Museen Firmenliste Deutschland
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Von branchenlisten.de
Aktualisiert am
Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland zählt rund 7.100 Museen sowie weitere 530 Ausstellungshäuser, die zusammen jährlich über 117 Millionen Besuche verzeichnen (Stand 2019/2020).
- Bayern führt die Liste der Museen in Deutschland mit 1.254 Einrichtungen an und ist damit das museumsreichste Bundesland.
- Die größte Museumsgruppe bilden Volkskunde- und Heimatkundemuseen mit 2.812 Einrichtungen, gefolgt von kulturgeschichtlichen Spezialmuseen (925) und naturwissenschaftlich-technischen Museen (757).
- Das Deutsche Museum in München verzeichnete 2018 mit 1.445.888 Besuchern eine der höchsten Besuchszahlen in Europa.
- Für Direktmarketing, Partnersuche und Marktforschung stehen strukturierte Adressdaten zu mehr als 3.351 Museen zur Verfügung (96 % mit Telefonnummer, 60 % mit E-Mail-Adresse).
- Der Begriff „Museum" ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt; öffentliche und private Einrichtungen operieren gleichermaßen unter diesem Namen.
- Das deutsche Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats vereint über 5.000 Mitglieder und ist damit weltweit die stärkste nationale Mitgliederorganisation im Museumswesen.
Was sind Museen?
Museen sind kulturelle Einrichtungen, die Kunstwerke, historische Artefakte, wissenschaftliche Exponate und andere Sammlungsgegenstände für Bildung und Information ausstellen. Sie bieten Dauerausstellungen und Wechselausstellungen, Führungen sowie Bildungsprogramme an. Viele Häuser veranstalten kulturelle Ereignisse für die Öffentlichkeit. Eine aktuelle Liste Museen Deutschland erfasst all diese Einrichtungen in strukturierter Form.
Im Branchenbuch und in kommerziellen Firmendatenbanken erscheinen Museen unter den Kulturorganisationen. Synonyme und verwandte Begriffe umfassen Ausstellungshäuser, Kunstgalerien, Sammlungen und Gedenkstätten. Im weiteren Sinne gehören Freilichtmuseen, Schlossmuseen und thematische Spezialmuseen dazu. Ein vollständiges Museumsverzeichnis berücksichtigt all diese Formen.
Der Begriff „Museum" ist in Deutschland gesetzlich nicht geschützt. Das bedeutet: Staatlich geförderte Einrichtungen und private Initiativen dürfen ihn frei verwenden. Qualitätsstandards definieren Fachorganisationen, die international anerkannte Kriterien für professionell geführte Häuser festlegen. Museen sind Teil der Kulturwirtschaft und spielen eine bedeutende Rolle für den Kulturtourismus sowie die Bildungsinfrastruktur Deutschlands.
Wie viele Museen gibt es in Deutschland?
Deutschland verfügt über eine außerordentlich dichte Museumslandschaft. Mit rund 7.100 Museen und 530 Ausstellungshäusern gehört das Land zu den museumsreichsten Nationen weltweit. Jährlich verzeichnen diese Einrichtungen über 117 Millionen Besuche. Die Zahl belegt die enorme gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Kultursektors.
Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Branchenkennzahlen zusammen:
| Kennzahl | Wert (Stand 2026) |
|---|---|
| Gesamtanzahl Museen | ca. 7.100 |
| Ausstellungshäuser | ca. 530 |
| Jährliche Besuche | über 117 Mio. |
| Verfügbare Firmenadressen | 3.351 |
| Einrichtungen mit Telefon | 3.184 (96 %) |
| Einrichtungen mit E-Mail | 1.987 (60 %) |
| Einrichtungen mit Webseite | 3.262 (98 %) |
2016 zählte die Branche 111,9 Millionen Museumsbesuche. Bis 2019 stieg diese Zahl auf über 117 Millionen. Der Wachstumstrend ist klar belegt. Als Basis für Marktdaten und Branchenreport-Analysen liefert die Museumsstatistik zuverlässige Grundlagen für B2B-Entscheidungen und strategische Planung.
Regionale Verteilung: Museen nach Bundesland
Historisch gewachsene Kulturregionen prägen die geografische Verteilung der Museen in Deutschland stark. Süddeutsche Bundesländer dominieren dabei deutlich. Die Stadtstaaten weisen naturgemäß geringere absolute Zahlen auf. Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Museen je Bundesland.
| Bundesland | Museen gesamt | Erfasste Adressen |
|---|---|---|
| Bayern | 1.254 | 549 |
| Baden-Württemberg | 1.140 | 448 |
| Nordrhein-Westfalen | 723 | 454 |
| Niedersachsen | 695 | 323 |
| Rheinland-Pfalz | 499 | 176 |
| Hessen | 419 | 243 |
| Sachsen | 391 | 252 |
| Brandenburg | 331 | 142 |
| Thüringen | 244 | 129 |
| Sachsen-Anhalt | 236 | 118 |
| Schleswig-Holstein | 226 | 143 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 215 | 131 |
| Berlin | 170 | 130 |
| Saarland | 73 | 33 |
| Hamburg | 62 | 52 |
| Bremen | 34 | 28 |
Bayern führt die Rangliste mit großem Abstand. Starke Wirtschaftskraft, historisch gewachsene Fürstenkultur und eine dichte ländliche Besiedlung mit vielen kleinen Heimat- und Volkskundemuseen erklären diese Spitzenposition. Baden-Württemberg folgt auf Platz zwei, geprägt durch die industriegeschichtliche Tiefe der Region. Berlin belegt trotz seiner internationalen Ausstrahlung nur Rang 13, zog jedoch 2016 mit 16.456.447 Besuchern mehr Museumsgäste an als jedes andere Bundesland.
