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E-Commerce-Agenturen Firmenliste Deutschland

Greifen Sie auf verifizierte E-Commerce-Agenturen-Unternehmen in Deutschland zu. Inklusive Geschäftsführern, Kontaktdaten und Firmenprofilen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland existieren 64.575 registrierte E-Commerce-Unternehmen (Stand 2024). Sie zählen zusammen 238.121 Beschäftigte und stellen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.
  • Der E-Commerce-Umsatz erreichte 2024 in Deutschland 80,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und belegt die stabile Marktentwicklung.
  • Nordrhein-Westfalen führt mit 13.812 Onlineshops vor Bayern (11.818) und Baden-Württemberg (8.960). Die Verteilung spiegelt die wirtschaftliche Stärke und hohe Bevölkerungsdichte dieser Bundesländer wider.
  • Die Branche zeigt kontinuierliches Wachstum: Der Online-Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz liegt bei 13,4 Prozent. Die Tendenz ist weiter steigend.
  • Firmenlisten von E-Commerce-Unternehmen sind besonders relevant für B2B-Vertrieb, Marketing-Agenturen, Softwareanbieter, Logistikunternehmen und Marktforscher. Sie alle möchten gezielt Onlineshops als Zielgruppe ansprechen.
  • Die größten Segmente sind Bekleidungs-Onlineshops (5.277 Unternehmen), Lebensmittel (2.667) und Möbel (2.602). Das unterstreicht die Vielfalt der Branche.

Was sind Onlineshops und E-Commerce-Unternehmen?

E-Commerce-Unternehmen und Onlineshops verkaufen Waren über das Internet. Kunden können rund um die Uhr einkaufen. Diese Geschäftsform hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten von einer Nische zu einem zentralen Bestandteil des deutschen Einzelhandels entwickelt. Der Begriff E-Commerce umfasst alle kommerziellen Transaktionen, die elektronisch abgewickelt werden. Das reicht vom Kaufvorgang über die Bezahlung bis zur Auftragsbestätigung.

Die Branche lässt sich statistisch dem Wirtschaftszweig 47.91 „Versand- und Internet-Einzelhandel" zuordnen. Onlineshops unterscheiden sich von klassischen Versandhändlern durch ihre ausschließlich oder überwiegend digitale Präsenz. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist außerdem die Abgrenzung zu Online-Marktplätzen: Während ein Onlineshop typischerweise von einem einzelnen Händler betrieben wird, bündeln Marktplätze wie Amazon oder eBay Angebote vieler verschiedener Verkäufer auf einer Plattform.

Geschäftsmodelle im E-Commerce variieren stark. B2C-Shops verkaufen direkt an Endverbraucher, B2B-Plattformen bedienen Geschäftskunden. D2C-Brands vertreiben ihre Produkte ohne Zwischenhändler, C2C-Marktplätze ermöglichen den Handel zwischen Privatpersonen. Diese Vielfalt prägt das Branchenverzeichnis der Onlineshops in Deutschland. Sie macht den Sektor zu einem dynamischen Wirtschaftsbereich mit vielfältigen Spezialisierungen.

Wie viele Onlineshops gibt es in Deutschland?

Deutschland zählt 64.575 Unternehmen mit Onlineshop (Stand 2024). Diese Zahl erfasst alle Firmen, die einen Webshop als Teil ihrer Vertriebsstrategie betreiben. Andere Datenquellen liefern abweichende Zahlen: Die B2B-Datenbank führt 25.517 Online-Shops, während andere Anbieter 2.700 E-Commerce-Unternehmen verzeichnen. Die Unterschiede erklären sich durch unterschiedliche Abgrenzungskriterien und Erhebungsmethoden.

Die Branche beschäftigt insgesamt 238.121 Mitarbeiter. Sie erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von 80,6 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Wachstum von 1,1 Prozent. 2023 gab es noch einen Rückgang. Der Online-Handel macht inzwischen 13,4 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes aus. Diese Zahl verdeutlicht, wie stark sich Einkaufsgewohnheiten in den letzten Jahren verändert haben.

