintritt. Wer die erforderlichen Noten im Zeugnis nicht nachweisen kann, hat die Möglichkeit einer Eignungsprüfung. Für die Ausbildungsrichtung Gestaltung ist zusätzlich eine Aufnahmeprüfung erforderlich, in der bildnerisch-praktische Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden müssen. Vorklassen und Vorkurse helfen beim Ausgleich fehlender Grundlagen.
Was ist der Unterschied zwischen Fachoberschule und Berufsoberschule?
Die Fachoberschule (FOS) richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Sie beginnen in der 11. Klasse mit der fachpraktischen Ausbildung, die zur Hälfte aus einem Praktikum besteht. Die Berufsoberschule (BOS) wendet sich an Absolventinnen und Absolventen mit mittlerem Schulabschluss UND abgeschlossener Berufsausbildung oder mehrjähriger Berufserfahrung. BOS-Schüler steigen direkt in die 12. Klasse ein, da die praktischen Erfahrungen bereits durch die Ausbildung erworben wurden. In Bayern sind beide Schulformen seit 2008 unter dem gemeinsamen Dach der FOSBOS organisatorisch zusammengefasst. Diese Struktur ermöglicht durchlässige Bildungswege.
In welchen Bundesländern gibt es die meisten Fachoberschulen?
Bayern führt die bundesweite Verteilung mit 75 Fachoberschulen deutlich an, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 51 und Hessen mit 27 Standorten. Nordrhein-Westfalen verfügt über 19 Fachoberschulen, Niedersachsen und Berlin über jeweils 12. Am unteren Ende der Skala stehen Schleswig-Holstein und Hamburg mit jeweils 2 Schulen sowie Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Baden-Württemberg mit jeweils einem Standort. Baden-Württemberg bildet einen Sonderfall: Dort übernimmt das Berufskolleg die Funktion der Fachoberschule. Bayerns Spitzenposition erklärt sich durch das historisch gewachsene FOSBOS-System, die hohe Bevölkerungszahl und die dezentrale Schulstruktur.
Welche Daten sind in einer Fachoberschulen-Liste enthalten?
Eine vollständige Fachoberschulen-Liste umfasst mehrere Datenfelder für jede Schule. Die Firmendatenbank bietet Firmenname, vollständige Postadresse, allgemeine Telefonnummer (bei 99 Prozent der Schulen verfügbar), allgemeine E-Mail-Adresse (bei 87 Prozent verfügbar) und Webseite (bei 100 Prozent verfügbar). Zusätzlich sind Ansprechpartner aus der Geschäftsführung oder Schulleitung bei 8 Prozent der erfassten Schulen verfügbar. Die Daten werden tagesaktuell gepflegt und stammen aus öffentlichen Schuldatenbanken der Bundesländer. Solche Adressdaten eignen sich für E-Mail-Marketing, Direktmailing, Telefonvertrieb sowie Marktanalysen im Bildungssektor. Die vollständige Liste umfasst alle 237 in Deutschland erfassten Fachoberschulen.

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