Marktentwicklung und Trends
Die deutsche Museumslandschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandlungsprozess. Digitale Transformation steht im Mittelpunkt: Virtuelle Ausstellungen, interaktive Online-Angebote und digitale Archivierung verändern das Verhältnis zwischen Museum und Publikum grundlegend. Viele Einrichtungen investieren in multimediale Präsentationsformen. Das Ziel ist es, jüngere Zielgruppen dauerhaft anzusprechen.
Die Finanzierung vieler Museen steht unter Druck. Öffentliche Kulturförderung bleibt der wichtigste Einnahmenblock, doch Drittmittel, Sponsoren und eigene Erlöse gewinnen an Bedeutung. Das Angebot kostenpflichtiger Sonderprogramme wächst. Der bundesweite Fachverband der Museen vertritt die Belange der Branche und zählt über 1.300 Mitgliedsmuseen und Institutionen.
Professionalisierung im Bereich Besucherservice und Barrierefreiheit ist ein weiterer Trend. Moderne Museen verstehen sich als offene Kulturräume für alle gesellschaftlichen Gruppen. Städte setzen ihre Kultureinrichtungen gezielt als Attraktionspunkte für nationalen und internationalen Kulturtourismus ein. Das steigert die Nachfrage nach aktuellen Adressdaten und strukturierten Wirtschaftsdaten kontinuierlich.
Welche Arten von Museen gibt es?
Die Vielfalt der deutschen Museumslandschaft zeigt sich in einer breiten Palette von Museumstypen. Eine an der UNESCO-Klassifikation orientierte Einteilung ermöglicht internationale Vergleichbarkeit.
Volkskunde- und Heimatkundemuseen bilden mit 2.812 Einrichtungen die größte Gruppe. Sie befassen sich mit Ortsgeschichte, Brauchtum, Landwirtschaft und ländlicher Alltagskultur. Viele sind kleinere Lokalmuseen in ländlichen Gemeinden.
Kulturgeschichtliche Spezialmuseen umfassen 925 Einrichtungen und decken ein weites Spektrum ab. Kirchengeschichte, Feuerwehrmuseen, Kindermuseen, Spielzeugmuseen sowie Brauerei- und Weinbaumuseen gehören dazu. Die Bandbreite ist erheblich.
Naturwissenschaftliche und technische Museen gibt es 757 Mal in Deutschland. Dazu zählen Technikmuseen, Verkehrsmuseen, Bergbaumuseen und Wissenschaftsmuseen. Das Deutsche Museum in München ist das bekannteste Beispiel. Es verzeichnet fast 1,5 Millionen Besucher pro Jahr.
Kunstmuseen umfassen 660 Einrichtungen: klassische Galerien, Fotomuseen, Filmmuseen und Museen für Kirchenkunst. Historische und archäologische Museen (443), naturkundliche Museen (308) und Schloss- und Burgmuseen (271) runden das Spektrum ab. Freilichtmuseen, Eisenbahnmuseen, Automobilmuseen, Schifffahrtsmuseen und Militärmuseen existieren als eigenständige thematische Formen. Wer eine strukturierte Firmenliste der deutschen Museen benötigt, findet in dieser Kategorisierung eine nützliche Orientierung.
Für wen ist eine Liste von Museen relevant?
Eine strukturierte Übersicht der Museen in Deutschland ist für viele Branchen von direktem wirtschaftlichem Nutzen. Sicherheitsunternehmen mit Schwerpunkt Alarmanlagen und Kamerasysteme finden in Museen eine kaufkräftige Zielgruppe mit hohem Sicherheitsbedarf. Für Leuchtenhersteller mit Fokus auf Ausstellungsbeleuchtung stellt das Branchenverzeichnis Museen einen essenziellen Ausgangspunkt für die Neukundengewinnung dar.
Eventplaner und Technikfirmen für Ausstellungsinstallationen nutzen eine professionelle Adressliste, um Kooperationspartner systematisch zu identifizieren. Verlage und Bildungsanbieter setzen Museumsdaten für gezielte Zielgruppenrecherche ein. Kunsthändler und Dienstleister im Kulturbetrieb profitieren von vollständigen Kontaktdaten, um Angebote zielgerichtet zu platzieren.
Für Marktforscher und Investoren bietet eine Unternehmensdatenbank strukturierte Einblicke in Regionalverteilung, Einrichtungszahlen und Kontaktverfügbarkeit. Die Datensätze enthalten Firmenname, Adresse, Telefon, E-Mail, Webseite, Social Media, Rechtsform, Mitarbeiterklasse und Gründungsjahr. Postalische Mailings erzielen bei Kultureinrichtungen Antwortraten von 0,5 bis 3 Prozent. Das Marktpotenzial in der Liste Museen Deutschland ist für spezialisierte Anbieter substanziell.
Datenverfügbarkeit: Museen
Übersicht der verfügbaren Datenfelder für Museen in Deutschland.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Unternehmensquellen und werden ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken gemäß DSGVO verarbeitet. Stand: April 2026.
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Häufig gestellte Fragen
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