Die historische Entwicklung zeigt ein beeindruckendes Wachstum. Um die Jahrtausendwende erreichten die Umsätze im Online-Handel gerade einmal 1,3 Milliarden Euro. Bis 2019 waren es bereits 59,2 Milliarden Euro, 2023 dann 85,4 Milliarden Euro. Nach einem leichten Rückgang 2024 gehen Experten davon aus, dass der Markt sich stabilisiert. Global sollen die E-Commerce-Umsätze bis 2029 auf sechs Billionen Euro steigen. Das unterstreicht die langfristige Wachstumsperspektive.

Regionale Verteilung: Onlineshops nach Bundesland

Die Verteilung der Onlineshops in Deutschland folgt weitgehend der Wirtschaftskraft und Bevölkerungsdichte der Bundesländer. Die drei bevölkerungsreichsten Länder führen die Statistik an. Sie vereinen fast die Hälfte aller registrierten E-Commerce-Unternehmen. Wirtschaftsstarke Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Region München und der Großraum Stuttgart bieten optimale Bedingungen für Online-Händler.

Bundesland Anzahl Onlineshops
Nordrhein-Westfalen 13.812
Bayern 11.818
Baden-Württemberg 8.960
Niedersachsen 5.315
Hessen 4.590
Berlin 3.816
Rheinland-Pfalz 3.298
Sachsen 3.101
Schleswig-Holstein 2.167
Hamburg 2.145
Brandenburg 1.572
Thüringen 1.273
Sachsen-Anhalt 966
Mecklenburg-Vorpommern 737
Saarland 543
Bremen 462

Diese regionale Konzentration erklärt sich durch mehrere Faktoren. Nordrhein-Westfalen profitiert von seiner zentralen Lage in Europa und der ausgezeichneten Logistikinfrastruktur. Bayern punktet mit einer starken Kaufkraft und einer hohen Dichte an Technologieunternehmen. Baden-Württemberg verbindet traditionelle Handelskompetenzen mit innovativen Geschäftsmodellen. Stadtstaaten wie Berlin und Hamburg bieten trotz kleinerer Fläche ideale Rahmenbedingungen für digitale Geschäftsmodelle, speziell durch den Zugang zu Fachkräften und Risikokapital.

Der E-Commerce-Markt in Deutschland durchläuft derzeit eine Phase der Konsolidierung nach Jahren explosiven Wachstums. Die Pandemiejahre beschleunigten die Digitalisierung des Handels massiv. 2023 folgte erstmals ein Rückgang. Im Jahr 2024 stabilisierte sich der Markt bei 80,6 Milliarden Euro Umsatz. Diese Entwicklung zeigt, dass der Online-Handel erwachsen wird. Er pendelt sich auf nachhaltigere Wachstumsraten ein.

Technologische Innovationen prägen die Zukunft der Branche. Künstliche Intelligenz ermöglicht personalisierte Einkaufserlebnisse, verbessert Produktempfehlungen und optimiert Lagerbestände. Mobile Commerce gewinnt weiter an Bedeutung. Immer mehr Verbraucher kaufen direkt über Smartphones ein. Social Commerce, also der Verkauf über soziale Netzwerke, etabliert sich als zusätzlicher Vertriebskanal. Diese Trends erfordern von Onlineshops kontinuierliche Anpassungen und Investitionen in digitale Infrastruktur.

Nachhaltigkeit wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Verbraucher achten zunehmend auf umweltfreundliche Verpackungen, kurze Lieferwege und transparente Lieferketten. Parallel steigen die Anforderungen an schnelle Lieferzeiten. Das stellt Händler vor logistische Herausforderungen. Same-Day-Delivery und flexible Zustelloptionen werden zum Standard. Rechtliche Rahmenbedingungen wie die DSGVO, das Verpackungsgesetz und neue EU-Richtlinien erfordern zudem ständige Anpassungen der Geschäftsprozesse.

Welche Arten von Onlineshops gibt es?

Die E-Commerce-Landschaft in Deutschland zeichnet sich durch große Vielfalt aus. Bekleidungs-Onlineshops bilden mit 5.277 Unternehmen das größte Segment. Sie reichen von großen Modehäusern wie Zalando und About You bis zu kleinen Nischenanbietern für nachhaltige Mode oder Streetwear. Fashion E-Commerce generierte 2023 einen Umsatz von 20 Milliarden Euro. Mit 23,4 Prozent stellt er die umsatzstärkste Produktkategorie dar. Die hohe Online-Quote von 41,8 Prozent zeigt, wie sehr sich Kaufverhalten in diesem Segment verlagert hat.

Lebensmittel-Onlineshops zählen 2.667 Betriebe und wachsen stetig. Anbieter wie Rewe, Lidl und spezialisierte Bio-Lieferdienste erschließen ein Segment, das lange vom stationären Handel dominiert wurde. Der Lebensmittel-E-Commerce erreichte 2023 einen Umsatz von 11,3 Milliarden Euro. Der Online-Anteil liegt allerdings erst bei 4,5 Prozent. Möbel-Onlineshops (2.602 Unternehmen) profitieren von der Möglichkeit, große Produktkataloge digital zu präsentieren. Ikea und Home24 zeigen, wie sich Möbelhandel digitalisieren lässt. Der Umsatz liegt bei 7,8 Milliarden Euro.

Elektro-Onlineshops (2.477 Betriebe) handeln mit Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten. Mit 18,4 Milliarden Euro Umsatz und einem Online-Anteil von 38,8 Prozent gehören sie zu den digitalen Vorreitern. Weitere bedeutende Segmente sind Sportartikel-Shops (1.176), Spielzeug-Händler (1.223), Kosmetik-Shops (847) und Geschenkartikel-Anbieter (964). Hinzu kommen spezialisierte Nischen wie Amazon-Händler (472), die ausschließlich über den Marktplatz verkaufen. Diese Differenzierung nach Produktkategorien zeigt, dass ein Firmenverzeichnis von Onlineshops sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle umfasst.

Für wen ist eine Firmenliste von Onlineshops relevant?

Marketing-Abteilungen und Vertriebsteams nutzen Adresslisten von E-Commerce-Unternehmen für gezielte B2B-Kampagnen. Software-Anbieter von Shopsystemen, Payment-Lösungen oder Warenwirtschaftssystemen identifizieren potenzielle Neukunden. E-Mail-Marketing-Dienstleister wie Klaviyo oder Brevo sprechen Onlineshops als Kernzielgruppe an. Webhoster und Cloud-Anbieter können ihre Infrastruktur-Services gezielt bewerben. Diese systematische Marktbearbeitung spart Zeit. Sie erhöht die Erfolgsquote gegenüber unsystematischer Kaltakquise.

Logistikunternehmen und Fulfillment-Dienstleister finden in Firmendatenbanken ihre Zielbetriebe. Paketdienste, Lagerei-Anbieter und Last-Mile-Spezialisten können ihre Dienste direkt an E-Commerce-Unternehmen adressieren. Auch Großhändler und Lieferanten profitieren, wenn sie wissen, welche Onlineshops in ihrer Produktkategorie aktiv sind. Payment-Provider, Versicherungen und Factoring-Unternehmen erschließen so neue Geschäftsfelder. Der B2B-Vertrieb wird effizienter, wenn belastbare Kontaktdaten und Firmendaten vorliegen.

Marktforscher, Unternehmensberater und Investoren greifen auf Branchenverzeichnisse zurück. Sie erstellen damit Marktanalysen oder bewerten Investitionsmöglichkeiten. Journalisten recherchieren für Branchenreports. Verbände wie der BEVH nutzen solche Daten für Studien. Auch E-Commerce-Agenturen, die Onlineshops bei Suchmaschinenoptimierung oder Social-Media-Marketing unterstützen, benötigen strukturierte Unternehmensdaten. Die Verfügbarkeit einer Adressdatenbank mit E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Ansprechpartnern beschleunigt alle diese Prozesse erheblich.

Datenverfügbarkeit: E-Commerce-Agenturen

Übersicht der verfügbaren Datenfelder für E-Commerce-Agenturen in Deutschland.

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Alle Daten sind DSGVO-konform und nicht personenbezogen. Stand: April 2026.

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